Pressemitteilungen

Willkommen im Pressebereich des IN VIA Landesverbandes Bayern


Das war 2015

Sr. Anna und Sr. Theresa leiten das IN VIA-Jugendwohnheim in München

Ursulinen bieten echten Heimvorteil für junge Frauen

München, Dezember 2015. Ursulinen-Schwester zu sein, ist mehr als ein Vollzeitjob. Der Arbeitstag von Schwester Anna (links im Bild, Foto: Annette Bieber) und Schwester Theresa ist oft lang, manchmal endet er erst nach 23 Uhr. Die Ordensfrauen aus Polen leiten das IN VIA-Jugendwohnheim „Maria-Theresia“ in München. Sechs Stockwerke hoch ist das erst vor wenigen Jahren bezogene Reich der beiden in der Pestalozzistraße, gleich hinterm Sendlinger Tor, mitten im Herzen der Landeshauptstadt. Es beherbergt 105 Mädchen und junge Frauen. Sie kommen aus allen Himmelsrichtungen, weil sie in München die mehrwöchigen Blockphasen der Berufsschule oder eine Ausbildung absolvieren. Manche sind erst 16 Jahre alt und zum ersten Mal dauerhaft von den Eltern getrennt. „Wir versuchen daher ein Zuhause auf Zeit zu schaffen und nicht nur ein Dach über‘m Kopf“, sagt Schwester Anna. Das Wichtigste für die 58-jährige Psychologin ist es, „einfach da zu sein”, wenn die jungen Frauen nachmittags nach Hause kommen, sie Kummer haben, krank sind oder nur mal reden wollen. „Sie wissen, dass sie nicht alleine sind”, ergänzt Schwester Theresa (56). Über ihren Alltag berichtet das Magazin Gemeinde creativ November-Dezember 2015 www.gemeinde-creativ.de
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Daumenkino und Kalender von der Wanderbank

Bewegte und bewegende Bilder der Begegnung

München, Dezember 2015. Es ist nur ein Klick und doch schon bewegendes Kino: Mithilfe eines virtuellen Daumenkinos werden Geschichten von der Wanderbank zum Leben erweckt. In der Tradition der fast schon vergessenen Kunstform kommt auch dieses Daumenkino ohne Special Effects aus - dank eindringlicher Bilder und unterlegt mit Originalkommentaren. Zu sehen unter https://youtu.be/20_xmasJuIY

Wichtig war es Mit-Organisatorin Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die bayerischen Bahnhofsmissionen bei Landesverband IN VIA Bayern e.V., und Geschichtensammlerin Christiane Huber aber auch, Bleibendes zu schaffen und die Geschichte in einen Rahmen zu setzen. So begleitete Sanne Kurz die besonderen Momente visuell und schuf Bilder der Begegnungen verschiedenster Menschen, die im Gedächtnis bleiben. Daraus entstanden jetzt das Daumenkino sowie ein Kalender.

"Geschichten sammeln, das tun Sie also - also über mein Leben, da könnte man ein ganzes Buch schreiben." Solche Sätze bekamen die "Geschichtensammler" oft zu hören, wenn sie auf der Wanderbank der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Bahnhofsmissionen Platz nahmen. In einigen bayerischen Städten hat die Wanderbank Ruhepole im hektischen Bahnhofstreiben geschafften. Dabei wurde sie rasch zu einem Ort, wo Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und in völlig verschiedenen Lebenssituationen zusammenkamen, miteinander redeten und aus ihrem Leben erzählten.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.




Mitgliederversammlung bei IN VIA Bayern-Vorstand neu gewählt

Weibliche Flüchtlinge: Schutzbedarf nicht unterschätzen

München, Oktober 2015. Die Mitglieder des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V. haben ihren Vorstand neu gewählt. Für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde Vorstandsvorsitzende Gabriele Stark-Angermeier. Ihr zur Seite steht nun Ulrike Faust als neue Stellvertreterin. Der Diplom-Sozialpädagogin liegen Frauen-Themen wie Chancengleichheit und Gleichberechtigung besonders am Herzen. Ein zentrales Thema der Mitgliederversammlung war die drastische Lebenssituation und die Perspektivlosigkeit von Frauen, die ohne Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland leben und arbeiten. Mit seiner Kampagne "Mittendrin. Ohne Rechte" will der Verband regional und auf Bundesebene ein Bewusstsein für die Nöte dieser Frauen schaffen.
Die turnusgemäßen Wahlen bestätigten Ulrike Achmann als Schatzmeisterin und Angelika Köppel als Schriftführerin. Im Beirat von IN VIA Bayern e.V. dagegen gibt einige neue Gesichter. Mit dabei sind nun die Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen) und Tanja Schorer-Dremel (CSU), die hier auf ihre Abgeordnetenkollegin und langjährige Beirätin Isabell Zacharias (SPD) treffen. Neu dabei sind außerdem Sonja Gaja, frühere IN VIA-Referentin für den Bereich Jugendwohnen und Gabriele Scholz, Vorstandsvorsitzende von IN VIA Nürnberg. Bestätigt wurden Prälat Bernhard Piendl, Sabine Gerhard, Angelika Issing sowie Prof. Dr. Annette Vogt. Geistliche Beirätin bleibt Sr. Rosa Maria Dick.
Unser Bild zeigt von links die Vorstandsmitglieder Gabriele Stark-Angermeier, Angelika Köppel, Prof. Dr. Annette Vogt, Ulrike Faust, Ulrike Achmann, Angelika Issing, Gabriele Scholz, Kerstin Celina, Sr. Rosa Maria Dick und Geschäftsführerin Rita Schulz.      A. Bieber/ Foto: IN VIA Bayern e.V.

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Dritte Ehrenamtstage der Bahnhofsmissionen in Augsburg

Sozialstaatssekretär Hintersberger würdigt Engagement der Ehrenamtlichen

Augsburg/München, Oktober 2015. Sie nehmen sich Zeit, hören zu, geben Rat oder sind einfach nur da: Ohne die gut 300 Ehrenamtlichen ist die wichtige Arbeit der 13 Bahnhofsmissionen in Bayern nicht denkbar. "Sie geben etwas, das nicht mit Geld vergütet werden kann", betonten Hedwig Gappa-Langer, zuständige Referentin beim IN VIA Landesverband Bayern und ihr Kollege vom Diakonischen Werk Bayern, Michael Frank, die im Namen der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen zu den nunmehr dritten Ehrenamtstagen nach Augsburg geladen hatten. Dazu gab es Lob von hoher Stelle. Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger (zweiter von rechts) betonte, das Markenzeichen der Bahnhofsmissionen sei die uneingeschränkte und würdevolle Unterstützung aller Menschen: „Alle Freiwilligen leisten einen außergewöhnlichen Einsatz. Sie sind offen und freundlich zu jedem der kommt. Das verlangt Toleranz, viel Neugierde, Offenheit und vor allem große Flexibilität. Damit erbringen sie einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft." Fotos: A. Bieber
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Die Ehrenamtstage werden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.



Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland zur Umwelt-Enzyklika

"Auch Jesus hätte die Bahncard gehabt"

Berlin/München, Juli 2015. "Auch Jesus und seine Jünger hätten in der heutigen Zeit die Bahncard gehabt", glaubt Dr. Gisela Sauter-Ackermann, Bundesreferentin bei der Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland mit Blick auf die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus. Im Juni war die streitbare Schrift des katholischen Kirchenoberhauptes erschienen. Während sie in der weltweiten Umweltszene ein großes Echo hervorgerufen hat, fielen die Reaktionen aus dem Verkehrssektor sehr verhalten aus. Nach Ansicht des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene hat der Heilige Vater in seiner Lehrschrift „Laudato si“ den Finger in „eine ganz große Wunde gelegt, als er unsere Benzin-getriebenen Transportsysteme als Teil eines globalen Verblendungszusammenhanges beschrieben hat“, zitiert die Konferenz für kirchliche Bahnhofsmission in einer Presseinformation. „Die Botschaft des Papstes gibt unserer Arbeit enormen Auftrieb“, sagt Sauter-Ackermann: „Die Ego-fixierte Denkweise der letzten hundert Jahre hat die Menschheit bis knapp vor den Abgrund gebracht. Nun müssen wir gemeinsam und global umsteuern. Eine Abkehr vom Individualverkehr und eine Hinwendung zu einem umweltfreundlichen und möglichst allen zugänglichen System, wie es die Eisenbahn ist, könnte einen neuen Gemeinsinn für eine mobile Menschheit stiften“, so Sauter-Ackermann.

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IN VIA Landesverband Bayern: Erste Projektphase in vollem Gange  

Modellkonzepte für die Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge

 
Auf vollen Touren läuft seit dem 1. April 2015 das beim Landesverband IN VIA Bayern im Referat Jugendwohnen angesiedelte Projekt mit dem Titel „Schnittstellen zwischen Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung am Beispiel der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge“ im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS). In Kooperation mit dem Landesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen in Bayern e. V. (LVkE) und unter Federführung der Katholischen Jugendsozialarbeit (KJS) Bayern werden von Verena Wolf, der verantwortlichen Referentin beim IN VIA Landesverband, Modellkonzepte zur Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge entwickelt. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere die Spezifika der Einrichtungen des Jugendwohnens nach § 13 Abs. 3 SGB VIII sowie der Erziehungshilfen nach § 27 ff. SBG VIII, deren Schnittstellen und die Übergänge zwischen ihnen. Die Modellkonzepte basieren auf Erfahrungen von Einrichtungen aus mehreren Bundesländern mit unterschiedlichen konzeptionellen Schwerpunkten, wie z. B. der reinen Mädchenarbeit.
Dazu besucht und analysiert die Pädagogin momentan bestehende Angebote  der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge. „Bei der Auswahl wurde Wert auf die Pluralität der Träger, aber auch auf Ausgewogenheit und Vielfalt sowohl in Bezug auf den Standort als auch im Blick auf die Einrichtungstypen sowie Unterbringungsarten gelegt”, erläutert Verena Wolf. Einbezogen werden reine Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung sowie Jugendwohnheime und Häuser mit Mischkonzepten.

Zum Kurzkonzept

Gefördert vom



Von der Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung

Großzügige Spende für das Jugendwohnen

Willkommene Unterstützung: Erneut kann sich IN VIA Bayern e.V. über eine Spende der Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung für den Bereich Jugendwohnen freuen. Die bayerischen IN VIA Verbände führen fünf Wohnheime in München, Nürnberg und Würzburg, in denen 16- bis 25jährige Mädchen und junge Frauen ein sicheres zu Hause auf Zeit finden. Ganz aktuell widmet sich die Referentin für das Jugendwohnen beim IN VIA Landesverband, Verena Wolf, schwerpunktmäßig der Frage, welche Bedürfnisse minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in den Häusern haben und wie passende Konzepte für ihre Unterbringung und Begleitung aussehen sollten.



Zwei von drei Gästen in finanzieller Not - Bayerische Bahnhofsmissionen ziehen Bilanz für das Jahr 2014

Armut wird bürgerlicher

Zwei von drei Gästen sind von Armut betroffen: Die Bahnhofsmissionen in Bayern betreuen immer mehr finanziell in Not geratene Menschen. Fast 260.000 Mal nahmen Hilfesuchende 2014 die unbürokratische Unterstützung der Bahnhofsmissionen in Anspruch, darunter 60 Prozent Frauen und Männer in finanziellen Schwierigkeiten, teilen die katholischen und evangelischen Einrichtungen mit. Dies sind rund 16 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die 320 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erbrachten fast eine halbeMillion Hilfeleistungen. Darunter waren neben der Ausgabe von Tee und Brot 52 100 materielle Hilfen, Tendenz steigend. „Besonders ab Mitte des Monats wird die prekäre Situation vieler Gäste in den bayerischen Bahnhofsmissionen deutlich spürbar: dann steigt ihre Zahl deutlich an“, so Hedwig Gappa-Langer von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen
in Bayern.                                                                Foto: Sanne Kurz

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Tag der Bahnhofsmission in München mit hohem Promi-Faktor, viel Lob und Anerkennung

Hier gibt es das Luxusgut Zeit

April 2015-Klares „Ja“ zur Bahnhofsmission: Auch nach dem Umbau des Münchner Hauptbahnhofs soll die ökumenisch getragene Hilfeeinrichtung „als fester und sicherer Ort in adäquaten Räumen bestehen bleiben“. Das betonte Stadtrat Christian Müller (SPD) beim diesjährigen Tag der Bahnhofsmission, der – eingebettet in das 120-jährige Jubiläum des katholischen Trägers „IN VIA München“ - groß gefeiert wurde. Einen guten Zeitpunkt, um Danke zu sagen, sah DB-Konzernbevollmächtiger Bayern, Klaus-Dieter Josel, an „diesem markanten Tag“. Neben einem Gruß vom „Chef“ Rüdiger Gruber hatte er viel Lob und Anerkennung für die seit vielen Jahren "ausgesprochen gute Partnerschaft“ im Gepäck: „Wir können die Verantwortung gegenüber den Reisenden nicht immer alleine wahrnehmen. Deshalb sind wir froh, dass es die Unterstützung durch die Bahnhofsmission gibt.“ So könne den Kunden in vielen (Not)Lagen geholfen werden. Dass dies nach einem Umbau so bleiben soll, unterstrich Heiko Hamann, der Leiter des Bahnhofsmanagements München: „Wir versuchen, den gestiegenen Anforderungen an die Bahnhofsmission Rechnung zu tragen.“
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Lesung mit dem renommierten Schriftsteller Friedrich Ani (Foto rechts). Das Projekt Wanderbank wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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Die Acht von der Wanderbank: Unser Bild oben links zeigt die von Luise Kinseher moderierte Diskussionsrunde in der alten Schalterhalle mit (von links) Till Hoffmann (Gründungsmitglied von Bellevue di Monaco und Betreiber Münchner Kabarettbühnen), Bettina Nickel (katholisches Büro Bayern), Dr. Christine Nischler-Leibl (Bayerisches Sozialministerium), Heiko Hamann (Leiter des Bahnhofsmanagements München), Luise Kinseher (Kabarettistin), Andrea Sontheim (Amt für Wohnen und Migration der Stadt München), Heike Tonch (kath. Leitung der Bahnhofsmission München) und Christina Vesselinova (Mitarbeiterin der Bahnhofsmission München und kulturelle Mittlerin).
Fotos: Sanne Kurz 




IN VIA-Kampagne: menschenwürdigen Lebensbedingungen für Mädchen und Frauen ohne Aufenthaltspapiere

Raus aus dem Schattendasein


März 2015-Ohne Papiere, vergessen, rechtlos: Zigtausende Frauen und Mädchen ohne legalen Aufenthaltsstatus leben, wohnen und arbeiten unter uns. Und dennoch führen sie ein Schattendasein. Mit seiner Kampagne "Mittendrin. Ohne Rechte.“ macht sich der Frauenfachverband IN VIA stark für die Betroffenen. Der Verband fordert Politik und Gesellschaft auf, die Frauen aus der Schattenwelt zu holen und menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland weiß: „Die meisten Frauen bestreiten ihren Lebensunterhalt mit den ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitsmöglichkeiten. Sie fallen nicht auf, da sie alles tun, um nicht entdeckt zu werden."  Sie arbeiten, verdienen Geld, brauchen Wohnraum, bekommen Kinder, werden krank, altern. „Sie haben Anspruch auf medizinische Versorgung und eine gerechte Entlohnung für geleistete Arbeit“, so Stetter-Karp. Vor allem fordert IN VIA, ihnen nach mehreren Jahren in Deutschland einen legalen Aufenthaltsstatus zu ermöglichen, wenn sie nachweisen können, dass sie für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen.
Unterstützt wird die bundesweite Kampagne mit Aktionen in den regionalen IN VIA Verbänden.

Mehr Informationen finden Sie hier

Film zur Kampagne: https://youtu.be/mahIEbmCKzM
Positionspapier „ Frauen ohne Aufenthaltspapiere“: http://www.invia.caritas.de/presse/kampagne-2015/kampagne-2015



 


Tag der Bahnhofsmission bot “Perspektivenwechsel”

Die andere Seite des Bahnhofs kennenlernen

 
April 2015-Rund 250 000 Gäste geben sich jedes Jahr in den dreizehn bayerische Bahnhofsmissionen die Klinke in die Hand. Viele befinden sich in einer sozialen Notlage habe, sind psychisch erkrankt oder körperlich eingeschränkt. Nicht wenige haben kein Dach über dem Kopf. Die weit über  300 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden helfen jedem, sofort und ohne Voraussetzungen. Jetzt, zum bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 18. April, luden sie interessierte Besucherinnen und Besucher ein, die oft nur flüchtig wahrgenommene “andere” Seite der sonst so geschäftigen Bahnhofswelt kennenzulernen. “Perspektivenwechsel” lautete das Thema des Aktionstages, an dem sich die Bahnhofsmissionen in Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg und Passau, wo außerdem das 70-jährige Jubiläum gefeiert wird, beteiligten. Eine Woche später, nämlich am 25. April, bot München die Möglichkeit, mehr über das Engagement für Hilfesuchende zu erfahren, am 6. Mai schloss sich die Bahnhofsmission Erlangen an, teilt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern mit.



Statt Geschenken: Spendenboxen für Geburtstage, Jubiläen oder Feste aller Art

Feiern und Gutes tun

März 2015-Jeder Euro zählt: Ob bei der Geburtstagsfeier im kleinen Kreis oder beim Firmenjubiläum in großer Gesellschaft – wer beim nächsten Fest auf Geschenke verzichten will, kann hilfebedürftigen Menschen in den Bahnhofsmissionen viel Gutes tun. Unter dem Slogan „Helfen Sie helfen“ unterstützt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmission  alle, die eine entsprechende Spendenaktion durchführen wollen: Über den Landesverband IN VIA Bayern e.V. (Kontakt: info@invia-bayern.de )und das Diakonische Werk Bayern (Kontakt:info@diakonie-bayern.de )gibt es Spendenboxen und Infomaterial, damit seriös gesammelt und gezielt geholfen werden kann.   
Die 13 Bahnhofsmissionen im Freistaat bieten erste Hilfe in Krisensituationen, bieten Schutz und Heimat in Not, hören zu, wärmen, trösten und ebnen Betroffenen den Weg zu passenden, weiterführenden Hilfen. Die Türen vieler Bahnhofsmissionen sind an sieben Tagen der Woche geöffnet, die Helfer und Helferinnen sind oft da, wenn andere Einrichtungen bereits geschlossen haben. In jüngster Zeit sind gerade die großen Hilfeeinrichtungen Anlaufstelle für Flüchtlinge und oft deren erster Kontakt in Deutschland.
Wer sein „Hilfspaket“ schnüren will, kann sich in den Bahnhofsmissionen vor Ort davon überzeugen, dass die Spenden gebraucht werden. Natürlich sind die Einsatzmöglichkeiten für die Spendenbox vielfältig: Fußballturniere sind genauso geeignet wie Flohmärkte oder Schulfeste. Sprechen Sie uns an!



Bahnhofsmissionen schufen Inseln der Ruhe

Die Wanderbank. Eine Einladung zum Sitzen, Verweilen und Erzählen

Januar 2015-Bänke sind wie kleine Inseln im oft hektischen Alltag. Kaum nimmt man auf der Bank Platz, scheint das Leben einem besonderen Rhythmus zu folgen. Es ist Zeit zum Verweilen, Ausruhen, den Gedanken nachhängen oder mit eben noch fremden Menschen zu plaudern. Einige bayerische Bahnhofsmissionen haben daher in den vergangenen Monaten mit einer Wanderbank solche Inseln in dem hektischen Bahnhofstreiben geschaffen. Die Bank stand für je eine bestimmte Zeit vor den Bahnhofsmissionen in Passau, München, Ingolstadt, Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg. Und sie war für alle da: Reisende, Passanten, Gäste und Mitarbeitende der Bahnhofsmission, Beschäftigte am Bahnhof und wer immer sich hier niederlassen möchte.
Dabei wurde sie schnell zu einem Ort, wo Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und in völlig verschiedenen Lebenssituation zusammenkamen, miteinander redeten und aus ihrem Leben erzählten. Auf der Wanderbank hat daher auch immer wieder die „Geschichtensammlerin“ Christiane Huber Platz genommen, um den Menschen, Gästen der Bahnhofsmission und Passanten, zuzuhören, und das ein oder andere aufzuschreiben. „Wir haben deutlich gemerkt, wie wichtig es für viele Menschen ist, zwanglos von sich erzählen zu können, dass ihnen jemand zuhört und sie wahr- und ernst nimmt,“ berichtet Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die bayerischen Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern. „Auch deshalb ist die Bank jetzt in einigen Bahnhofsmissionen zur festen Einrichtung geworden. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit der Bank unterwegs sein können, denn es gibt noch einige Bahnhofsmissionen, die gerne mitmachen würden.“
Das Projekt wurde von Christiane Huber/Geschichtensammlerin (zweite von links) und Sanne Kurz/Fotografin (Foto) für die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern unter Federführung von IN VIA Bayern e.V. entwickelt und von ihnen durchgeführt. Ein besonderer Dank geht an Friedrich Ani, der als „Geschichtensammler“ auf der Wanderbank in München das Projekt unterstützte.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.



Das war 2014


Ausstellung erfolgreich beendet

"Shirtopoly" im Münchner ÖBZ

Großes Interesse auch in München: IN VIA Jugendwohnen zeigte bis zum 23. Dezember die Ausstellung „Shirtopoly - Fair kleiden ist besser“ im ökologischen Bildungszentrum in München. Die Schau gewährte Einblick in das IN VIA Umweltprojekt „Fair kleiden ist besser“. Auch mit Bewohnerinnen der Münchner IN VIA Jugendwohnheime ging der Frauenfachverband auf Spurensuche: Was sagen eigentlich Gütesiegel aus? Wie und wo kann ich guten Gewissens einkaufen? Bei einem konsumkritischen Stadtrundgang erfuhren die jungen Bewohnerinnen mehr über die “Weltreise der Jeans”, im Upcycling-Workshop verhalfen sie aussortierten T-Shirts zu einem zweiten Leben. Wie das aussehen kann, zeigte die Ausstellung genauso wie einen großformatigen Bilderzyklus der Künstlerin Naomi Lawrence. Sie hat das Projekt begleitet und künstlerisch aufgearbeitet.
Unser Bild (Foto: Verena Wolf) zeigt die Talkrunde mit Moderator Dirk Wagner, Gabriele Stark-Angermeier (Vorstandsvorsitzende IN VIA Bayern e.V.), Hanah Kotschi (Projektteilnehmerin Marienheim IN VIA München), Künstlerin Naomi Lawrence, Barbara Igl (Vorstand IN VIA München e.V.) sowie Elke Klemenz (FARCAP | Mode aus fairem Handel, Fürth) und dem Tütenmonster "Freak" von Naomi Lawrence.






Jubiläumsfeier in München mit Fachforum

IN VIA KOFIZA: 25 Jahre mit, für und von Migrantinnen

München/Würzburg/Nürnberg. Sie machen Einwanderinnen Mut, werben für mehr Mitgestaltung oder erläutern verunsicherten Müttern, wie sie ihre Kinder in ein gutes (Schul-)Leben schicken können. Am 4. November feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von IN VIA KOFIZA ihr 25jähriges Jubiläum. Über 100 Gäste waren nach München gekommen, um unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Emilia Müller ein Vierteljahrhundert erfolgreiche und preisgekrönte Integrationsarbeit Revue passieren zu lassen (eine Präsentation finden Sie hier). “Wir sind sehr glücklich, dass wir bereits über einen so langen Zeitraum ein innovatives und selbstbestimmtes Integrationsprogramm bieten”, so Agnes Calda Ranzinger, Koordinatorin der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern. Dr. Christiane Nischler-Leibl, Leiterin der Stabsstelle der Bayerischen Frauenbeauftragten und Integrationsministerin, würdigte im Auftrag von Emilia Müller das haupt- und ehrenamtliche Engagement der IN VIA KOFIZA-Frauen, das in diesem Umfang und über diesen Zeitraum nicht selbstverständlich sei. Die Arbeit von IN VIA KOFIZA sei beispielhaft, da Integration eben nicht von oben verordnet werden könne, sondern nur gelinge, wenn man durch eigenes Zutun die Gesellschaft mitgestalte: Genau dieses Empowerment sei IN VIA KOFIZA wichtig, "sie organisieren sich selbst, um sich einzubringen". Die Kontaktstelle stärke Frauen und damit die Gesellschaft, "ihr Weg ist noch nicht zu Ende." (Text: Annette Bieber)

Gefragt: Einige haupt- und sehr viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sorgen mit IN VIA KOFIZA seit 25 Jahren für eine erfolgreiche Integrationsarbeit in Bayern. Foto: Annette Bieber

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Einen Kurzfilm zum Jubiläumsfest finden Sie unter http://www.invia-muenchen.de/migration/in-via-kofiza-spot.html

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.



 

 

IN VIA KOFIZA feiert 25 Jahre - Fachforum in München - Anmeldung möglich

Teilhabe wird großgeschrieben

Was als „kleiner“ Treff vor 25 Jahren in einem Münchner Wohnzimmer begann, ist längst zu einem bayernweiten Netz von gut 20 Selbsthilfegruppen und vier professionellen Beratungsstellen in München, Nürnberg, Schweinfurt und Würzburg geworden: Seit einem  Vierteljahrhundert steht IN VIA KOFIZA, eine Initiative von Migrantinnen für Migrantinnen, für ein innovatives und selbstbestimmtes Integrationsprogramm. Hinter IN VIA KOFIZA verbirgt sich das „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, angesiedelt beim Caritasfachverband „IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Frauen- und Mädchensozialarbeit“ und bei dessen Mitgliedsverbänden in München, Nürnberg und Würzburg. Neben umfassender Beratungs- und Kriseninterventionstätigkeit arbeitet  „IN VIA KOFIZA“ daran, dass zugewanderte Frauen ihre Stärken wieder entdecken und den Mut finden, ihr Leben in Deutschland aktiv mitzugestalten und sich selbst zu organisieren. IN VIA KOFIZA feiert sein Jubiläum unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Emilia Müller. In Zusammenarbeit mit der katholischen Akademie in Bayern lädt IN VIA am Dienstag, 4. November, 18 bis 20 Uhr, ins Kardinal Wendel Haus, Mandlstraße 23, zu einem Fachforum mit Diskussion. Prof. Dr. María do Mar Castro Varela, Dozentin an der Alice Salomon Hochschule Berlin, spricht dabei über "Solidarität in der Migrationsgesellschaft: Partizipation statt Fürsorge". Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro), Anmeldung ist bis zum 3. November bei der Katholischen Akademie in Bayern, (Telefon: 0 89 / 38 10 20, Telefax: 0 89 / 38 10 21 03, info@kath-akademie-bayern.de) möglich.



"Shirtopoly" bis Ende Oktober in Nürnberg

Coole Klamotten und ein gutes Gewissen

Shoppen, tauschen, selbst gestalten - es gibt viele Möglichkeiten, sich sauber und fair zu kleiden. Auch für den kleinen Geldbeutel. Dass Nachhaltigkeit und cooles Styling zusammenpassen, zeigte die Ausstellung des Frauenfachverbandes IN VIA. "Shirtopoly - Fair kleiden ist besser" im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg  bei einer Midissage. Ihr Laufsteg-Debüt feierten dabei die jungen Bewohnerinnen des Nürnberger IN VIA-Jugendwohnheims (Foto links). Sie präsentierten nicht nur Fair Wear, sondern auch eigene Kreationen, gefertigt im Rahmen eines Umweltprojekts. Schicke Mode eben, die mit gutem Gewissen tragbar und mittlerweile ohne großen Aufwand zu haben ist, so Moderator Frank Braun (Centrum für globales Lernen) bei seiner Einführung in ein Thema, “das uns alle hautnah betrifft”.

Großen Anklang fand das Projekt im Nürnberger Haus Marienheim, das 110 Auszubildenden, (Block)Schülerinnen oder Dauerbewohnerinnen unterschiedlicher Nationen eine Heimat auf Zeit bietet. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir den Umweltgedanken und das Jugenwohnen verbinden konnten“, so Sabine Wehner, Geschäftsführerin von IN VIA Nürnberg, bei der “Midissage”.

Nicht um die bekannten Nürnberger Sehenswürdigkeiten, sondern um CO2-Bilanzen und Nachhaltigkeit ging es beispielsweise bei einer ungewöhnlichen Stadtführung mit WELTbewußt, einem Projekt der Jugendorganisation Bund Naturschutz. In Upcycling-Workshops mit der Künstlerin Naomi Lawrence lernten die jungen Frauen dann modisch und kreativ zu sein, ohne den üblichen Weg des Konsums zu gehen. Wie stylisch aufgepeppte Kleidungsstücke aus zweiter Hand sein können oder dass ein altes T-Shirt noch beste Dienste als Kopfkissen leisten und gleichzeitig mit dem Titel „schlaflos“ noch ein kritisches Statement transportieren kann, zeigte jetzt die Ausstellung. Text und Fotos: Annette Bieber

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Oktober 2014

"Shirtopoly" ist nun zu Gast in Nürnberg

Nach erfolgreicher Premiere in Würzburg macht die Ausstellung "Shirtopoly" nun Station  in Nürnberg. Die Schau gewährt Einblick in das IN VIA Umweltprojekt „Fair kleiden ist besser“. Auch mit Bewohnerinnen des Nürnberger IN VIA Jugendwohnheims ging der Frauenfachverband IN VIA auf Spurensuche: Was sagen eigentlich Gütesiegel aus? Wie und wo kann ich guten Gewissens einkaufen? Bei einem konsumkritischen Stadtrundgang erfuhren die jungen Bewohnerinnen mehr über die “Weltreise der Jeans”, im Upcycling-Workshop verhalfen sie aussortierten T-Shirts zu einem zweiten Leben. Wie das aussehen kann, zeigt die Ausstellung genauso wie einen großformatigen Bilderzyklus der Künstlerin Naomi Lawrence. Sie hat das Projekt begleitet und künstlerisch aufgearbeitet. Bis zum 31. Oktober ist die Schau im C.-Pirckheimer-Haus in der Königstraße 64 zu sehen. Midissage mit einem attraktiven Programm ist am Dienstag, 14. Oktober, 19 Uhr. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, am Wochenende auf Anfrage. Foto: Annette Bieber




September 2014

Ausstellung lockte in die Sparkasse Mainfranken

Konten, Kleidung und Kunst: Wer momentan der Sparkasse Mainfranken in der Würzburger Hofstraße einen Besuch abstattet, findet von allem etwas. Noch bis zum Monatsende ist hier die Ausstellung „Shirtopoly - Fair kleiden ist besser“ des Frauenfachverbandes IN VIA zu sehen. Während der Schalterzeiten gibt es viele Informationen darüber, wie jeder Einzelne beim Kleiderkauf ein bisschen die Welt verbessern kann. Nicht nur für Domkapitular Clemens Bieber, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg, ergibt das eine spannende Mischung: „Eigentlich geht es ja hier um Geldgeschäfte. Wichtige Themen der Wertschätzung und Wertschöpfung in einen solchen Rahmen einzubinden, ist eine sehr gute Kombination.“ Entstanden ist die Schau im Rahmen eines Umweltprojekts, das der Landesverband von IN VIA in den fünf bayerischen IN VIA Jugendwohnheimen initiiert hatte. Ähnlichkeiten mit dem Brettspiel "Monopoly" sind dabei nicht zufällig. Die Münchner Künstlerin Naomi Lawrence führt mit ihrem Bilderzyklus allerdings nicht in die Parkstraße oder "Über Los". "Bangladesh", "India" oder "Burkina Faso" steht da etwa in fetten Lettern, darunter Geldsäcke, Dollarzeichen oder Kronen.  Wer den Zusammenhang mit fairer Mode nicht sofort herstellen kann, erfährt an den Innenseiten der Stellwände alles über nachhaltige Kleiderproduktion, Hungerlöhne oder Ausbeutung in der Textilindustrie. Der eigentliche Hingucker sind allerdings die ausgestellten Tops und T-Shirts, die Künstlerin Naomi Lawrence zusammen mit Bewohnerinnen der IN VIA-Jugendwohnheime „upgecycelt“ hat. „Wir haben in Workshops überlegt, wie man alte und gebrauchte Kleidungsstücke wieder tragbar machen kann“, erklärte Lawrence bei der Eröffnung in der Sparkasse. „Die Bewohnerinnen konnten dabei ihre Kreativität walten lassen“, berichtete sie. Herausgekommen sind T-Shirts in Spray-Optik, bedruckte Oberteile, aber auch zerrissen wirkende Stücke, die mit ihrem Aufdruck auf schlechte Entlohnung sowie Kinderarbeit in der Textilindustrie aufmerksam machen.

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Vernissage: Unser Bild zeigt von links Rita Schulz, Geschäftsführerin IN VIA Bayern, Angelika Blenk, Geschäftsführerin IN VIA Würzburg, Domkapitular Clemens Bieber, Künstlerin Naomi Lawrence, Angelika Issing, Vorstandsvorsitzende IN VIA Würzburg und Rainer Ankenbrand, Sparkasse Mainfranken. Foto: Annette Bieber


September 2014

Ballettaufführung: "Dornröschen" gegen Zwangsverheiratung

Am Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19 Uhr, wird das Ballett Dornröschen im Mainfranken Theater Würzburg aufgeführt. Der Erlös kommt unserer gGmbH STOP dem Frauenhandel zu Gute - und hier speziell einem Wohnprojekt für Frauen, die von Zwangsverheiratung betroffen sind.

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September 2014

IN VIA Ausstellung "Shirtopoly" in Würzburg         

Nichts anzuziehen? Dann peppen Sie doch Ihre alte Kleidung auf. So wie die jungen Bewohnerinnen des Würzburger IN VIA Jugendwohnheims St. Lioba. Gemeinsam mit der Künstlerin Naomi Lawrence verhalfen sie ausrangierten T-Shirts im Rahmen des Umweltprojekts "Fair kleiden ist besser" zu einem zweiten Leben. Wie genau das aussehen kann, zeigt die Ausstellung "Shirtopoly", die am Dienstag, 16. September 2014, in der Sparkasse Mainfranken in der Hofstraße 9 eröffnet wurde. Zwei Wochen lang gibt es zu den Schalterzeiten viele Informationen darüber, wie jeder Einzelne beim Kleiderkauf ein bisschen die Welt verbessern kann. Außerdem bietet Naomi Lawrence mit einem großformatigen Bilderzyklus eine ungewöhnliche, künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema.

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Juli 2014

Immer mehr psychisch Kranke suchen in Bahnhofsmissionen Hilfe

Die bayerischen Bahnhofsmissionen schlagen Alarm: Jeder dritte Gast, der hier Rat und Hilfe sucht, hat psychische Probleme. Damit setzt sich ein besorgniserregender Trend unvermindert fort: rund 73 000 Kontakte mit psychisch belasteten oder seelisch kranken Menschen wurden bayernweit gezählt, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein rapider Anstieg um 42 Prozent. Über eine Viertelmillion Kontakte mit Gästen hatten die 13 Bahnhofsmissionen insgesamt, das sind fünf Prozent mehr als 2012.

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Juli 2014

Langjähriger IN VIA-Beirat: Prälat Zerrle feiert 70.

Seinen 70. Geburtstag feierte am Dienstag, 8. Juli 2014, Prälat Karl-Heinz Zerrle, bayerischer Landes-Caritasdirektor von 2000 bis Ende 2011 und langjähriger Beirat im IN VIA-Vorstand. Zerrles Nachfolger im Amt, Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl, würdigt seinen Vorgänger als „große Persönlichkeit des sozialen Bayern“. Zerrle habe es stets verstanden, der Caritas als größtem Verband innerhalb der Freien Wohlfahrtspflege Gehör in allen wichtigen Fragen der Sozial- und Gesellschaftspolitik zu verschaffen.
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Juli 2014

80 000 Freiwillige in 60 Jahren FSJ - Lob von der Ministerin

Doppelter Grund zur Freude und zum Feiern - auch für den Frauenfachverband IN VIA, der gemeinsam mit Caritas und BDKJ das katholische FSJ in Bayern verantwortet. Seit dem ersten Aufruf im Jahr 1954 im bayerischen Neuendettelsau an junge Menschen, sich freiwillig für ein Jahr sozial zu engagieren, sind 60 Jahre vergangen. Vor genau 50 Jahren hat der Bundestag mit einer ersten gesetzlichen Regelung das Freiwillige Soziale Jahr aus der Taufe gehoben - damals als Bildungsjahr für Frauen. Diese beiden Jubiläen wurden am 2. Juli in Nürnberg mit einem Anerkennungsfestival für alle 3 500 aktiven FJS/-lerinnen in Bayern gefeiert. "80 000 junge Menschen haben sich in den vergangenen 60 Jahren zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Bayern entschieden und damit ein ganzes Jahr dem Gemeinwohl gewidmet. Der runde Geburtstag ist eine gute Gelegenheit ihnen hierfür herzlich zu danken. Ohne diese Freiwilligen sähe unser soziales Bayern anders aus", so Bayerns Sozialministerin Emilia Müller. Erfreut von der großen Anzahl junger FSJ/-lerinnen, die den Weg nach Nürnberg gefunden hatte, zeigte sich Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern. "Ich bin davon überzeugt, dass das FSJ eine win-win Situation ist", so Schulz, "die jungen Menschen sammeln durch diesen oft ersten Umgang mit Hilfebedürftigen wichtige Erfahrungen und stärken ihre Persönlichkeit. Die sozialen Einrichtungen wiederum profitieren vom Engagement der Freiwilligen."
Für sie persönlich war das Gespräch mit Theresia Hauser, der "Grande Dame" des FSJ,  sehr beeindruckend. Die heute 93-Jährige hatte sich damals erfolgreich auf Bundesebene für die Einführung des FSJ Gesetzes eingesetzt und ist sehr glücklich darüber, dass sich viele Menschen freiwillig für ein soziales Jahr entscheiden. Sie wünscht sich, dass diese jungen Menschen sich ihr Leben lang für soziales Denken und Handeln einsetzen - an welcher Position auch immer sie ihren Platz finden, berichtete Rita Schulz.

Juli 2014

Film und Diskussion mit jungen MigrantInnen

Und raus bist Du: Viele junge Menschen fühlen sich wegen ihrer ausländischen Wurzeln benachteiligt. Ob bei der Wohnungssuche, beim Wechsel in weiterführende Schulen oder vor der Disco – sie müssen nach eigenem Bekunden viel zu oft draußen bleiben. „In München dahoam“ heißt der siebenminütige Kurzfilm, in dem 15- bis 27-jährige Migrantinnen und Migranten genau dieses Problem aufgreifen. Gedreht wurde der Streifen im Rahmen des bundesweiten Projekts „M&M Mitreden und Mitgestalten -  Zukunft ist kein Zufall“ im Fachbereich Migration des Diözesanverbandes München von IN VIA. Seine Premiere hatte er jetzt im Rahmen einer Podiumsdiskussion – und in diesen Tagen tritt er seinen Weg in den deutschen Bundestag an.
Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Einfühlungsvermögen und nicht ohne Witz stellten die jungen Protagonisten scheinbar ganz „normale“ Diskriminierungen vor.
„Ihr lasst nicht die anderen über Eure Probleme sprechen, sondern geht sie selbst an“, lobte Gülseren Demirel, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Münchner Stadtrat, das Engagement der jungen Leute. Gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten der bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer von der CSU („Ein toller, kritischer Film“), der Vorsitzenden des Ausländerbeirats München, Nükhet Kivran, SPD,  Martin Schopp vom Erzbischöflichen Ordinariat und insgesamt sechs Jugendlichen aus dem Filmteam teilte sie das Podium. Die Moderation hatte Gabriele Leibold, Referentin für katholische Jugendmigrationsdienste beim Landesverband IN VIA Bayern. Sie war es auch, die eine Teilnahme am Projekt M+M empfohlen sowie im Jahr 2009 die Bewerbung für das Bundesprojekt „JuMiLo“ (Junge Migrantinnen) anregt hatte. Die erfolgreiche Arbeit kann seit 2012 durch die Finanzierung des Bayerischen Sozialministeriums fortgeführt werden.

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Reger Austausch zwischen Politik und Jugend: (von links) Martin Schopp (Erzbischöfliches Ordinariat), Nükhet Kivran (Vorsitzende des Ausländerbeirats München), Martin Neumeyer (Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung), Gülseren Demirel (Fraktionsvorsitzende der Grünen im Münchner Stadtrat), Moderatorin Gabriele Leibold (Referentin für katholische Jugendmigrationsdienste beim Landesverband IN VIA Bayern) und drei LotsInnen aus dem Filmteam. Fotos: Annette Bieber

Mai 2014

Liebe Frau Merkel...,

... ich wünsche mir: Für die armen Kinder viel Glück.", hatte eine Jugendliche beim 99. Katholikentag in Regensburg auf einen großen weißen Ballon geschrieben, der zusammen mit 20 weiteren am 1. Juli Bundestagsabgeordneten in Berlin übergeben werden soll. Auch die Bundeskanzlerin griff beherzt zum blauen Filzstift, um bei ihrem Besuch des IN VIA-Standes einen Wunsch los zu werden: „Dass jeder sich traut, auch offen seine Meinung einzubringen“, notierte sie auf dem Lampion. Interessiert und gut gelaunt ließ sich die Kanzlerin von der Bundesvorsitzenden des Verbandes, Dr. Irme Stetter-Karp, und ihren Mitstreiterinnen über die Aufgaben und Anliegen von IN VIA informieren. Auf die Bitte, die Jugendlichen im Kanzleramt zu empfangen, habe Merkel offen reagiert, so Stetter-Karp. Die Stippvisite in Regensburg wertete auch IN VIA-Generalsekretärin Marion Paar (Foto rechts) als Zeichen der Wertschätzung für das breite soziale Engagement des Fachverbandes.  

Kanzlerin Merkel beim Besuch des IN VIA-Standes auf dem Katholikentag.
Fotos: Nadine Malzkorn (Katholikentag)
          






Mai 2014

Überraschungsbesuch: Staatssekretär in Regensburger Bahnhofsmission

Erstkontakt: Keine Berührungsängste kannte Albert Füracker, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für  Landesentwicklung und Heimat, als er zum ersten Mal die Räume einer Bahnhofsmission betrat. Kaum hatte er am 29. Mai am Hauptbahnhof Regensburg einen Zug auf den Namen “Ausflügler” getauft, kamen die Mitarbeitenden der dortigen Bahnhofsmission zum Zug. Ihnen stattete er – auf Anregung von Karl-Heinz Ferstl, Leiter Operations im Regionalberich Süd, DB AG Station&Service - einen spontanen Besuch ab. Dass ihn bei seiner Premiere aber ein derart großer Bahnhof erwartete, überraschte ihn dann doch: Zum 99. Katholikentag, der zeitgleich im bayerischen Regensburg stattfand, waren extra viele Mitarbeitende im Einsatz, um Ankömmlinge schon am Gleis willkommen zu heißen oder beim Ein- und Aussteigen zu helfen. Beeindruckt zeigte sich der Politiker nicht nur vom großen Hilfeangebot der Bahnhofsmissionen, die seit über 100 Jahren und mittlerweile an bundesweit über 100 Standorten jedem, sofort und ohne Anmeldung helfen. Auch der großen Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zollte er Respekt: Auf eine festangestellte Kraft kommen neun Freiwillige. Ohne deren Engagement, das betonte Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Frauen und Mädchensozialarbeit, wären die Einrichtungen der Evangelischen und der Katholischen Kirche längst nicht so leistungsfähig. Bahnvertreter Ferstl würdigte die Arbeit der Bahnhofsmissionen einmal mehr als “wichtige Ergänzung unserer Serviceleistungen”.




Mai 2014

Dresdener Oberhirte: Klares Ja zur Bahnhofsmission

Ein klares Bekenntnis zur Bahnhofsmission als Ort gelebter Kirche leistete Bischof Dr. Heiner Koch beim 99. Katholikentag in Regensburg: “Die Menschen, die  in unsere Räume kommen, sind uns geschickt”, sagte der Oberhirte des Bistums Dresden-Meißen ”mit ihnen kommt Gott zu uns rein.” Beim Podiumsgespräch “Großer Bahnhof für Gott und die Welt. Chancen und Aufgaben von Kirche und Bahnhof” bezog Koch klar Position: Es sei unabdingbar, dass die Kirche dort ist, wo Menschen ganz unterschiedlicher Couleur aufeinander treffen. Notleidende und Hilfesuchende genauso wie Mitarbeitende und Einsame.

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Mai 2014

IN VIA Bayern auf dem Katholikentag gut vertreten

Ob im Zentrum Frauen und Männer, auf der Katholikenmeile oder im Caritasdorf – die Mitarbeiterinnen von IN VIA Bayern waren beim 99. Katholikentag in Regensburg an vielen Orten präsent. Sie diskutierten in einem hochkarätig besetzten Podiumsgepräch  über die Chancen und Aufgaben von Kirche am Bahnhof, vertraten den Landesverband beim Empfang von IN VIA Deutschland (Foto links) oder informierten im Pavillon der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. über den IN VIA Jugendmigrationsdienst.

Ganz besondere Aufmerksamkeit verdiente das Erzählcafé (Foto rechts) der IN VIA KOFIZA Landesstelle. Wer sich die Zeit genommen hatte, den Geschichten von Migrantinnen zu lauschen, wurde mit bewegten und bewegenden 90 Minuten belohnt. Unter der Moderation von Jutta Prediger (BR) erzählten drei Frauen aus ihrem Leben  – oder lasen stellvertretend die autobiographischen Texte anderer. Ihre “Zick-Zack-Biographien” (Prediger) zu Papier gebracht hatten sie in den Schreibwerkstätten von IN VIA KOFIZA: Mal anrührend, mal witzig oder skurril – und immer authentisch.

Für das Programm im Zentrum Frauen und Männer mitverantwortlich war IN VIA Bayern-Geschäftsführerin Rita Schulz. Sie freute sich u.a. darüber, die Ausstellungen  “Madonna mit Kind …Alleinerziehend mit behindertem Kind” von Naomi Lawrence, Malerin, und der Fotografin Barbara Stenzel (beide München) sowie die Ausstellung „Sie war ganz schlimm schön …“, Portraits lesbischer Frauen, von Stephanie Gerlach (Autorin) und Barbara Stenzel (Fotografin) miteröffnen zu können. Kataloge, die übrigens auch mit der bekannten Theologin Prof. Dr. Margot Käßmann oder Prof. Dr. Hildegard Keul (Leiterin der Frauenseelsorge bei der deutschen Bischofskonferenz) dankbare Abnehmerinnen gefunden haben, gibt es bei Rita Schulz, mailto: rita.schulz@invia-bayern.de 





Mai 2014

Bank-Geheimnisse mit Friedrich Ani

„Die Wanderbank", ein Angebot der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern, machte Station am Münchner Hauptbahnhof. Ihr Auftrag: Menschen ins Gespräch bringen. Zwei, die zuhörten, waren der Schriftsteller Friedrich Ani und die Künstlerin Christiane Huber. Die schlichte Holzbank wird von Bahnhofsmission zu Bahnhofsmission ziehen und dort einladen zum Sitzen, Verweilen und Erzählen.

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Ins Gespräch kommen: Schriftsteller Friedrich Ani und die Künstlerin Christiane Huber auf der „Wanderbank“ der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern am Münchner Hauptbahnhof. Foto: Sanne Kurz



Mai 2014

Besser “fair kleiden”

Kinderarbeit? Armutslöhne? Umweltzerstörung? Es geht auch anders. IN VIA Bayern zeigt jungen Frauen aus den Jugendwohnheimen in Würzburg, Nürnberg und München in einem bislang einmaligen Umweltprojekt, dass Mode fair sein kann. Schulklassen sind zum Mitmachen aufgefordert.
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Mai 2014

IN VIA Bayern und der Katholikentag

„Mit Christus Brücken bauen“ will der 99. Katholikentag vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg. Bei der Programmgestaltung im Zentrum Frauen und Männer engagiert war auch der IN VIA Landesverband Bayern. Nicht zuletzt deshalb finden sich im Zentrum in der Ostbayerischen Technischen Hochschule  wie auch andernorts einige Angebote des Frauenverbandes. Vom Erzählcafé mit Mitgrantinnen bis zur Ausstellung über Alleinerziehende mit behindertem Kind - es gibt eine Fülle von interessanten Veranstaltungen, die IN VIA Bayern den Besucherinnen und Besuchern des Katholikentages ans Herz legen will. Mit seinen Veranstaltungshinweisen möchte der Landesverband einige ganz besondere Empfehlungen geben - erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf der Kirchenmeile im Caritasdorf präsent ist übrigens auch IN VIA Deutschland.

Mai 2014

Bahnhofsmissionen kommen zum Zug

Buchstäblich zum Zug kommen auch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Bahnhofsmissionen, die Ankömmlinge des 99. Katholikentages schon am Bahnhof in Regensburg willkommen heißen. Sie sind im Großeinsatz, um beim Ein- und Aussteigen zu helfen oder über die Anfahrtswege zu den verschiedenen Veranstaltungsstätten zu informieren. Doch nicht nur am Bahnsteig zeigen die Bahnhofsmissionen Präsenz. Sie laden auch selbst zu einigen hochkarätig besetzten Veranstaltungen. So weist die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern (neu: www.bahnhofsmission-bayern.de) besonders auf die Podiumsdiskussion am Donnerstag, 29. Mai, zu dem Thema  "Großer Bahnhof für Gott und die Welt - Chancen und Aufgabe von Kirche am  Bahnhof" hin.



April 2014

Am 26. April war Tag der Bahnhofsmission

Unter dem Motto „Armutszeugnisse. Es gibt in Deutschland keine Armut? Wir tun trotzdem etwas dagegen.“ fand am Samstag, 26. April, der Tag der Bahnhofsmissionen statt - mit ökumenischen Gottesdiensten und vielen spannenden öffentlichen Veranstaltungen.


März 2014

Prominente Unterstützung für Bahnhofsmissionen

Mit prominenten Fürsprechern wirbt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen (neu:www.bahnhofsmission-bayern.de) in Bayern um Aufmerksamkeit: Schriftsteller und Krimipreisträger Friedrich Ani und die bekannte BR-Moderatorin Ursula Heller sind die Gesichter einer aktuell aufgelegten Anzeigenkampagne, die jetzt in Druck gehen kann. Mit der kostenfreien Veröffentlichung dieser Anzeigen wiederum unterstützen Zeitungen und Zeitschriften die wichtige Arbeit der 13 bayerischen Bahnhofsmissionen für Menschen in Not. Gefördert wurde dieses Projekt durch das Bayerische Staatministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.




März 2014

IN VIA fordert humanitäre Rechte für Flüchtlingsfrauen

Die UN-Flüchtlingshilfe geht davon aus, dass mindestens 50 Prozent der weltweit 45 Millionen Flüchtlinge Frauen und Mädchen sind. Davon kommen aktuell jährlich circa 42 000 in Deutschland an. Längerfristiges Bleiberecht und bedarfsgerechte Hilfen für diese zumeist traumatisierten Frauen fordert der Frauenverband IN VIA anlässlich des Weltfrauentages.
Wie auch Männer fliehen Frauen aus Kriegsgebieten und wegen Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen. Hinzu kommt, dass viele Frauen auch während ihrer Flucht Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind. Dies werde viel zu wenig gesehen, kritisiert IN VIA. „Weder mit der UN-Menschenrechtskonvention noch mit dem christlichen Menschenbild ist es vereinbar, dass die Notlage von Flüchtlingsfrauen in Deutschland ignoriert wird. Es ist unabdingbar, ihnen neben einem Bleiberecht sicheren Wohnraum, Angebote zur Traumabewältigung und Begleitung zu gewähren“, fordert Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.
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Februar 2014

Anmeldung zu Schreibwerkstätten läuft

Die eigene Lebensgeschichte aufschreiben? Das fällt vielen Menschen schwer. Fast drei Dutzend Migrantinnen wagten vor einiger Zeit auf Einladung der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern das Experiment. Herausgekommen sind 32 autobiografische Texte, in dem die Frauen von ihrem Leben „Jenseits der Grenze...“ erzählen – mal anrührend, mal witzig oder skuril. Aber immer authentisch. „Worte können Türen öffnen“, weiß Marcia Ribas, zuständig für das Projekt „Schreibwerkstätten“. Deshalb lädt IN VIA KOFIZA nun bayernweit Migrantinnen dazu ein, über ihr Leben, ihre kleinen und großen Erfolge oder Enttäuschungen zu berichten. Die Teilnahme an den Schreibwerkstätten ist kostenfrei, eine Schreib-Assistentin steht den Teilnehmerinnen auf Wunsch beratend zur Seite. Gefördert wird das Projekt von Zonta Club München I. Interessiert? Dann lesen Sie mehr. Die Anmeldung läuft.


Februar 2014

Für Migrantinnen: Hilfe in Schul- und Erziehungsfragen 

Wie funktioniert das bayerische Schulsystem? Wozu dient der Klassenelternabend? Wie können Mütter mit Migrationshintergrund ihre Kinder in der Schule unterstützen? All das erklären eigens geschulte Migrantinnen interessierten Frauen in den IN VIA KOFIZA Gesprächsgruppen. In vertrauensvoller Atmosphäre zeigen die Beraterinnen Fördermöglichkeiten auf und sensibilisieren für ein bewusstes Lern- und Freizeitverhalten. Nähere Infos gibt es bei der IN VIA KOFIZA Landesstelle (Kontakt- Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien), kofiza@invia-bayern.de oder T. 089/512661914, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Sozialministeriums sowie aus Spenden finanziert.

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Januar 2014

10 000 Euro für Jugendwohn-Projekt

Starthilfe für junge Frauen: Mit 10 000 Euro unterstützt die Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München Bewohnerinnen in den Jugendwohnheimen des Frauenfachverbandes IN VIA. Die drei Münchner IN VIA–Häuser bieten 250 Plätze für Auszubildende, (Block)Schülerinnen oder Praktikantinnen, die hier eine Heimat auf Zeit finden. Eine individuell abgestimmte Begleitung unterstützt die Jugendlichen dabei, die Ausbildung oder den Berufsalltag fern des Elternhauses erfolgreich zu meistern. Die Förderung  durch die  Stiftung Soziales München soll Härtefälle künftig vermeiden helfen: IN VIA möchten den jungen Frauen unter die Arme greifen, die in den Jugendwohnheimen untergekommen sind, dann aber in finanzielle Not geraten - und sich womöglich den Platz nicht mehr leisten können. Bei Bedarf kann beispielsweise auch die Anschaffung eines Computers oder anderer Lernmittel finanziert werden. Damit die Ausbildung nicht am schmalen Geldbeutel scheitert.
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Hilfe mit Herz: Einen symbolischen Scheck über 10 000 Euro hatten Gabriele Nellissen (Mitte) und Ines Harzer (rechts) von der Sparkassenstiftung Soziales München dabei, als sie dem Münchner IN VIA Jugendwohnheim in Schwabing einen Besuch abstatteten. Über die finanzielle Unterstützung freuten sich (von links) Sr. Anna Flasza, Barbara Igl und Rita Schulz (zweite von rechts). Foto: Annette Bieber


Januar 2014

Jugendmigrationsdienste an 18 Standorten

Die bayerischen Träger und Mitarbeiter/-innen von Jugendmigrationsdiensten sind an 18 Standorten in Bayern vertreten. Sie begleiteten im Jahr 2012 mehr als 3 000 junge Menschen mit Migrationshintergrund, bundesweit werden im Durchschnitt jährlich etwa 80 000 Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt. Die zuständige Referentin beim IN VIA Landesverband, Gabriele Leibold, begleitet die Ansprechpartner vor Ort bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und vertritt die bayerischen Anliegen im sogenannten JMD-Management in der Bundesarbeitsgemeinschaft katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS)

Lesen Sie mehr über das Programm  "Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund" .

Zahlen, Daten und Fakten aus dem Jahr 2012 zur Arbeit der Jugendmigrationsdienste in katholischer Trägerschaft (Region Bayern) finden Sie in dieser Statistik.

Das war 2013


November 2013

Ehrenamtsfonds unterstützt Selbsthilfearbeit


Willkommene Unterstützung: Der IN VIA Landesverband freut sich über 1 000 Euro aus dem Ehrenamtsfonds "Sozial couragiert" von Caritas und Hyundai. Die Fördermittel fließen in die Selbsthilfearbeit der IN VIA KOFIZA Landesstelle. Unter dem Motto “Bildung macht Schule” möchte das "Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien" verstärkt Elternkurse für Migrantinnen anbieten. Eigens geschulte Mitarbeiterinnen zeigen dabei Fördermöglichkeiten auf und sensibilisieren für ein bewusstes Lern- und Freizeitverhalten. Caritas und Hyundai würdigten dieses Engagement als einen "unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung der zwischenmenschlichen Solidarität und damit zum gesellschaftlichen Zusammenhalt". Infos zum Projekt gibt es unter kofiza@invia-bayern.de oder T. 089/512661914. Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Sozialministeriums sowie aus Spenden finanziert.



Oktober 2013

Ausstellung zu Gast im Nürnberger DB Museum

Das DB Museum in der Nürnberger Lessingstraße ist ein Muss für kleine und große Eisenbahnfans. Zu den vielen Attraktionen aus der Welt der Eisenbahn gesellt sich nun bis zum 3. November die Ausstellung "Das Leben ist eine Kunst" der bayerischen Bahnhofsmissionen. Im Foyer im 1. Stock, kurz bevor es für den Nachwuchs das neue Kinder-Bahnland zu erobern gilt, informiert die Schau über das umfangreiche Hilfeangebot der Bahnhofsmissionen. Sie gibt aber auch Einblick in das Leben ihrer Gäste, die häufig am Rande der Gesellschaft stehen. Authentische Filmaufnahmen und Interviews spiegeln die Hoffnungen und kleinen Erfolgsgeschichten der Teilnehmenden genauso wieder wie ihre Sorgen und Nöte. Die Öffnungszeiten im DB Museum sind Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende bzw an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.


Juli 2013

Neue Referentin für das Jugendwohnen startet mit landesweiter Erhebung

Guter Schnitt: Über 1.000 Mädchen und junge Frauen nutzten im vergangenen Jahr die 414 Wohnheimplätze der fünf bayerischen IN VIA-Jugendwohnheime. Damit verbuchten die Einrichtungen des Frauenfachverbandes in München, Würzburg und Nürnberg insgesamt gut 76.000 Übernachtungen. Im bayernweiten Vergleich der Jugendwohnheime unter katholischer Trägerschaft gingen damit 11,7 Prozent der Übernachtungen auf das Konto von IN VIA. Diese Zahlen legte jetzt Verena Wolf, die neue Referentin für den Bereich Jugendwohnen beim IN VIA Landesverband, vor. Unter Federführung der Katholischen Jugendsozialarbeit (KJS) Bayern wirkte der IN VIA Landesverband im Frühjahr 2013 an einer bayernweiten Erhebung zum Jugendwohnen mit. Dabei bestätigte sich: Reines Mädchenwohnen, wie es u.a. IN VIA anbietet, stellt eine  Besonderheit in der bayerischen Jugendwohnlandschaft dar und wird nach wir vor rege von den jungen Frauen in Anspruch genommen.




Juli 2013

Regensburg: Neue Geschäftsführerin in neuen Räumen

Doppelt gut: Mit einer neuen Geschäftsführerin und neuen Räumen startet der Frauenfachverband IN VIA Regensburg in das zweite Halbjahr 2013. Seit 15. Juli 2013 leitet nun Tatjana Ogar die Geschicke des traditionsreichen Verbandes. Zu ihrem Aufgabenbereich gehört es zum einen, Angebote zur Unterstützung benachteiligter Frauen und Mädchen zu entwickeln und zu realisieren, zum anderen übernimmt sie die Ehrenamtskoordination bei IN VIA und insbesondere auch des Teams der Bahnhofsmission Regensburg. Hier hilft die GlücksSpirale der IN VIA Mädchen- und Frauensozialarbeit Diözese Regensburg e.V. mit einem effektiven Zuschuss. "Wir freuen uns sehr, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit mit einer neuen Geschäftsführerin fortsetzen können", so Dr. Elisabeth Mader, 1. Vorsitzende von IN VIA Regensburg, "ganz besonders dankbar sind wir, dass wir dafür mit Hilfe der Stadt neue Räume beziehen konnten." In der Bahnhofstraße 20, also nur einen Katzensprung von der Bahnhofsmission entfernt, ist jetzt die  Geschäftsstelle von IN VIA auf  30 Quadratmetern zu finden. Ganz besonders erfreulich: Für das erste Jahr hat die Stadt eine kostenfreie Nutzung ermöglicht.




Juli 2013

Aussichtslosigkeit macht krank

Die Zahlen sind alarmierend, in München wie in Passau oder Würzburg: Immer mehr Menschen, die in den bayerischen Bahnhofsmissionen Rat und Hilfe suchen, leiden unter psychischen Problemen. Viele sind einsam, andere verzweifelt, manche sogar suizidgefährdet. 241 000 Besucherkontakte hatten die 13 größtenteils ökumenisch geführten Hilfeeinrichtungen im vergangenen Jahr: Ungefähr jeder fünfte Gast war psychisch belastet. Das ist bayernweit eine Steigerung um cirka zehn Prozent. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. Während in Passau oder München etwa ein Drittel der Besucherinnen und Besucher unter psychischen Problemen und ihren Folgen litt, gab es in Schweinfurt mit sieben oder Augsburg mit zehn Prozent deutlich weniger Betroffene.




Juli 2013

IN VIA Bayern im KJS-Vorstand

„Wir sind schon inklusiver, als mancher denkt!“ Mit diesen Worten fasste Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg und im Amt bestätigter Vorsitzender der Katholischen Jugendsozialarbeit (KJS) Bayern, das Schwerpunktthema der diesjährigen Mitgliederversammlung der KJS Bayern zusammen: „In der Jugendsozialarbeit mit ihren vielfältigen Einrichtungen bekommen die jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf die Unterstützung, die sie auf ihrem Weg durch die Schule sowie in Ausbildung und Beruf benötigen.“ Eibl, der ebenso wie seine Stellvertreterinnen Gabriele Leibold von IN VIA Bayern und Ursula Kundmüller vom Diözesan-Caritasverband Bamberg einstimmig in den Vorstand der KJS Bayern gewählt wurde, freute sich besonders, dass er neue Mitglieder in der Landesarbeitsgemeinschaft begrüßen konnte: den bayerischen Jugendbischof Dr. Bernhard Haßlberger und die Katholische Stiftungsfachhochschule München sowie die St. Gregor Jugendhilfe Augsburg.



Juni 2013

Gutes tun beim Online-Shoppen

Wer gerne bei Online-Shops einkauft, hat ab jetzt die Möglichkeit, dem Frauenfachverband IN VIA Gutes zu tun. Seit Ende 2012 bietet das Internetportal Gooding.de allen Internetnutzern die Möglichkeit, mit ihren Online-Einkäufen Zuwendungen für gemeinnützige Vereine zu sammeln, ohne selbst Geld zu investieren. Seitdem sind über 20.000 Euro zusammen gekommen. Das Prinzip ist einfach und effektiv: Wer beim Online-Shopping über die Seite www.gooding.de ins Netz geht, erhält bei über 900 Online-Shops eine Prämie, die über Gooding.de nun auf Wunsch dem Landesverband IN VIA zugeführt wird - ohne jeglichen Abzug. Wer nicht einkauft, kann IN VIA Bayern unterstützen, in dem er ihn über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter bekannt macht. Vereine und Unterstützer können sich kostenlos auf www.gooding.de registrieren.

 

Juni 2013

Fachtag in Frankfurt: Frauen im Fokus der Bahnhofsmission

Frauen im Fokus: Sind frauenspezifische Angebote von Bahnhofsmissionen Überbleibsel aus der Zeit des "Mädchenschutzes", die sich überlebt haben? Oder brauchen Frauen am Bahnhof sogar mehr und andere Hilfen von Bahnhofsmissionen als sie sie heute bieten können? Wenn ja, welche? Wie sind sie zu realisieren? Und wie sind sie in das offene Konzept der Bahnhofsmissionsarbeit zu integrieren? "Typisch weiblich. Frauen im Fokus der Bahnhofsmission" heißt ein Fachtag, der am Mittwoch, 05. Juni 2013, in Frankfurt zu diesem spannenden Thema stattfindet.

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Mai 2013

Für Migrantinnen: Hilfe in Schul- und Erziehungsfragen 

Wie funktioniert das bayerische Schulsystem? Wozu dient der Klassenelternabend? Wie können Mütter mit Migrationshintergrund ihre Kinder in der Schule unterstützen? All das erklären eigens geschulte Migrantinnen interessierten Frauen in den IN VIA KOFIZA Gesprächsgruppen. In vertrauensvoller Atmosphäre zeigen die Beraterinnen Fördermöglichkeiten auf und sensibilisieren für ein bewusstes Lern- und Freizeitverhalten. Nähere Infos gibt es bei der IN VIA KOFIZA Landesstelle (Kontakt- Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien), kofiza@invia-bayern.de oder T. 089/512661914, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Sozialministeriums sowie aus Spenden finanziert.

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April 2013

Verstehst Du Bahnhof? Aktionstag in bayerischen Bahnhofsmissionen

München/Nürnberg. Verstehen Sie Bahnhof? Egal wie Ihre Antwort jetzt ausfällt: Beim diesjährigen Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 20. April, gibt es reichlich Gelegenheit, mögliche Wissenslücken zu füllen. Der bundesweite Aktionstag richtet sich heuer insbesondere an Kinder und Familien. Auch im Freistaat laden einige Stationen dazu ein, die spannende Welt am Bahnhof spielerisch kennen zu lernen. Die Münchner Hilfeeinrichtung an Gleis 11 bittet beispielsweise zu einer Entdeckertour durch den Bahnhof, in Nürnberg gibt es unter dem Motto "Ich kann nicht gehen und verreise doch“ die Möglichkeit, im Rollstuhl den Bahnhof zu "erfahren". Während in Passau ein Gottesdienst am Bahnsteig gefeiert wird, verschenkt das Lindauer Team Bücher an die Reisenden - mit der Lizenz zum Weitergeben. Mit von der Partie sind auch Regensburg und Erlangen - allerdings an Ausweichterminen.

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März 2013

Neues aus den Bahnhofsmissionen

Ein langer Winter geht allmählich zu Ende. Eis, Schnee und bittere Kälte machten vielen Menschen zu schaffen - besonders aber jenen, die ohnehin in prekären Wohnsituationen oder persönlichen Notlagen leben. In den Bahnhofsmissionen herrschte daher in den vergangenen Monaten Hochbetrieb. Die Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um die Gäste in dieser besonders schwierigen Zeit zu unterstützen. Dafür sagt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern DANKE. Denn ohne dieses keineswegs selbstverständliche und kräftezehrende Engagement aller Mitarbeitenden könnten die Bahnhofsmissionen ihre wichtige Arbeit nicht leisten. Lesen Sie im folgenden "Bahnhofsmission Bayern aktuell", was es sonst noch Neues  rund um die Hilfeeinrichtungen am Bahnhof in Bayern gibt. 

 

Februar 2013

Ehrenamtstage der Bahnhofsmissionen

Die Füße hochlegen und einfach mal nichts tun? Das ist irgendwie nicht ihr Ding. An diesem Februarwochenende genauso wenig wie an all den Tagen, an denen sie Dienst in den Bahnhofsmissionen leisten: Fast drei Dutzend freiwillig Engagierte machten sich bei den zweiten landesweiten Ehrenamtstagen der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern gemeinsam auf eine spannende Reise - ins „Land der Fremde“. Die Veranstaltung, finanziert aus Mitteln des Sozialpreises der Bayerischen Landesstiftung und einer großzügigen privaten Spende, war auch ein Dankeschön für das unentgeltliche Engagement. „Sie stellen Ihre wertvolle Zeit für andere Menschen zur Verfügung ohne die Hand dafür aufzuhalten“, lobte der eigens angereiste Bahnmanager Karl Heinz Ferstl (Leiter Operations im Regionalbereich Süd der DB Station & Service AG) in seinem Grußwort das längst nicht selbstverständliche Engagement am Bahnhof.

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"Im Land der Fremde": Auf eine spannende Erkundungstour gingen freiwillig Engagierte bei den zweiten Ehrenamtstage der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern. Foto: Annette Bieber 

 

Februar 2013

Übersetzungshilfen und Dolmetscherpool

Immer mehr Hilfesuchende aus Ost- und Südeuropa oder aus Krisengebieten des Nahen Ostens wenden sich an die bayerischen Bahnhofsmissionen. Vor allem Sprachbarrieren machen eine konkrete Hilfe oft schwer. Um den Mitarbeitenden die Kommunikation zu erleichtern, hat die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Bahnhofsmissionen dank finanzieller Unterstützung des Bayerischen Sozialministeriums nun Übersetzungshilfen in sechs Sprachen entwickeln lassen. Hier werden u.a. die Leistungen der Bahnhofsmissionen beschrieben. Außerdem stehen jetzt fünfzehn Dolmetscherinnen und Dolmetscher ehrenamtlich auf Abruf bereit, um in schwierigen Situationen am Telefon zu übersetzen.

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

 

 

Februar 2013

Frischer Glanz und Gottes Segen 

Das Jahr fing gut an für die Bahnhofsmission Regensburg. Nach nur zweimonatigem Umbau und einer vollständigen Renovierung wurde die
Bahnhofsmission am 8. Februar feierlich wieder eröffnet. Caritasdirektor Dr. Roland Batz und Pfarrerin Dr. Bärbel Meyer-Schärtel segneten im Beisein vieler Gäste gemeinsam die Räume. Die Hilfeeinrichtung erhielt u.a. einen modernen Arbeitsplatz, eine neue Küche, einen geschützten Wickelbereich und einen kleiner Multifunktionsraum.

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Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

 

 

Januar 2013

Von der Sprachenschule in die Bahnhofsmission

Statt Grammatikpauken mit Englischschülern, Teekochen für Obdachlose. Statt Meeting im warmen Büro, Dienst am zugigen Bahngleis: Helen Gibson und Jamie Ferguson vom Wall Street Institute (WSI), einer weltweit tätigen Sprachschule für Erwachsene, haben für ein paar Stunden ihren gewohnten Berufsalltag verlassen, um sich in der Münchner Bahnhofsmission nützlich zu machen.

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Helen Gibson (links) und Jamie Ferguson machen sich in der Münchner Bahnhofsmission nützlich.

 

Januar 2013

Jugendwohnen auf einen Klick

Rund ums Thema Jugendwohnen dreht sich eine neue Webseite des IN VIA Landesverbandes, die seit kurzem unter http://www.invia-jugendwohnen.de abrufbar ist. Wo in Deutschland gibt es IN VIA Wohnheime für Mädchen und junge Frauen? Wie ist das mit dem Einkaufen oder dem Rauchen dort? Gibt es Fahrradstellplätze? Auf diese und weitere Fragen gibt es hier erste Antworten - und natürlich jede Menge Infos zu den einzelnen Häusern (mit Kontaktdaten) und zu IN VIA allgemein.  

 

Januar 2013 

Punkten für die Bahnhofsmission

"EinFach spenden" oder mit dem Bahn-Bonus für den guten Zweck punkten: Gleich zwei Sonderaktionen der Deutschen Bahn kommen der Bahnhofsmission zugute. Ohne dass es extra kostet, können Bahnreisende mit jedem Fahrkartenkauf die Bahnhofsmission unterstützen. Nötig ist dafür eine Bahncard oder eine kostenlose Bahn-Bonus-Card, um sich für das bahn.bonus-Programm anzumelden. Nähere Infos gibt es unter www.bahn.de/bahnbonus (im Prämienkatalog unter Umwelt & Spenden). Und noch eine Spendenmöglichkeit gibt es seit kurzem: an dreizehn großen Bahnhöfen in Deutschland, beispielsweise auch in Nürnberg und München, gibt es Schließfächer mit der Aufschrift "EinFach spenden". Wer hier sein Gepäck deponiert, fördert die Arbeit der Bahnhofsmissionen.

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Das war 2012 

 

Dezember 2012

Mädchenwohnheime: Projektleitung gesucht

Um die Arbeit der fünf bayerischen IN VIA Mädchenwohnheime zu unterstützen und im Netz des Jugendwohnens insbesondere im Freistaat gut zu positionieren, sucht der IN VIA Landesverband zum 1. Februar 2013 eine Projektleitung(w/m) in Teilzeit (19,5 Stunden). Möglich ist eine zunächst für ein Jahr befristete Festanstellung oder eine Beschäftigung auf Honorarbasis. Eine Verlängerung um ein Jahr ist beabsichtigt. Zu den Aufgaben zählen beispielsweise die bayern- und bundesweite Vernetzung der IN VIA Wohnheime (Angebote zum Erfahrungsaustausch und zur Konzeptweiterentwicklung für Träger, Leitungen und Mitarbeiterinnen) oder die Mitarbeit in Gremien des Jugendwohnens und die Lobbyarbeit in Kirche/Politik und Wirtschaft. Bewerbungen erbitten wir bis zum 10. Januar 2013.
Interessiert? 

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Dezember 2012

Weihnachtsbaum für Bahnhofsmission

Eine schöne Bescherung erwartete die freiwilligen Helferinnen und Helfer in einigen bayerischen Bahnhofsmissionen: Wie in Passau (siehe Bild) bekamen von der Deutschen Bahn einen bereits festlich dekorierten Baum frei Haus geliefert. Über dieses Geschenk zum Advent freuten sich außerdem die kirchlich getragenen Anlaufstellen für Hilfesuchende u.a. in Augsburg, Lindau, Kempten, Regensburg, Erlangen, Nürnberg und München. "Die Bahnhofsmissionen helfen Bahnreisenden das ganze Jahr über. Sie geben Unterstützung und sind Ansprechpartner auch in schwierigen Situationen. Das macht das Reisen für alle angenehmer und sicherer", sagte Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, der gemeinsam mit Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube den ersten Baum an die Missions-Mitarbeitenden in Hamburg übergab.

Dank für die wertvolle Arbeit: Bernhard Kellner, Leiter des Bahnhofsmanagements Regensburg (links im Bild), Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer (hinten) und der örtliche Bahnhofsmanager Alois Radinger bei der Baumübergabe an Marlene Kramer, Heidi Mayrhuber (Leitung) und Lisa Jetzinger von der Passauer Bahnhofsmission.

 

November 2012

Neuer Name: Landesverband heißt jetzt IN VIA Bayern e.V.

Nach vielen Jahren verabschiedet sich der Landesverband von seinem alten Namen "IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit Landesverband Bayern e.V.". Ab sofort heißt er "IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit". Das beschloss jetzt die Mitgliederversammlung. Einige wenige Neuerungen gab es bei der Vorstandswahl. Gabriele Stark-Angermeier wurde als Vorsitzende im Amt bestätigt, ihre Stellvertreterin bleibt Dr. Elisabeth Mader. Prof. Dr. Theresia Wintergerst wechselte vom Amt der Schriftführerin zur Beisitzerin. Neue Schriftführerin ist Angelika Köppel. Landescaritasdirektor Prälat Bernhard Piendl wurde als Beirat gewählt.
 

 

November 2012

Besonderes Engagement gewürdigt

Zum fünften Mal wurde heuer der Integrationspreis der Regierung von Oberbayern verliehen. 35 Bewerbungen, so viele wie noch nie, zeigten nach den Worten von Regierungsvizepräsident Ulrich Böger, dass in Oberbayern über Integration nicht nur gesprochen, sondern Integration aktiv gelebt werde. Auch IN VIA KOFIZA beteiligte sich mit seinem bundesweit einmaligen Projekt "Wir können mehr! Integration und Partizipation: Nutzung, Stärkung und Erweiterung der Kompetenzen von Migrantinnen in Selbsthilfegruppen in den Regionen und Stadtteilen durch Community Organizing" an der Ausschreibung. Für das vorgestellte besondere Engagement gab es jetzt "Dank und Anerkennung" in Form einer Urkunde.

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November 2012

Neue Motive: Grußkartenaktion geht in die zweite Runde

Neuauflage: Rechtzeitig vor Weihnachten bringt der IN VIA Landesverband Bayern seine beliebten Grußkarten in einer neuen, farbenfrohen Edition heraus. Fünf ganz unterschiedliche Motive laden dazu ein, mit Kartengrüßen Freude zu machen und jungen Frauen in Not zu helfen. Denn: Der Verkaufserlös kommt nach Abzug der Herstellungskosten der sozialen Arbeit von IN VIA zugute. Jedes Kartenset enthält fünf Karten (12,5 x 17 cm) mit Kuverts und kostet fünf Euro. Zu haben sind die Klappkarten in der Münchner Geschäftsstelle des IN VIA Landesverbandes, Maistraße 5, 80337 München, oder per mail unter karte@invia-bayern.de. Wer die Sets gerne verschenken oder weiterverkaufen möchte, kann hier auch größere Stückzahlen ordern. Bei der Abnahme von 20 oder mehr Sets reduziert sich der Preis auf 4,50 Euro pro Packung. Die Versandkosten belaufen sich auf 1.45 Euro beim Kauf von bis zu fünf Sets. Bis zu elf Sets kosten 2.40 Euro Porto. Ab zwölf Sets übernimmt IN VIA die Versandkosten. Auf Anfrage ist auch das Grußkartensortiment vom vergangenen Jahr noch in begrenzter Stückzahl zu haben.

 

 

Oktober 2012

"Wir können mehr": Broschüre über Integrationsprojekt

„Wir können mehr!“ – mit diesem Versprechen ist die Landesstelle von IN VIA KOFIZA im Jahr 2009 in ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt gestartet: Migrantinnen sind die Macherinnen beim sogenannten „Community Organizing“.Mehr als 100 MigrantInnen haben sich seither in Würzburg, Nürnberg und Regensburg zusammengetan, um unter Federführung von IN VIA KOFIZA die etwas andere Form der Bürgerbeteiligung zu üben. Bei „Community Organizing“ geht es, kurz gesagt, darum, die Menschen eines Stadtteils dauerhaft miteinander zu vernetzen, um Einfluss zu nehmen auf die Gestaltung des direkten Lebensraumes. Das vom Bundesinnenministerium und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte und vom Zonta Club München I durch Spenden unterstützte Projekt steht dabei in bester Tradition. Seit über 20 Jahren hilft IN VIA KOFIZA zugewanderten Frauen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Stärken wieder zu entdecken und ihren Alltag in und mit der deutschen Gesellschaft aktiv zu gestalten. Die nun vorliegende Broschüre zum Abschluss der dreijährigen Pilotphase gibt einen Überblick über das Konzept, die Ziele und das Erreichte. Anfordern können Sie die Dokumentation auch unter info@invia-bayern.de oder unter 089/ 512661910.

 

Juli 2012

IN VIA-Landesverband feiert 45. Geburtstag

Von Frauen für Frauen gemacht: Zu seinem 45. Geburtstag am 18. Juli präsentiert sich der Landesverband Bayern von IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit mit gewohntem Schwung und frischen Ideen. Der in München beheimatete Fachverband, Mitglied der großen Caritas-Familie, hat sich in seinem Jubiläumsjahr gleich zwei Geschenke gemacht: Noch druckfrisch ist die neue Image-Karte, auf der sich IN VIA mit seinem aktuellen Aufgabenspektrum präsentiert - als Sozialverband mit Tradition und Zukunft. Außerdem hat der Verband sein Dienstleistungsangebot erweitert: Seit kurzem kümmert sich hier eine eigene Referentin um den Bereich „Jugendwohnen“. Ziel ist es, die fünf bayerischen IN VIA-Jugendwohnheime in München, Würzburg und Nürnberg in ihrer Konzeptarbeit und Weiterentwicklung zu stützen. Das jüngste Kind des Landesverbandes heißt daher auch „Mädchenwohnen zukunftsfähig“ machen.

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Mai 2012

1000 Euro aus der "Pfarrhausküche"

Eine Spende über 1 000 Euro hatte Petra Leigers vom Verband der Pfarrhaushälterinnen jüngst beim Katholikentag in Mannheim im Gepäck. Adressat: Die Landesstelle von IN VIA KOFIZA. Der Betrag stammt aus dem Verkauf eines Kochbuchs, das die Pfarrhaushälterinnen herausgegeben haben. Unter dem Titel "Gut gekocht ist halb gepredigt" enthält der Ratgeber ansprechende und gut nachahmbare Rezepte, die sicher nicht nur bei Pfarrern gut ankommen. Erschienen ist das 144 Seiten starke Kochbuch im Bauerverlag Thalhofen; ISBN 978-3-941013-70-4 zum Preis von 13,90 Euro 

Bei der Spendenübergabe (von links) Marianne Lange und Petra Leigers von der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen sowie Marion Paar und Barbara Denz von IN VIA.

 

April 2012

 

 

 

Bahnhofsmissionen stehen vor großen Herausforderungen

Die Bahnhofsmissionen in Bayern stehen vor großen Herausforderungen: Immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund - oft in großer Not und ohne Obdach - suchen hier schnelle und unbürokratische Hilfe. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in ihrem Jahresbericht für 2011 hin. Die Einrichtungen haben im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Million mal Menschen in Not geholfen.  235 000 Frauen und Männer wandten sich an die 13 Missionen im Freistaat. Besonders hoch war der Hilfebedarf in München mit 105.000 Kontakten. Deutlich stieg die Zahl der Hilfesuchenden mit Migrationshintergrund, nämlich von 74.000 2010 auf nunmehr 92.000.

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April 2012

Bahnhofsmission: "Hilfe für Alle - im Geiste Christi"

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Gemeinde creativ", eines Magazins des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, befasst sich mit der Bahnhofsmission. Unter dem Titel "Hilfe für Alle - im Geiste Christi" ist ein Artikel erschienen, der die vielfältigen christlichen Dimensionen unseres Hilfeangebotes an diesem besonderen Ort, dem Bahnhof nämlich, in den Mittelpunkt rückt. Gelebte Kirche an einem sozialen Brennpunkt, das ist die Bahnhofsmission. Eine "segensreiche Insel" mitten in der Geschäftigkeit der Bahnhöfe, die es allen Menschen - auch Anders- oder Nichtgläubigen - möglich macht, Glauben zu erfahren. Als Orte der bedingungslosen Annahme und der Nächstenliebe bieten die Bahnhofsmissionen einen möglichen Zugang zum christlichen Glauben außerhalb der Gemeinden. Hier sind alle Menschen willkommen - ohne Wenn und Aber. Auch für viele ehrenamtlich Mitarbeitende ist der Einsatz in der Bahnhofsmission eine wichtige Glaubens-Erfahrung - manchmal sogar die erste überhaupt. 

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April 2012

Bahnhofsmission: "Hilfe für Alle - im Geiste Christi"

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Gemeinde creativ", eines Magazins des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, befasst sich mit der Bahnhofsmission. Unter dem Titel "Hilfe für Alle - im Geiste Christi" ist ein Artikel erschienen, der die vielfältigen christlichen Dimensionen unseres Hilfeangebotes an diesem besonderen Ort, dem Bahnhof nämlich, in den Mittelpunkt rückt. Gelebte Kirche an einem sozialen Brennpunkt, das ist die Bahnhofsmission. Eine "segensreiche Insel" mitten in der Geschäftigkeit der Bahnhöfe, die es allen Menschen - auch Anders- oder Nichtgläubigen - möglich macht, Glauben zu erfahren. Als Orte der bedingungslosen Annahme und der Nächstenliebe bieten die Bahnhofsmissionen einen möglichen Zugang zum christlichen Glauben außerhalb der Gemeinden. Hier sind alle Menschen willkommen - ohne Wenn und Aber. Auch für viele ehrenamtlich Mitarbeitende ist der Einsatz in der Bahnhofsmission eine wichtige Glaubens-Erfahrung - manchmal sogar die erste überhaupt. 

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April 2012  

Neue Referentin fürs Jugendwohnen

München. Seit dem 1. März hat der IN VIA Landesverband eine neue Referentin für den Bereich Jugendwohnen. Die 32-jährige Sozialpädagogin Sonja Gaja ist nun zuständig für die fünf IN VIA-Mädchenwohnheime in München, Würzburg und Nürnberg. Fast 400 Auszubildende, (Block)Schülerinnen, Praktikantinnen und Studentinnen finden in den IN VIA-Häusern ein Zuhause auf Zeit. Mit Hilfe der neuen Referentin sollen die Einrichtungen konzeptionell noch weiter verbessert, bedarfsgerechte Leistungen erbracht und die Häuser zukunftsfähig gemacht werden. „Wir haben die zunächst auf ein Jahr befristete Koordinierungsstelle geschaffen, um die Kräfte zu bündeln und die Heime in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen“, so Geschäftsführerin Rita Schulz vom IN VIA Landesverband, „jetzt gilt es auch, die IN VIA Wohnheime zu vernetzen, Lobbyarbeit in Kirche, Politik und Wirtschaft zu leisten oder weitere Finanzierungsmöglichkeiten aufzutun". Mit dem neuen Projekt reagiert der IN VIA Landesverband mit Sitz in München auf die Bedürfnisse aus den Trägerverbänden und den IN VIA-Wohnheimen. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die die GlücksSpirale und die Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung.

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Hausbesuch: Sonja Gaja (rechts), die neue Referentin im Bereich „Jugendwohnen“ des IN VIA Landesverbandes Bayern, im Gespräch mit Sr. Anna Mlynarczyk im frisch renovierten Jugendwohnheim Maria-Theresia in der Münchner Innenstadt.    Foto: Bieber

 

Februar 2012

Neues IN VIA-Wohnheim begeistert auch MdL Isabell Zacharias

München. Eine „schöne Kultur des Wohnens“ hat die SPD-Landtagsabgeordnete Isabell Zacharias da mitten in ihrem Wahlkreis in der Münchner Innenstadt entdeckt: Das frisch sanierte IN VIA-Jugendwohnheim „Maria-Theresia“ nur wenige Meter vom Sendlinger Tor entfernt. „Wie auf einer warmen Scholle“ fühlte sich die gebürtige Husumerin in den erst vor wenigen Monaten neu bezogenem Räumen – und das hatte nichts mit den frischen Außentemperaturen zu tun. „Ich bin völlig begeistert, wie schön und familiär hier alles ist“, sagte Zacharias bei ihrem Besuch in der Pestalozzistraße. 100 Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren bietet das neue Jugendwohnheim des IN VIA Diözesanverbandes München und Freising e.V. die Chance, weit weg von zu Hause eine Ausbildung zu absolvieren und erstmals auf eigenen Füßen zu stehen. Als Beirätin im IN VIA Landesverband wollte sich die SPD-Landtagsabgeordnete selbst davon überzeugen, „was wir als Verband so zu bieten haben.“

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Treppe mit Mehr-Wert. All das, was das Zusammenleben schöner macht, ist auch auf den Stufen im Jugendwohnheim Maria-Theresia nachzulesen: Von Freundschaft, Verlässlichkeit aber auch Rücksichtnahme und Achtsamkeit ist hier die Rede. Unser Bild zeigt MdL Isabell Zacharias (Mitte) mit Barbara Igl (links), Vorstand des IN VIA Diözesanverbandes, und den Bewohnerinnen Sara, Julika, Lisa, Diana und Anna bei der Hausbesichtigung.    Foto: Bieber

 

Februar 2012

Jahresbericht 2011 zum Abruf bereit

Ein ereignisreiches Jahr 2011 liegt hinter uns. Wir eröffneten mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm die vielbeachtete Bahnhofsmissionsausstellung im bayerischen Landtag, wir erhielten von Dr. Gesine Schwan ein dickes Lob für unsere innovative Migrationsarbeit und wir freuten uns mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube über Deutschlands erste Kinderlounge, die in der Nürnberger Bahnhofsmission beheimatet ist – um nur einige Highlights zu nennen. Vor dem großen Händeschütteln gab es natürlich immer jede Menge zu tun für uns. Auch wenn der Caritas-Fachverband „IN VIA“ als Marke bei solch publikumswirksamen Ereignissen (leider) nicht immer in der ersten Reihe steht: Wir waren dabei – als Wegbereiter und -begleiter, als Ideengeber oder auch Organisatorinnen. In diesem kurzen Tätigkeitsbericht möchten wir Ihnen Einblick in unser Tun geben, das ohne den großen Einsatz und das Engagement unserer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden so nicht möglich wäre.

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Januar 2012

Ausstellung erstmals im Gotteshaus

Erstmals zu Gast in einem Gotteshaus: Die vom IN VIA Landesverband Bayern initiierte Ausstellung "Das Leben ist eine Kunst" der bayerischen Bahnhofsmissionen macht bis zum 13. Februar Station in der Münchner St. Markus Kirche Gabelsbergerstraße). Mit jeder Scheibe Brot wird Gottes Nähe greifbar: Die Münchner Bahnhofsmission ist ein guter Ort, um diese Nähe zu spüren – etwa 300 Stullen schmieren die Mitarbeitenden hier Tag für Tag, für 40 Menschen täglich sind sie Ratgeber, Gesprächspartner oder einfach "nur" Zuhörer. „Bei uns an Gleis 11 wird das biblische Wort `Ich bin das Brot des Lebens` ganz praktisch erfahrbar“, betonte Gabriele Ochse, die evangelische Leiterin der ökumenisch geführten Einrichtung am Münchner Hauptbahnhof bei der Ausstellungseröffnung im Rahmen eines Musikgottesdienstes.

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Januar 2012

Trauer um Prälat Walter Siegert

Nach einem erfüllten Leben als Priester in Kirche und Caritas ist am 14. Januar 2012 Prälat Walter Siegert im Alter von 85 Jahren in Regensburg verstorben. Mit ihm verliert auch der Frauenverband IN VIA einen engagierten Mitstreiter. Prälat Siegert war 1995 bis 1999 als Landes-Caritasdirektor im Beirat des IN VIA Landesverbandes aktiv. Zwei Jahrzehnte lang engagierte er sich für IN VIA Regensburg. Schon vor 20 Jahren setzte er sich intensiv für die Migrationsarbeit ein. Im Namen des Landesverbandes und von IN VIA Regensburg würdigte Frau Dr. Elisabeth Mader das Wirken des Verstorbenen. Mit ihm zusammen gründete IN VIA in Regensburg die Fachakademie für Sozialpädagogik, die heute noch im ehemaligen Vereinsgebäude beheimatet ist.

 

Das war 2011 

 

Dezember 2011

Mädchenwohnheime: Projektleitung gesucht

Um die Arbeit der fünf bayerischen IN VIA Mädchenwohnheime zu unterstützen und im Netz des Jugendwohnens insbesondere im Freistaat gut zu positionieren, sucht der IN VIA Landesverband zum 1.3.12 eine
Projektleitung(w/m) in Teilzeit (20 Stunden). Möglich ist eine zunächst für ein Jahr befristete Festanstellung oder eine Beschäftigung auf Honorarbasis. Eine Verlängerung auf insgesamt mindestens drei Jahre ist beabsichtigt.
Zu Ihren Aufgaben zählen beispielsweise die bayern- und bundesweite Vernetzung der IN VIA Wohnheime (Angebote zum Erfahrungsaustausch und zur Konzeptweiterentwicklung für Träger, Leitungen und Mitarbeiterinnen) oder die
Mitarbeit in Gremien des Jugendwohnens und die Lobbyarbeit in Kirche/Politik und Wirtschaft.
Interessiert? 

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November 2011

Starker Auftritt mit Gesine Schwan

Die Mitarbeiterinnen der Migrantinnen-Initiative IN VIA KOFIZA, Landesstelle Bayern, kamen mit vielen Menschen ins Gespräch an diesem Novemberabend (15.11) in der Hochschule München. Ein ganz besonderes Highlight freilich war der Besuch der prominenten Politikerin Gesine Schwan, die im Rahmen der Ringvorlesung "Gesellschaftliche Innovation" Gast der BMW Stiftung Herbert Quandt war. Die zweimalige Präsidentschaftskandidatin referierte nicht nur selbst zum Thema "Welche Bürgerbeteiligung?", sondern ließ sich aus erster Hand über das jüngste Kind des beim Caritas-Fachverband IN VIA angesiedelten "Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrums für außereuropäische Frauen und deren Familien" (KOFIZA) informieren. Und das heißt "Community Organizing".

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Unser Bild zeigt Prof. Dr. Gesine Schwan mit den IN VIA KOFIZA-Koordinatorinnen Agnes Calda-Ranzinger (links) und Marcia Ribas (zweite von rechts) sowie die Geschäftsführerin des IN VIA Landesverbandes Bayern, Rita Schulz.   Foto: Bieber

 

Oktober 2011

Harsche Kritik an "Panorama": FSJ-Bildungsarbeit verzerrt dargestellt

Die Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Bayern, zu denen auch der Frauenfachverband IN VIA zählt, wehren sich gegen einen Bericht der Sendung „Panorama“ vom 20.Oktober 2011 in dem die Inhalte der Bildungsarbeit in den Seminaren für die Freiwilligen im FSJ in verzerrter Weise dargestellt werden. Durch die Berichterstattung werde der Eindruck vermittelt, dass es sich bei den Bildungsseminaren lediglich um oberflächliche Freizeitmaßnahmen mit fragwürdigen Methoden und Inhalten handelt, heißt es in einer Pressemitteilung. „Ganzheitliche Bildungsarbeit ist mehr als Frontalunterricht und wird in hoher Qualität im FSJ angeboten“, so Johannes Merkl, Vorsitzender der Landeskonferenz FSJ Bayern. Auch die Geschäftsführerin des IN VIA Landesverbandes Bayern, Rita Schulz, verwahrt sich gegen die ihrer Ansicht nach pauschale Diffamierung der FSJ-Bildungsarbeit.

 

Oktober 2011

Ausstellung in der Katholischen Stiftungsfachhochschule

Die Tour durch Bayern geht weiter: Bis zum Donnerstag, 27. Oktober, macht die Wanderausstellung der Bayerischen Bahnhofsmissionen nun Station in der Katholischen Stiftungsfachhochschule (KSFH) im Münchner Stadtteil Haidhausen. In der gut besetzen Campus-Kirche eröffneten KSFH-Vizepräsidentin  Prof. Dr. Annette Vogt und Prof. Dr. Hildegard Stumpf, Initiatorin der Veranstaltung, die Schau „Das Leben ist eine Kunst. Mit Kreativität gegen soziale Ausgrenzung“. Die Ausstellung stellt nicht nur das Hilfeangebot der Bahnhofsmissionen vor. Sie gibt auch Einblick in das Leben ihrer Gäste, spiegelt ihre Hoffnungen und kleinen Erfolgsgeschichten genauso wieder wie ihre Sorgen und Nöte. Und sie präsentiert Ergebnisse unterschiedlicher Kreativaktionen. Eine Woche lang führt so nun für die Studierenden im Hauptgebäude (Bau J) praktisch kein Weg vorbei an Menschen, die in prekären Situationen und oft am Rande der Gesellschaft leben. „Wir freuen uns, wenn diese Ausstellung Gelegenheit zur Begegnung ist“, so Prof. Vogt, „und wir wünschen uns, dass die porträtierten Menschen und ihre Lebensgeschichten Anstoß geben zum Nachdenken und Nachspüren in unseren Praxisseminaren.“ Zu sehen ist die Schau im Foyer des Hauptgebäudes, Preysingstraße 83, während der Öffnungszeiten werktags von 9 Uhr bis 18 Uhr.

 

Oktober 2011

IN VIA auf Stimmenfang: 1 000 Euro winken

Ab sofort heißt es beim IN VIA Landesverband: Stimmen sammeln! Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder hat die ING-Di-Ba gerade das neue Spendenprogramm "DiBaDu und Dein Verein" gestartet. Jeder gemeinnützige Verein, der sich hier registriert, hat die Chance bis zum 15. November 1 000 Euro für die Vereinskasse zu gewinnen. Voraussetzung: Er muss zu den 1.000 Vereine mit den meisten Stimmen zählen. Der IN VIA Landesverband ist dabei. Jede Stimme zählt - deshalb bittet IN VIA um Ihre Unterstützung unter https://verein.ing-diba.de/club/presentation/search.  

  

August 2011

"Finger weg vom Freiwilligen Sozialen Jahr"

Der IN VIA Landesverband Bayern schlägt Alarm. Weil der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD) so schleppend anläuft, soll jetzt nach Vorgabe des Bundesfamilienministeriums das seit Jahrzehnten bewährte FSJ Starthilfe leisten – und wird dabei selbst gewaltig ausgebremst. „Die Rettungsaktion für den BFD wird auf dem Rücken junger, engagierter Menschen ausgetragen,“ kritisiert Rita Schulz, Geschäftsführerin beim Landesverband Bayern von IN VIA katholische Mädchensozialarbeit, „vor allem junge Frauen werden die Leidtragenden sein, wenn viele FSJ-Stellen jetzt rigoros gestrichen werden müssen“. Ihre Forderung lautet: "Finger weg vom FSJ!".

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Juli 2011

IN VIA legt die Karten auf den Tisch

Das ist neu: Der IN VIA Landesverband Bayern hat heuer erstmals eine Grußkartenaktion gestartet. Fünf blumige Motive laden dazu ein, mit Kartengrüßen Freude zu machen und jungen Frauen in Not zu helfen. Denn: Der Verkaufserlös kommt nach Abzug der Herstellungskosten der sozialen Arbeit von IN VIA zugute. Jedes Kartenset enthält zehn Karten (DIN A6) und Kuverts und kostet acht Euro. Zu haben sind die Klappkarten in der Münchner Geschäftsstelle des IN VIA Landesverbandes, Maistraße 5, 80337 München oder per mail unter karte@invia-bayern.de. Hier können Sie auch größere Stückzahlen ordern, wenn Sie die hübschen Sets gerne verschenken oder weiterverkaufen möchten. Bei der Abnahme von 15 Sets und mehr reduziert sich der Preis auf sieben Euro pro Packung. Die Versandkosten belaufen sich auf 1.45 Euro beim Kauf von bis zu drei Sets. Bis zu sieben Sets kosten 2.20 Euro Porto. Ab 8 Sets übernimmt IN VIA die Versandkosten.

 

 

 

Juni 2011

Zonta Club München I spendet 2 000 Euro

Große Freude beim IN VIA Landesverband Bayern: Mit 2 000 Euro unterstützt heuer der Zonta Club München I die Arbeit der Landesstelle von IN VIA KOFIZA. Das Geld fließt in das Community-Organizing-Projekt des „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrums für außereuropäische Frauen und deren Familien“. Unter dem Titel „Wir können mehr“ arbeitet IN VIA KOFIZA daran, Migrantinnen in ihrem jeweiligen Lebensumfeld noch besser zu vernetzen. Ziel ist die verstärkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – in einem Bündnis von Menschen aus vielen Gruppen und Verbänden. IN VIA-Geschäftsführerin Rita Schulz dankte dem Zonta Club München I mit seiner Präsidentin Dr. Ingrid Terfloth-Hoegg für die großzügige Unterstützung, „die für uns Ansporn und Anerkennung zugleich ist“.

 

Juli 2011

Seminar über Community Organizing

Partizipation bedeutet, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen und es mitzugestalten. Ein Bündnis von Menschen unterschiedlicher Herkunft fördert das interkulturelle Zusammenleben und schafft Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort.
Welche Möglichkeit haben wir, als Teil dieser Gesellschaft an den demokratischen Prozessen mitzuwirken und uns einzubringen? Hier setzt IN VIA KOFIZA mit dem Community-Organizing-Projekt "Wir können mehr!" an. Doch was steckt hinter "Community Organizing"? Gefördert durch das Bundesministerium des Innern organisiert die IN VIA KOFIZA Landesstelle nun vom 15. bis 17. Juli 2011 ein Wochenendseminar als Einführung in Community Organizing. (Anmeldeformular)

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Juni 2011

Würzburger IN VIA-Jugendwohnheim ausgezeichnet 

Mit der Plakette AUSWÄRTS ZUHAUSE wurde kürzlich das Würzburger Haus St. Lioba ausgezeichnet. Als erstes der drei Würzburger Jugendwohnheime erfüllt es damit die Standards, die sich die gleichnamige Initiative der Jugendwohnheime in Deutschland vor zwei Jahren gegeben hat. Von bundesweit über 550 Einrichtungen haben bisher achtzig diese Selbstverpflichtung unterschrieben, knapp fünfzig Häusern sind zertifiziert. Das 1950 gebaute Haus St. Lioba steht unter der Regie von IN VIA und bietet 134 Plätze für junge Mädchen und Frauen zwischen 14 und 27 Jahren an: Jugendliche, die aus Jugendhilfemaßnahmen kommen und eine Ausbildung machen, Blockschülerinnen aus Berufsschulen und auch einige Studentinnen haben hier derzeit eine Heimat gefunden.                                                  (Text und Foto: Dr. Ludger Heuer, Caritasverband für die Diözese Würburg)

   

Über die Auszeichnung "AUSWÄRTS ZUHAUSE" freuen sich v.l. Peter Kiesel, Heimaufsicht Regierung v. Ufr., Rita Schulz, Landesverband IN VIA ; Angelika Issing, Vorsitzende IN VIA Würzburg, Einrichtungsleiterin Caroline Manderbach; Matthias von Schlichtkrull-Guse, AUSWÄRTS ZUHAUSE; Wilfried Ziegler, Jugendamt Würzburg, Angelika Blenk, Geschäftsführerin IN VIA Würzburg, Stellv. Stadtdekan Werner Vollmuth

 

Mai 2011

Barbara Stamm eröffnet Ausstellung im Maximilianeum

Landtagspräsidentin Barbara Stamm hat im Münchner Maximilianeum die Ausstellung „Das Leben ist eine Kunst. Mit Kreativität gegen soziale Ausgrenzung“ eröffnet. Zu sehen ist, was sonst oft verborgen bleibt: der Alltag von Hilfesuchenden in den bayerischen Bahnhofsmissionen. Es geht um Armut, Abstieg und Ablehnung – aber auch um Hoffnung und Lebensfreude, wenn von kleinen Erfolgsgeschichten erzählt wird. „Es sind Botschaften von Menschen am Rande der Gesellschaft, die aufrütteln und nachdenklich machen“, so Stamm. Die Ausstellung kann bis zum 27. Mai 2011, jeweils Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr, in der Eingangshalle West des Maximilianeums besichtigt werden. An Sonn- und Feiertagen ist geschlossen. Der Eintritt ist frei. (Text: Pressestelle Landtag und LV IN VIA)

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Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnete die Ausstellung „Das Leben ist eine Kunst“ im Münchner Maximilianeum.
Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag, Fotograf Rolf Poss

 

April 2011

Großes Stühlerücken im Aschaffenburger Schloss

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: 2 260 Euro spülte eine ganz besondere Versteigerung zum Ausstellungsauftakt „Das Leben ist eine Kunst. Mit Kreativität gegen soziale Ausgrenzung“ in die Kasse der Aschaffenburger Bahnhofsmission. Unter den Hammer kamen am im Zunftsaal des Schlosses Johannisburg dreizehn Stühle und einige Bilder. Die hatten Gäste der Bahnhofsmission im Rahmen eines Kreativprojekts selbst gestaltet und für den guten Zweck zur Verfügung gestellt hatten.

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Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: Die Versteigerung phantasievoll gestalteter Stühle zur Eröffnung der Bahnhofsmissions-Ausstellung „Das Leben ist eine Kunst“ im Zunftsaal des Aschaffenburger Schlosses war ein voller Erfolg. Foto: Museen der Stadt Aschaffenburg, Ines Otschik

 

April 2011

Immer mehr junge Menschen in Not

Die Bahnhofsmissionen in Bayern fangen immer mehr in Not geratene Menschen auf. Fast 250 000 Hilfesuchende nahmen im vergangenen Jahr die schnelle und unbürokratische Unterstützung in Anspruch, teilte jetzt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen mit. Das ist ein Zuwachs von rund neun Prozent gegenüber 2009. Weit mehr als eine halbe Million Mal leisteten die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitenden Hilfe. Angestiegen ist nach Auskunft der Arbeitsgemeinschaft die Zahl der jungen Menschen, die im vergangenen Jahr die 13 größtenteils ökumenisch getragenen Einrichtungen zwischen Aschaffenburg und Passau aufsuchten: Mehr als 40 000 waren unter 27. „Das entspricht einem Plus von fast 50 Prozent“, so Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die katholischen Bahnhofsmissionen beim IN VIA Landesverband Bayern.

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März 2011

FSJ-Botschafter für Interviews

Sie sind zwischen 17 und 25, leisten ihren Freiwilligendienst im Kindergarten, im Sportverein oder auch bei der Volksmusikberatungsstelle - und sie können ab sofort für Interviews und Auftritte in der Öffentlichkeit angefordert werden. Dazu haben die bayerischen Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FJS) eine Botschafter/innen-Kartei aufgebaut. 

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März 2011

Inseln der Menschlichkeit

„Bahnhofsmissionen sind Inseln der Menschlichkeit“, sagte Pfarrer Fritz Graßmann, Theologischer Vorstand des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA) – neben dem Caritasverband für die Stadt Augsburg Träger der Bahnhofsmission – bei der Eröffnung der Ausstellung "Das Leben ist eine Kunst" in der Augsburger Stadtbücherei. Bis zum 8. April ist die Sonderschau der bayerischen Bahnhofsmissionen hier zu sehen: Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr. Rund 10 000 Menschen suchen jährlich Hilfe in der Augsburger Bahnhofsmission - ohne Ehrenamtliche wäre diese wertvolle Arbeit gar nicht möglich. Gewürdigt würde das Engagement der "blauen Engel" mit dem Bayerischen Ehrenamtsnachweis. 

 

März 2011

Kinderlounge mit Malwand und Kletterlandschaft

Langeweile ade: In Nürnbergs Bahnhofsmission gibt es jetzt die bundesweit erste "Kinderlounge", die das Warten auf den nächsten Zug zum Vergnügen macht. Bahnchef Rüdiger Grube eröffnete den Kinder-Wartebereich, der auf rund 40 Quadratmetern eine Kletter- und Rutschlandschaft, Malwände, Gesellschaftsspiele und eine Videokonsole bietet - die Betreuung durch ehrenamtliche Mitarbeitende der Bahnhofsmission ist inklusive. Für die Kleinsten gibt es einen extra Babybereich. 

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Spieleparadies in der Bahnhofsmission: Am Bahnhof Nürnberg können sich reisende Kinder die Wartezeit jetzt täglich zwischen 7 und 19 Uhr in der bundesweit ersten Kinderlounge vertreiben. 

 

März 2011

Segnung: IN VIA Landesverband in neuen Räumen

Die Mühe hat sich gelohnt: Pünktlich zum 1. März hat der Landesverband Bayern von IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit ganz offiziell sein neues Domizil in der Münchner Maistraße 5 bezogen. Noch am gleichen Nachmittag segnete Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle die frisch renovierten Räumlichkeiten des Frauenverbandes sowie des Projekts „MINDZONE“ (Prävention & Gesundheitsförderung im Partysetting), das eine Bürogemeinschaft mit IN VIA bildet. Prälat Zerrle erbat in einer feierlichen Zeremonie Gottes Beistand, „damit in diesen Büros gegenseitiges Verstehen, Güte und Hilfsbereitschaft herrschen“.

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Den kirchlichen Segen für die Bürogemeinschaft des Landesverbandes von IN VIA und „MINDZONE“ spendete Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle (zweiter von rechts).                                                

 

Februar 2011

"Her mit dem schönen Leben"

Ob in Aschaffenburg, München, Würzburg, Kempten oder Passau - ohne die fast 300 ehrenamtlichen Mitarbeitenden ist die wichtige Arbeit der 13 Bahnhofsmissionen im Freistaat nicht denkbar. "Sie sind die stillen Helden unserer Bahnhöfe", lobte Bahnmanager Karl-Heinz Ferstl (zuständig für Bayern) bei den ersten landesweiten Ehrenamtstagen der bayerischen Bahnhofsmissionen den längst nicht selbstverständlichen Einsatz. Unter dem Motto "Her mit dem schönen Leben" trafen sich jetzt 42 Freiwillige auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Augsburg.  Gedacht war diese Veranstaltung als Dankeschön für das große und unentgeltliche Engagement. "Das haben Sie sich wirklich verdient", sagte Michael Frank, zuständiger Referent beim Diakonischen Werk Bayern in seiner Begrüßung. Hintergrund der einmaligen Veranstaltung: Im Jahr 2008 ging der mit 10 000 Euro dotierte Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung an die Arbeitsgemeinschaft. "Diesen Preis hätte es ohne Ihr Zutun nicht gegeben", betonte Frank auch im Namen seiner Kollegin Hedwig Gappa-Langer vom IN VIA Landesverband Bayern.

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Januar 2011

Raus aus dem Bauwagen

Raus aus dem Bauwagen: Nach 20 beengten Monaten in einem Bauwagen hat die Aschaffenburger Bahnhofsmission jetzt ihr Domizil im nagelneuen Bahnhof bezogen – 51 Quadratmeter groß, hell und freundlich eingerichtet, direkt an Gleis 2. Bis zuletzt werkelten Karin Glöckner, Geschäftsführerin von IN VIA katholische Mädchensozialarbeit Aschaffenburg und Leiterin der Bahnhofsmission, und ihre Stellvertreterin vom diakonischen Werk Untermain, Bärbel Wosilus, damit pünktlich zur großen Eröffnung des Aschaffenburger Bahnhofs am letzten Januarwochenende auch die Räume der Bahnhofsmission fertig wurden. Hoher Besuch hatte sich neben zahlreicher Prominenz aus Politik und Wirtschaft angesagt: Auch   Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Bahnchef Dr. Rüdiger Grube waren dabei, als Weihbischof Ulrich Boom und Regionalbischof Christian Schmitt die neuen Räume von Aschaffenburgs ältester ökumenischer Einrichtung segneten und deren sozialen Auftrag würdigten.

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Bleibenden Eindruck hinterließ auch Weihbischof Ulrich Boom bei der Kunstaktion zur Eröffnung der neuen Aschaffenburger Bahnhofsmission. Im Bild mit dabei:  Bahnchef Dr. Rüdiger Grube.    (Foto: Heuer)

 

Das war 2010


Oktober 2010

Bayerische Bahnhofsmissionen auf Bundesebene stark vertreten

Gleich drei von sechs Vorstandsmitgliedern der  Bundesarbeitsgemeinschaft der katholischen Bahnhofsmissionen in Deutschland (BAG KBM) kommen aus Bayern. Bei der Mitgliederversammlung in Hannover neu in den Vorstand gewählt wurden Michael Lindner-Jung, Leiter der Würzburger Bahnhofsmission und Vertreter der ökumenischen Christophorus-Gesellschaft sowie Hedwig Gappa-Langer vom Landesverband IN VIA katholische Mädchensozialarbeit (München). Bereits in ihre zweite Amtsperiode startet Karin Glöckner, die Geschäftsführerin des IN VIA Verbandes Aschaffenburg und Leiterin der dortigen Bahnhofsmission.   
Das bayerische Trio hat sich viel vorgenommen, um den sozialen Dienst am Bahnhof weiter zu stützen und zu gestalten.

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Juli 2010

Dickes Lob und eine Urkunde

„Sie haben ja schon so viele Preise ...“ mit diesen tröstenden Worten und einer hübschen Urkunde belohnte Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle den Landesverband von IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit für die Teilnahme an einem Wettbewerb zur Caritas-Jahreskampagne 2009. Das Motto „Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft“

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April 2010

Neue Ausstellung auf Tour

Früher war Markus W. ein Erfolgstyp. Gute Arbeit, schöne Wohnung, Familie. Und jetzt? Alles weg. Verloren sitzt er da, überlegt, wie`s weitergehen soll. Man kommt nicht vorbei am „Fall“ des Markus W., wenn man die aktuelle Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern besucht. „Das Leben ist eine Kunst. Mit Kreativität gegen soziale Ausgrenzung“ heißt die Sonderschau und zu sehen ist sie in den kommenden Monaten in vielen bayerischen Städten.

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April 2010

Bahnhofsmissionen fangen immer mehr Menschen auf 

Was sie sehen, ist ernüchternd. Was sie hören, belastend: die Mitarbeitenden der bayerischen Bahnhofsmissionen werden bei ihrer täglichen Arbeit konfrontiert mit Armut, Krankheit, Obdachlosigkeit, Hilflosigkeit und Verzweiflung. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern nahmen im Jahr 2009 rund 220.000 Menschen die schnelle und unbürokratische Hilfe der bayerischen Bahnhofsmissionen in Anspruch. Dabei wurden mehr als eine halbe Million Hilfeleistungen erbracht.

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März 2010

Frauen geraten immer häufiger in Not

Die einen suchen Schutz vorm prügelnden Lebenspartner, die anderen fragen nach einer Scheibe Brot oder bitten um eine Bleibe für die Nacht: Immer häufiger suchen Frauen in Not die Hilfe der bayerischen Bahnhofsmissionen. 83 000 Frauen kamen im vergangenen Jahr in die 13 kirchlich getragenen Anlaufstellen zwischen Aschaffenburg und Passau. „Das sind sechs Prozent mehr als noch 2007 ,“ sagt Hedwig Gappa-Langer, Referentin der katholischen Bahnhofsmissionen beim Landesverband in Bayern "IN VIA katholische Mädchensozialarbeit" anlässlich des Weltfrauentags am 8. März: „Wir spüren deutlich, dass Armut, Perspektivlosigkeit und psychische Probleme zunehmen“, so Gappa-Langer, „viele Frauen, die zu uns kommen, leben in sehr schwierigen Situationen oder sind Opfer von Gewalt“.

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März 2010 

Armut ist weiblich

Presseinformation des IN VIA Bundesverbandes zum Weltfrauentag 2010

Frauen arbeiten häufiger als Männer in Arbeitsverhältnissen, die unsicher oder schlecht bezahlt sind. 70% aller Erwerbstätigen, die zu einem Niedriglohn arbeiten, sind weiblich. Besonders alleinerziehende Frauen sind häufig von staatlicher Unterstützung abhängig. Anlässlich des Internationalen Frauentages fordert IN VIA eine Arbeitsmarktpolitik und Rahmenbedingungen für eine soziale Grundsicherung, die geschlechtsspezifische Benachteiligungen abbauen statt sie zu verfestigen. „Phasen von Familien- und Erziehungsarbeit, einschließlich der Pflege von Angehörigen, die überwiegend von Frauen wahrgenommen werden, dürfen nicht dazu führen, dass Frauen den Anschluss an den Arbeitsmarkt verlieren“, so Dr. Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.

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März 2010

Jenseits der Grenzen

Mal anrührend, mal witzig oder skurril – in autobiografischen Texten erzählten Migrantinnen in Kempten, München, Nürnberg und Würzburg aus ihrem Leben. Zu diesen Lesungen lud die IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern.
 
Für Eliane Maria „kehrte“ sich buchstäblich alles zum Guten. Nach ihrem Umzug ins Schwabenland hatte die Brasilianerin schnell gemerkt: Wer samstags „die bekannte Zuneigung zu den Besen“ teilt, gewöhnt sich schneller ein. „Ein Besen ist hier fähig Reiche, Arme, Schwarze und Rote, Gelbe und Grüne zu vereinen“, schreibt die Wahl-Schwäbin in ihrer liebevoll-nachdenklichen Hommage an die neue Heimat: „Nach  Stuttgart. Aber mit dem Besen bitte.“

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Zwei Texte zum Nachlesen finden Sie hier