Aktuelle Meldungen aus dem Landesverband
und den Fachbereichen

 

Am 21. April: Tag der Bahnhofsmission

Ein Gottesdienst am Bahnsteig, ein „Wohnzimmer“ in der Bahnhofshalle und jede Menge Informationen für Groß und Klein: Am bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 21. April, beteiligen sich auch einige bayerische Hilfseinrichtungen wie in München, Passau oder Aschaffenburg. „Menschen bewegen. Bahnhofsmission“ lautet das Motto des diesjährigen Aktionstages, an dem Bahnhofsmissionen über ihre Arbeit informieren und ein buntes Programm bieten.

Sozialministerin will Angebote für Obdachlose ausweiten

BM Besuch bei Sozialministerin Schreyer2Im Gespräch mit Vertreterinnen der Bahnhofsmissionen in Bayern kündigte Sozialministerin Schreyer (dritte von links) an: „Wir lassen Wohnungs- und Obdachlose in ihrer Notlage nicht allein – Wir werden die Hilfsangebote ausbauen!“

Am 21. April: Tag der Bahnhofsmission

Ein Gottesdienst am Bahnsteig, ein „Wohnzimmer“ in der Bahnhofshalle und jede Menge Informationen für Groß und Klein: Am bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 21. April, beteiligen sich auch einige bayerische Hilfseinrichtungen wie in München, Passau oder Aschaffenburg. „Menschen bewegen. Bahnhofsmission“ lautet das Motto des diesjährigen Aktionstages, an dem Bahnhofsmissionen über ihre Arbeit informieren und ein buntes Programm bieten.

Sozialministerin will Angebote für Obdachlose ausweiten

BM Besuch bei Sozialministerin Schreyer2Im Gespräch mit Vertreterinnen der Bahnhofsmissionen in Bayern kündigte Sozialministerin Schreyer (dritte von links) an: „Wir lassen Wohnungs- und Obdachlose in ihrer Notlage nicht allein – Wir werden die Hilfsangebote ausbauen!“

Vom Preisträger zum Impulsgeber

Integrationsprojekt "Zuhause in Bayern" bei Preisverleihung in München vorgestellt

 

IN VIA Bayern ZiB Ehrenamt 2018 490München. Erst Preisträger, dann Impulsgeber: Vor zwei Jahren wurde der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. für die Projekt-Idee “Zuhause in Bayern” mit dem Innovationspreis Ehrenamt ausgezeichnet; was daraus in der Praxis geworden ist, präsentierte Geschäftsführerin Rita Schulz bei der diesjährigen Preisverleihung Anfang März im Hubertussaal des Schlosses Nymphenburg in München.

Ein starkes Team

Vierte Ehrenamtstage der bayerischen Bahnhofsmissionen in Nürnberg

BM Ehrenamtstage 2018 490GruppeNürnberg. Mit Herz und Leidenschaft dabei: Ob in München, Augsburg, oder Nürnberg – in den 13 bayerischen Bahnhofsmissionen geht’s nicht ohne Ehrenamtliche. Mehr als 300 Freiwillige engagieren sich in den überwiegend ökumenisch getragenen Einrichtungen, gut zwei Dutzend von ihnen trafen sich jetzt in Nürnberg zu den vierten Ehrenamtstagen der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen. Zusammen hatten sie rund 150 Dienstjahre und jede Menge Begeisterung im Gepäck.

IN VIA Würzburg: Integrationsprojekt gut angelaufen

"Zuhause in Bayern" stärkt Migrantinnen

Würzburg. Ein alter Brauch fand neue FreundInnen: Mit einem gemeinsamen Wichteln zum Jahresende bereiteten die Macherinnen des Integrationsprojekts „Zuhause in Bayern“ ihren Gästen - fast drei Dutzend Migrantinnen mit ihren Kindern – nicht nur eine große Freude, sondern brachten Ihnen auch die hiesigen Weihnachtstraditionen ein Stück näher.

Das erste Mal beständige Beziehungen und stabile Freundschaften

Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich besuchte IN VIA-Marienheim in Nürnberg


Jugendwohnen IN VIA Nuernberg MdB Gabriela Heinrich MarienheimNürnberg. Jugendwohnen, Sozialarbeit, geschützter Raum für Mädchen und junge Frauen; damit haben nur wenige Menschen Berührungspunkte. Dabei ist das Jugendwohnen für viele Jugendliche und junge Erwachsene, die außerhalb ihres elterlichen Wohnorts eine Ausbildung machen, eine gute Möglichkeit, erwachsen zu werden und Eigenverantwortung zu übernehmen: ohne Eltern und Familie zwar, aber mit festen Ansprechpartnern, in einer vertrauten Umgebung und – trotz Großstadt – in einem überschaubaren Umfeld.
Das Mädchenwohnheim Marienheim von IN VIA Nürnberg, dem katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, ist für 126 Frauen zwischen 15 und 27 Jahren Wohnsitz und für einige Jahre ihre neue Heimat. Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich (rechts im Bild) besuchte das IN VIA-Marienheim.

Schmalzbrot und Lebenshilfe

MdL Schreyer informiert sich über Bahnhofsmissionsarbeit 

PI IN VIA Bayern e.V. Integrationsbeauftragte in der Bahnhofsmission Mnchen 490München. „Was Sie hier leisten, ist beeindruckend“ - bei ihrem ersten Besuch in einer Bahnhofsmission in München lobte MdL Kerstin Schreyer (Bildmitte), Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, die Niedrigschwelligkeit und die Vielfalt des Hilfsangebots.

Krasser könnten die Gegensätze kaum sein. Draußen die glitzernde Einkaufswelt, drinnen der Ort, an dem sich München mit all seiner Not und Armut zeigt: In der Bahnhofsmission treffen sich schon früh am Tag die Menschen, die dem Trubel nicht folgen können. Die krank oder einsam sind, die am Rande der Gesellschaft leben. Die Hunger haben und sich für den Tag stärken wollen. Die jemanden zum Zuhören brauchen oder einfach auf der Durchreise sind.

Auch wenn MdL Kerstin Schreyer, Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, als Sozialpädagogin und Familientherapeutin die Misslichkeiten des Lebens kennt, geht ihr der erste Besuch in der Münchner Bahnhofsmission zum Jahresende doch noch einmal besonders nahe: "Hier kommen so viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Schicksalen und Problemen zusammen", so Schreyer, "das ist eine große Herausforderung und sicher auch belastend für die Helferinnen und Helfer."

Besser nachfragen statt missionieren

Für Migrantinnen: IN VIA KOFIZA bietet Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

in via kofiza argumentationstraining1Wer kennt Sie nicht, die meist platten und zum Teil verächtlichen Sprüche über Politik im Allgemeinen und Ausländer im Besonderen: „Flüchtlinge leben auf unsere Kosten“ heißt es da, oder „Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. Wie reagiert man angemessen auf solche Stammtischparolen – noch dazu, wenn man selbst Migrationshintergrund hat? Catalina aus Südamerika beispielsweise war ratlos und entsetzt, als Nachbarn beim gemeinsamen Grillfest über „die Ausländer“ lästerten. Und der Afrikanerin Suna (Namen geändert) fehlten schlichtweg die Worte, als ihre Freundin in der U-Bahn sehr verletzend auf ihre Hautfarbe angesprochen wurde.

Wie damit umgehen? Was darauf antworten, damit der Andere zum Nachdenken angeregt wird? Mit diesen Fragen befassten sich jetzt 18 Frauen – zumeist in der Integrationsarbeit ehrenamtlich tätige Migrantinnen – genauer. Beim „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" (Foto: IN VIA Bayern e.V./Ribas), zu dem die IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar Akademie nach Kochel geladen hatte, erhielten sie vom Augsburger Pädagogen Dr. Christian Boeser-Schnebel (Leiter des Netzwerks Politische Bildung Bayern ) nicht nur Tipps zum Umgang mit pauschalisierenden und diskriminierenden Parolen.

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Mehr als 30 Jahre die Integrationsarbeit geprägt

IN VIA KOFIZA-Landeskoordinatorin Agnes Calda-Ranzinger im Ruhestand

in via kofiza abschied agnes calda ranzinger2Vielen zugewanderten Frauen gab sie in Bayern ein Stück Heimat und Hoffnung zurück: Agnes Calda-Ranzinger, fast 30 Jahre lang Motor des vielfach ausgezeichneten und beim Frauenverband IN VIA Bayern e.V. angesiedelten „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrums für außereuropäische Frauen und deren Familien“ (IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern), wurde jetzt im Rahmen einer bunten Abschiedsfeier in München in den Ruhestand verabschiedet.

Agnes Calda-Ranzinger steuerte, koordinierte und inspirierte in all den Jahren als Leiterin der Landesstelle die KOFIZA-Arbeit in Bayern. "Sie haben sehr viel geschaffen, bewegt und erreicht", sagte Ulrike Faust, stellvertretende Vorsitzende von IN VIA Bayern e.V. bei der Abschiedsfeier, "sie leisteten nicht nur die grundsätzliche Arbeit einer Koordinationsstelle, sondern initiierten immer wieder Neues." Dank und Anerkennung für den IN VIA Bundesverbandes sprach Regine Rosner (Freiburg) aus.

Mit Agnes Calda-Ranzinger gehe eine kraftvolle, willensstarke Frau in den Ruhestand, die sich über Jahrzehnte mit Humor und Ideenreichtum für IN VIA KOFIZA und die Interessen der betroffenen Frauen stark machte, betonte Ulrike Faust. Unser Bild zeigt von links Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern e.V., Ulrike Faust, Agnes Calda-Ranzinger und ihre Nachfolgerin Marina Jaciuk. (Foto: IN VIA Bayern e.V./Hajifaraji)

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Hilfe aus dem Pappkarton

IN VIA Bayern macht im Projekt „Zuhause in Bayern“ Migrantinnen fit für das Ehrenamt

pi projekt zuhause in bayern migrantinnen im ehrenamt2Eine runde Sache: Im Rahmen des IN VIA-Projekts „Zuhause in Bayern“ lernen Migrantinnen von Migrantinnen wie sie ihre Stärken neu entdecken, ihre Grenzen ausloten, mit Stress umgehen – und fit werden fürs Ehrenamt.

Kann man sich gegen Stress wappnen? Die Antwort lautet „ja“: Mit einem gut sortierten Schuhkarton beispielsweise! Bestückt mit der Telefonnummer der besten Freundin, einem lehrreichen Buch, dem Lieblingsfoto oder persönlichen Trostspendern wird die Papp-Schachtel schnell zur Erste-Hilfe-Box in schwierigen Situationen. Die Teilnehmerinnen des fünfteiligen Kurses „Gestalte Dein Leben“ packten all die Dinge in ihr eigenes kleines Rettungspaket, die ihnen künftig helfen sollen, neue Kraft zu schöpfen, ihr Gleichgewicht wieder zu finden oder einfach nur durchzuatmen. Eine von verschiedenen Strategien, die Referentin Joana Simona in Sachen Stressmanagement vorstellte.

„Das Projekt ´Zuhause in Bayern´ lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Frauen mit Migrationshintergrund“, so Michaela Simon, die Leiterin des bei IN VIA KOFIZA („Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“) angesiedelten Projekts. Deshalb sei es wichtig, die Frauen gut auf ihre Tätigkeit vorzubereiten und ihnen das richtige Werkzeug an die Hand zu geben: „Wenn die Frauen ihre Stärken und Grenzen kennen und mit schwierigen Situationen besser umgehen können, sind sie auch in der Lage, anderen Frauen zu helfen“, so Simon. Genau das ist nämlich das Ziel von „Zuhause in Bayern“. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie, vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Spenden, wie z.B. von der Dr. Harry und Irene Röser-Bley Stiftung. (Text: Annette Bieber/Foto IN VIA Bayern/Sánchez-Wolf

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Damit das FSJ gelingt

Treffen für Anleiterinnen und Anleiter im Würzburger Caritashaus

IN VIA Wuerzburg fsj anleiter 2017 490Würzburg. Alle Jahre wieder bietet die Caritas Anleiter-Treffen im Würzburger Caritashaus an. „Sie dienen“, so Fachfrau Andrea Klüpfel vom Diözesan-Caritasverband, „der Qualitätssicherung und -entwicklung in den Einsatzstellen des FSJ.“ Eingeladen waren Praxisanleiterinnen und Anleiter, die sich in ihren Einrichtungen um die jungen Frauen und Männer im FSJ in besonderer Weise kümmern. Ihnen bot das Treffen im Dezember 2017 Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Aneignung von Wissen rund ums FSJ.

Schreiben hilft

in via kofiza landesstelle lesung1Mal anrührend, mal witzig oder skurril – in autobiografischen Texten erzählten Migrantinnen in Ingolstadt aus ihrem Leben. Zu dieser Lesung lud die Gleichstellungsstelle der Stadt Ingolstadt gemeinsam mit der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern ein. Entstanden sind die Texte in einer Schreibwerkstatt: „Hier haben Migrantinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Integrationsprozess zu reflektieren und darüber zu schreiben“, erklärte Agnes Ranzinger, Koordinatorin der Landesstelle von IN VIA KOFIZA (Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“).

Mit Unterstützung der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt, der Gleichstellungsstelle und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ingolstadt bot die Landesstelle ein Kursprogramm mit Übungen zur Förderung des Kreativen Denkens und der Ausdrucksfähigkeit, mit Lektüre und schließlich Hilfestellung beim Verfassen der eigenen Texte. Uie-Liang Liou (Foto: IN VIA Bayern e.V./Hajifaraji) und Biljana Popovic stellten jetzt ihre Beiträge vor.

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50 Jahre stark für Frauen

Fachverband IN VIA Bayern e.V. feiert Jubiläum

in via bayern e.v. 50 jahre jubilaum

Mutig, entschlossen, leidenschaftlich: Seit 50 Jahren macht sich der katholische Fachverband IN VIA Bayern e.V. stark für Mädchen und Frauen. Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm feierte der in München beheimatete und landesweit tätige Fachverband, Mitglied der großen Caritas-Familie, nun sein Jubiläum – mit gewohntem Schwung und frischen Ideen.

„Auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen, so sind bei uns noch viel zu oft junge Frauen und Mädchen benachteiligt und besonders betroffen von schwierigen Situationen“ - Schirmherrin Stamm ließ in ihrem Statement keinen Zweifel, dass die Arbeit von IN VIA in all den Jahrzehnten nötig war und immer noch ist. Für Stamm ist es deshalb ein Glück, dass es die Mitarbeitenden von IN VIA gibt, die beraten, helfen und vor allem deutlich machen: „Du kannst es schaffen und bist nicht allein.“

Auch die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Kerstin Schreyer, MdL, würdigte das vielseitige Engagement des Frauenverbandes, der wie sie selbst aus dem christlichen Glauben heraus handle und immer erst den Menschen sehe, der auf ihn zukomme, „egal wo er herkommt: der Mensch ist ein Mensch.“

(Text: IN VIA/A. Bieber, Foto: IN VIA/S. Kurz)

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IN VIA Bayern – seit 50 Jahren stark für Frauen

Landesverband feiert Geburtstag

Wegbereiter und Wegbegleiter: Seit 50 Jahren macht sich der Landesverband IN VIA Bayern e.V. Katholische Mädchen- und Frauensozialarbeit stark für junge Menschen und Frauen. Teilhabe wird bei IN VIA, Mitglied der großen Caritas-Familie, so groß geschrieben wie die Buchstaben seines Namens.

Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm feiert der Landesverband nun in der ehemaligen Karmelitenkirche (München) ein halbes Jahrhundert erfolgreicher Arbeit. Die Wurzeln des noch relativ jungen Landesverbandes reichen bis ins Jahr 1895 zurück. In Bayern bieten rund 200 Mitarbeitende in den verschiedenen Verbänden zwischen Aschaffenburg und Passau praktische Hilfen vor allem für Mädchen und Frauen. Mit ihren Angeboten erreichten sie 2016 ca. 6500 Menschen (ohne die zahlreichen Kontakte in der Bahnhofsmissionsarbeit), in der Mehrzahl Frauen mit Migrationshintergrund. Unterstützt werden sie von 400 Ehrenamtlichen.

Die Arbeit dieser acht Orts- und Diözesanverbände zu fördern und zu vernetzen ist das Ziel des 1967 in München gegründeten und bayernweit agierenden Landesverbandes. Als Sprachrohr seiner Mitglieder verschafft er der präventiven sozialen Arbeit für Mädchen und Frauen in Gesellschaft, Kirche und Politik Gehör. Diese „starke Vertretung auf Landesebene schafft den Rahmen, damit die Arbeit vor Ort gelingt“, so die Vorsitzende Gabriele Stark-Angermeier. Gleichzeitig steht der Landesverband für zukunftsweisende Projekte - im Bereich Bahnhofsmissionsarbeit genauso wie im Bereich Migration.

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Neues aus den bayerischen Bahnhofsmissionen

Newsletter hat spannende Projekte und Aktionen im Blick

Der Newsletter Bahnhofsmission Bayern aktuell ist da. Lesen Sie darin über spannende Projekte und Aktionen in den bayerischen Bahnhofsmissionen und lernen Sie die neuen Gesichter in Bayern kennen.

Besonders hinweisen möchten wir auf das Titel-Thema "Geflüchtete engagieren sich in den bayerischen Bahnhofsmissionen - Ehemalige Hilfesuchende als Helfende“. Die bayerischen Bahnhofsmissionen möchten damit ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und mehr Miteinander und so auch zu Integration und Teilhabe beitragen.

Neue Konzepte gefragt

Immer seltener reicht eine Tasse Tee: In ihrem Gastkommentar in der "Neuen Caritas" plädiert Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die katholischen Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern e.V., angesichts der vielschichtigen Aufgaben nicht nur für eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Hilfeeinrichtungen. Gefragt seien generell neue Konzepte, wie hilfsbedürftige Menschen einen würdigen Platz in der Gesellschaft erhalten.

Geheimer Zufluchtsort kann Leben retten

Seit fünf Jahren hilft bayerisches Wohnprojekt „Scheherazade“ bei drohender Zwangsheirat

Eine geheime Adresse irgendwo in Bayern kann Leben retten: Die Schutzwohnung von "Scheherazade" ist für junge Frauen, die vor Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Familienehre fliehen, oft die letzte Zuflucht. Jetzt wurde Bayerns erstes derartige Wohnprojekt fünf Jahre alt. 84 junge Frauen fanden hier seit 2012 ein neues Zuhause auf Zeit.

"Scheherazade" ist ein Projekt der ökumenischen gGmbH "Stop dem Frauenhandel", deren Gesellschafter neben dem Verein für Internationale Jugendarbeit, Landesverein Bayern e.V. auch IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit ist.

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Viel mehr als ein schönes Gesicht

Projekt in Regensbrug: IN VIA lud Flüchtlingsfrauen in den "Beauty-Salon"

in via beautysalon1Von Migrantinnen für Migrantinnen: Ein Besuch im „Beauty-Salon“ des IN VIA-Projekts „Zuhause in Bayern“ ließ Flüchtlingsfrauen in Regensburg den Alltag vergessen und neuen Mut schöpfen.

Masken, Wimperntusche, Glätteisen – fast wie in einem echten Beauty-Salon reihten sich die Schönheitsutensilien in dem Raum der Gemeinschaftsunterkunft der Regierung der Oberpfalz aneinander, den der gemeinnützige Verein „Campus Asyl“ zur Verfügung gestellt hatte. In der einen Ecke der Schminktisch mit Spiegel, daneben im „Wartebereich“ gemütliche Sofas, kleine Snacks und genügend Platz für spielende Kinder: Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des bei IN VIA KOFIZA („Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“) angesiedelten Projekts „Zuhause in Bayern“ hatten einen gemütlichen Ort geschaffen, der zum Genießen, zur Begegnung und zum Erfahrungsaustausch einlud.

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Neues aus den Bahnhofsmissionen

Der Newsletter Bahnhofsmission Bayern aktuell ist da. Lesen Sie darin über spannende Projekte und Aktionen in den bayerischen Bahnhofsmissionen und lernen Sie die neuen Gesichter in Bayern kennen. Besonders hinweisen möchten wir auf das Titel-Thema "Geflüchtete engagieren sich in den bayerischen Bahnhofsmissionen - Ehemalige Hilfesuchende als Helfende“. Die bayerischen Bahnhofsmissionen möchten damit ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und mehr Miteinander und so auch zu Integration und Teilhabe beitragen.

Fastenbrechen mit Freundinnen

Kooperation von „Hacer-Hagar“ und „Zuhause in Bayern“ in Würzburg

in via fastenbrechen foto michaela simon 10.06.17 4Ein Fest ohne Grenzen: Syrien trifft auf Somalia, Irak auf Iran, der Jemen auf Jordanien: Etwa 120 Frauen und Kinder unterschiedlichster Herkunft kamen im Fastenmonat Ramadan zusammen, um nach Sonnenuntergang gemeinsam zu essen, zu feiern – und sich kennenzulernen. Geteilt wurde an diesem Abend vieles: ein reich bestücktes Buffet, die Freude über ein „heiteres und großes Familienfest“, so Michaela Simon vom Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V.. Und nicht zuletzt so manche Erfahrung in Sachen Integration.

Die Idee zum gemeinsamen Fastenbrechen in den Räumen des Arbeiter-Samariter-Bundes hatten die Projektverantwortlichen von „Hacer-Hagar“ (Stadt Würzburg) und „Zuhause in Bayern“ (IN VIA Bayern e.V.). Beide Projekte haben sich der Arbeit mit zugewanderten Frauen verschrieben.

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Erster Anlauf, letzter Anker

Nachdenklich stimmen die Jahresergebnisse 2016 aus denn bayerischen Bahnhofsmissionen. Im Freistaat wenden sich zunehmend mehr Menschen mit multiplen sozialen Problemen, psychischen Belastungen sowie Frauen und Männer mit Migrationshintergrund an die Bahnhofsmissionen als erste Anlaufstelle. Immer häufiger ist es für sie aber auch der letzter Anker.

Großzügige Spende für das Projekt "Zuhause in Bayern"

Willkommene Unterstützung: Die Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung unterstützt das Projekt "Zuhause in Bayern", angesiedelt bei IN VIA KOFIZA, dem „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, mit einer Spende in Höhe von 8 000 Euro.

Das noch junge Projekt schafft ein Netzwerk zwischen Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen, die schon länger in Deutschland leben, und fördert die Integration von Flüchtlingsfrauen. Projektstandorte sind neben Nürnberg auch Regensburg und Würzburg. Mittlerweile engagieren sich hier schon 30 Multiplikatorinnen ehrenamtlich, die Kontakte zu mehr als 70 geflüchteten Frauen geknüpft haben.

Tag der Bahnhofsmission ein Erfolg

05074643c5Führungen, Livemusik und Mitmach-Aktionen für Groß und Klein: Zum bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 22 April 2017, öffneten auch bayerische Hilfeeinrichtungen ihre Türen. „Hoffnung geben, wo Menschen leben“ lautete das Motto des diesjährigen Aktionstages, an dem die Bahnhofsmissionen in München, Augsburg, Nürnberg und Ingolstadt über ihre Arbeit informierten und ein buntes Programm boten. Am 2. Mai schloß sich die Einrichtung in Erlangen an.

Die Veranstaltungen reichten vom Kreativangebot für Kinder und Erwachsene über Infostände und Tombolas bis zur DB-Museumsführung in Nürnberg.

Gefördert wurde der „Tag der Bahnhofsmission“ dieses Jahr von der Deutsche Bahn Stiftung. „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit, die letztendlich Menschen in schwierigen Lebenslagen und Notsituationen zugute kommt“, so Hedwig Gappa-Langer von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern.

Den Blick auf Migrantinnen richten

in via fachtag migrantinnen2017Verschenkt: Ein großes Potential an Fähigkeiten und Talenten liegt brach, weil Migrantinnen auf ihrem Weg in das deutsche (Berufs)Leben nicht ausreichend unterstützt werden. Gerade Frauen mit Kindern hätten es besonders schwer, hier Fuß zu fassen, kritisierten Vertreterinnen von IN VIA Bayern und IN VIA München bei einer gemeinsamen Fachveranstaltung zum Thema „Wie kann Integration gelingen?“.

Sie forderten, die Belange von Zuwanderinnen endlich sichtbar zu machen und bessere Rahmenbedingungen für deren Teilhabe zu schaffen. Denn „gerade Frauen und Mütter haben eine Schlüsselrolle bei der Integration ihrer Familien“, betonte die Vorsitzende von in VIA Bayern, Gabriele Stark-Angermeier, „wenn wir sie stärken, machen wir auch ihre Kinder und Familien stark.“

Unser Bild zeigt IN VIA KOFIZA-Mitarbeiterin Marciá Ferras Ribas bei der Vorstellung ihres Fachbereichs (Text und Foto: Annette Bieber).

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IN VIA Forderungskatalog

Neue Termine rund um die Wanderbank

Auch 2017 ist die Wanderbank-Ausstellung unterwegs. Die Katholische Hochschulgemeinde der TU München zeigt die Ausstellung von Sonntag, 12. März, bis Sonntag, 26. März, in der Karlstraße 32, 80333 München. Im Caritas-Pirkheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg, ist die Schau von Mittwoch, 31. Mai, bis Freitag, 14. Juli, zu Gast. Öffentliche Vernissage ist am Dienstag, 30. Mai, um 19.30 Uhr.

Bildungskonferenz des Frauenbundes macht stark gegen Fremdenhass und Populismus

in via frauenbundbund3Der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) fragt nach Ursachen von Ablehnung, Angst und Hass gegenüber Fremden und sucht nach Möglichkeiten, sie zu überwinden. „Der größte Frauenverband Bayerns stärkt seine Mitglieder, damit sie grundlegende christliche und demokratische Werte selbstbewusst vertreten können“, so KDFB-Vorsitzende Elfriede Schießleder. So machte die Landesbildungskonferenz des Frauenbundes kürzlich die Führungskräfte des größten bayerischen Frauenverbandes fit für ihre Aufgabe als Vermittlerinnen von Werten und Haltungen in der Gesellschaft.

Zu Wort kamen dabei auch Vertreterinnen von IN VIA Bayern e.V., die Projekte "von Migrantinnen für Migrantinnen" vorstellten. Die KDFB-Führungskräfte lernten Frauen kennen, die aus fremden Ländern stammen und versuchen, aus ihren Erfahrungen heraus neu ankommende Migrantinnen bei der Integration zu unterstützen.

Unser Bild zeigt bei der Landesbildungskonferenz des KDFB (v. l.): KDFB-Referentin Christel Mittermaier, Meltem Kün und Agnes Ranzinger von IN VIA KOFIZA, Hauptreferentin Barbara Schellhammer, KDFB-Bildungswerkvorsitzende Walburga Wittmann, Bayerische KDFB-Landesvorsitzende Elfriede Schießleder, Natalia Lyczywek vom Regensburger Integrationsprojekt "Zuhause in Bayern" und Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern. Foto: Schott (KDFB)

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Kontakt


IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit

Geschäftsstelle
80337 München
Maistraße 5

Tel.: 089 5126619-11
Fax: 089 5126619-29

www.invia-bayern.de
info@invia-bayern.de

 

Jubiläumsfeier

50 2

50 Jahre IN VIA Bayern e.V.

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