IN VIA KOFIZA Landesstelle

Maistraße 5
80337 München
Tel.: 089 5126619-13
FAX: 089 5126619-29

E-Mail: kofiza@invia-bayern.de
Internet: www.invia-bayern.de

 

 

IN VIA KOFIZA München und Freising

Goethestraße 12 / III
80336 München
Tel.: 089 – 54 888 95-0
Fax: 089 – 54 888 95-69

E-Mail: migration@invia-muenchen.de



IN VIA KOFIZA Nürnberg

Harmoniestrasse 14-16
90489 Nürnberg
Tel.: 0911 586869-20
Fax: 0911 586869-50

E-Mail: kofiza@invia-nuernberg.de

 

IN VIA KMSA Würzburg e.V.

Franziskanergasse 3
97070 Würzburg
Tel.: 9031 386667-28
Fax: 0931 386667-11

E-Mail: kluepfela@caritas-wuerzburg.de

 

IN VIA KMSA Schweinfurt e.V.

Deutschhöferstrasse 7
97421 Schweinfurt
Tel.: 09721 715839
Fax: 09721 715810

E-Mail: neckermann@caritas-schweinfurt.de

IN VIA KOFIZA: Hilfe für Frauen aus fremden Ländern

IN VIA KOFIZA, das bereits mehrfach ausgezeichnete „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien", ist eine Initiative von Migrantinnen für Migrantinnen. Schwerpunkt ist neben der landessprachlichen Beratung und Krisenintervention die Arbeit in Selbsthilfegruppen. Hier sollen Frauen verschiedener Nationalitäten ihre Stärken wiederentdecken und den Mut finden, ihr Leben in Deutschland aktiv zu gestalten. Heute,  20 Jahre nach der Gründung, gehören 17 Selbsthilfe- und Arbeitsgruppen und 15 weitere Kontaktfrauen  - also etwa 90 Migrantinnen  - zum Kern des  IN VIA KOFIZA-Netzwerkes in Bayern. Wenn 2 oder 3 dieser „aktiven" Migrantinnen eine Veranstaltung organisieren, so erreichen sie zwischen 10 und 50 Frauen, bei großen Veranstaltungen auch bis zu 100 Personen aus ihrem Freundes- Familien- und Bekanntenkreis. Es werden also weit über 1000 Migrantinnen und ihre Familien über das IN VIA KOFIZA Kontaktnetz erreicht.

 

Wichtige Knotenpunkte sind die IN VIA-Beratungsstellen in München, Nürnberg, Würzburg und Schweinfurt. Bei der in München angesiedelten IN VIA KOFIZA-Landestelle laufen die Fäden zusammen, wenn es um den Aufbau besonderer Projekte, wie zum Beispiel die Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen, die Einrichtung von Schreibwerkstätten oder das „Elterncoaching" zur Stärkung der Erziehungskompetenz geht.

Im Erziehungsbereich bietet IN VIA KOFIZA Themenabende und Infoveranstaltungen für Eltern in Schulen, Kindergärten, Pfarreien und auch Migrantinnenorganisationen. Die Kontaktstelle initiiert außerdem Müttercafés und schult Multiplikatorinnen. In Workshops und Schulungen erfahren Frauen mit Migrationshintergrund in vertrauensvoller Atmosphäre, wie sie ihre Kinder in der Schule und beim Lernen erfolgreich unterstützen können. Das Projekt "Erziehungshilfe" wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen gefördert.

     





Jubiläumsfeier in München mit Fachforum im November 2014

IN VIA KOFIZA: 25 Jahre mit, für und von Migrantinnen

München/Würzburg/Nürnberg. Sie machen Einwanderinnen Mut, werben für mehr Mitgestaltung oder erläutern verunsicherten Müttern, wie sie ihre Kinder in ein gutes (Schul-)Leben schicken können. Am 4. November feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von IN VIA KOFIZA ihr 25jähriges Jubiläum. Über 100 Gäste waren nach München gekommen, um unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Emilia Müller ein Vierteljahrhundert erfolgreiche und preisgekrönte Integrationsarbeit Revue passieren zu lassen (eine Präsentation finden Sie hier). “Wir sind sehr glücklich, dass wir bereits über einen so langen Zeitraum ein innovatives und selbstbestimmtes Integrationsprogramm bieten”, so Agnes Calda Ranzinger, Koordinatorin der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern. Dr. Christiane Nischler-Leibl, Leiterin der Stabsstelle der Bayerischen Frauenbeauftragten und Integrationsministerin, würdigte im Auftrag von Emilia Müller das haupt- und ehrenamtliche Engagement der IN VIA KOFIZA-Frauen, das in diesem Umfang und über diesen Zeitraum nicht selbstverständlich sei. Die Arbeit von IN VIA KOFIZA sei beispielhaft, da Integration eben nicht von oben verordnet werden könne, sondern nur gelinge, wenn man durch eigenes Zutun die Gesellschaft mitgestalte: Genau dieses Empowerment sei IN VIA KOFIZA wichtig, "sie organisieren sich selbst, um sich einzubringen". Die Kontaktstelle stärke Frauen und damit die Gesellschaft, "ihr Weg ist noch nicht zu Ende." (Text: Annette Bieber)

Gefragt: Einige haupt- und sehr viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sorgen mit IN VIA KOFIZA seit 25 Jahren für eine erfolgreiche Integrationsarbeit in Bayern. Foto: Annette Bieber

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Einen Kurzfilm zum Jubiläumsfest finden Sie unter http://www.invia-muenchen.de/migration/in-via-kofiza-spot.html

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.



Juni 2014

Erzählcafé beim Katholikentag

Ganz besondere Aufmerksamkeit verdiente das Erzählcafé (Foto rechts) der IN VIA KOFIZA Landesstelle beim 99. Katholikentag in Regensburg. Wer sich die Zeit genommen hatte, den Geschichten von Migrantinnen zu lauschen, wurde mit bewegten und bewegenden 90 Minuten belohnt. Unter der Moderation von Jutta Prediger (BR, zweite von links) erzählten drei Frauen aus ihrem Leben  – oder lasen stellvertretend die autobiographischen Texte anderer. Ihre “Zick-Zack-Biographien” (Prediger) zu Papier gebracht hatten sie in den Schreibwerkstätten von IN VIA KOFIZA: Mal anrührend, mal witzig oder skurril – und immer authentisch.

Mit dabei: Agnes Calda-Ranzinger (IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern, München, vorne im Bild), Charrito Bellmer (Regensburg), Selma Sousa Diel (Willofs) und Tiisetso Matete-Lieb (Roth). Die Moderation hatte Jutta Prediger (zweite von links), die künstlerische Gestaltung Sarah Est (links). Außerdem im Bild: Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern.               Foto: Annette Bieber


Februar 2014

Anmeldung zu Schreibwerkstätten läuft

Die eigene Lebensgeschichte aufschreiben? Das fällt vielen Menschen schwer. Fast drei Dutzend Migrantinnen wagten vor einiger Zeit auf Einladung der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern das Experiment. Herausgekommen sind 32 autobiografische Texte, in dem die Frauen von ihrem Leben „Jenseits der Grenze...“ erzählen – mal anrührend, mal witzig oder skuril. Aber immer authentisch. „Worte können Türen öffnen“, weiß Marcia Ribas, zuständig für das Projekt „Schreibwerkstätten“. Deshalb lädt IN VIA KOFIZA nun bayernweit Migrantinnen dazu ein, über ihr Leben, ihre kleinen und großen Erfolge oder Enttäuschungen zu berichten. Die Teilnahme an den Schreibwerkstätten ist kostenfrei, eine Schreib-Assistentin steht den Teilnehmerinnen auf Wunsch beratend zur Seite. Gefördert wird das Projekt von Zonta Club München I. Interessiert? Dann lesen Sie mehr. Die Anmeldung läuft.


Februar 2014

Für Migrantinnen: Hilfe in Schul- und Erziehungsfragen 

Wie funktioniert das bayerische Schulsystem? Wozu dient der Klassenelternabend? Wie können Mütter mit Migrationshintergrund ihre Kinder in der Schule unterstützen? All das erklären eigens geschulte Migrantinnen interessierten Frauen in den IN VIA KOFIZA Gesprächsgruppen. In vertrauensvoller Atmosphäre zeigen die Beraterinnen Fördermöglichkeiten auf und sensibilisieren für ein bewusstes Lern- und Freizeitverhalten. Nähere Infos gibt es bei der IN VIA KOFIZA Landesstelle (Kontakt- Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien), kofiza@invia-bayern.de oder T. 089/512661914, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Sozialministeriums sowie aus Spenden finanziert.

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Oktober 2012

"Wir können mehr": Broschüre über Integrationsprojekt

„Wir können mehr!“ – mit diesem Versprechen ist die Landesstelle von IN VIA KOFIZA im Jahr 2009 in ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt gestartet: Migrantinnen sind die Macherinnen beim sogenannten „Community Organizing“.Mehr als 100 MigrantInnen haben sich seither in Würzburg, Nürnberg und Regensburg zusammengetan, um unter Federführung von IN VIA KOFIZA die etwas andere Form der Bürgerbeteiligung zu üben. Bei „Community Organizing“ geht es, kurz gesagt, darum, die Menschen eines Stadtteils dauerhaft miteinander zu vernetzen, um Einfluss zu nehmen auf die Gestaltung des direkten Lebensraumes. Das vom Bundesinnenministerium und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte und vom Zonta Club München I durch Spenden unterstützte Projekt steht dabei in bester Tradition. Seit über 20 Jahren hilft IN VIA KOFIZA zugewanderten Frauen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Stärken wieder zu entdecken und ihren Alltag in und mit der deutschen Gesellschaft aktiv zu gestalten. Die nun vorliegende Broschüre zum Abschluss der dreijährigen Pilotphase gibt einen Überblick über das Konzept, die Ziele und das Erreichte. Anfordern können Sie die Dokumentation auch unter info@invia-bayern.de oder unter 089/ 512661910.



 

Juli 2011

Seminar über Community Organizing

Partizipation bedeutet, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen und es mitzugestalten. Ein Bündnis von Menschen unterschiedlicher Herkunft fördert das interkulturelle Zusammenleben und schafft Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort.
Welche Möglichkeit haben wir, als Teil dieser Gesellschaft an den demokratischen Prozessen mitzuwirken und uns einzubringen? Hier setzt IN VIA KOFIZA mit dem Community-Organizing-Projekt "Wir können mehr!" an. Doch was steckt hinter "Community Organizing"? Gefördert durch das Bundesministerium des Innern organisiert die IN VIA KOFIZA Landesstelle nun vom 15. bis 17. Juli 2011 ein Wochenendseminar als Einführung in Community Organizing.

 

Januar 2011

Community Organizing bewegt die Menschen

„Yes, we can!“, das denkt sich Agnes Calda-Ranzinger immer wieder, wenn ihre  „Beziehungsarbeit“ gerade mal nicht so gut läuft. Die 58-Jährige Filipina, hauptberuflich beim Landesverband IN VIA katholische Mädchensozialarbeit für das „Kontakt- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“ (KOFIZA) zuständig, hat ein ehrgeiziges Ziel: In Nürnberg, Regensburg und Würzburg sollen sich unterschiedlichste Menschen zusammentun, um sich für ihren Stadtteil einzusetzen. Fühlen darf sie sich dabei ein bisschen wie Barack Obama. Denn der hat früher in Chicago selbst als sogenannter "Community Organizer" Bürger bewegt, sich für ihr Quartier stark zu machen. Der Community Organizing-Ansatz kommt aus den Vereinigten Staaten und klingt so einfach wie überzeugend. Stadtteil-Bürger organisieren sich selbst, erarbeiten gemeinsam ihre Wünsche und Forderungen und präsentieren diese dann den politisch Verantwortlichen. 20 Multiplikatorinnen, allesamt in der IN VIA KOFIZA-Arbeit engagierte Migrantinnen, haben im Rahmen des vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanzierten CO-Projekts "Wir können mehr" schon an einem Netzwerk geknüpft und etwa 400 Menschen erreicht.

Das waren die Highlights 2010

 

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Januar 2011

IN VIA KOFIZA Forderungskatalog verabschiedet

 

„Wenn man die Frauen stärkt, stärkt man die ganze Gesellschaft“ sagt ein afrikanisches Sprichwort – wir vom Frauenverband „IN VIA Katholische Mäd-chensozialarbeit“, Landesverband Bayern, arbeiten daran. Gerade auch mit unseren Angeboten für Migrantinnen. Warum? Weil wir an die Ressourcen und das Potenzial der zugewanderten Frauen glauben. Weil wir sie nicht auf ihre Hilfebedürftigkeit reduzieren. Und weil wir wissen: Frauen mit Migrationserfahrung haben oft eine große Bereitschaft, sich auf die neue Heimat einzulassen. Hier, an der Motivation, sich selbst zu organisieren und aktiv zu handeln, setzen wir an. Partizipation ist unser Prinzip. Die Erfahrung aus über 20 Jahren erfolgreicher Integrationsarbeit von IN VIA KOFIZA gibt uns recht – und das Rüstzeug, für eine selbstbestimmte Teilhabe der Frauen zu kämpfen.
Denn ohne den Abbau rechtlicher, sozialer und wirtschaftlicher Barrieren, ohne adäquaten Zugang zum Arbeitsmarkt und ohne gerechte Entlohnung wird unserer Ansicht nach eine selbstbestimmte Teilhabe der Frauen nicht möglich sein.

Der IN VIA Landesverband fordert daher die Entscheidungsträger und Politiker auf, sich für folgende Ziele einzusetzen (die hier knapp gehaltenen Forderungen werden unter "Lesen Sie mehr" ausführlich erläutert):  

1. Anerkennung der im Heimatland erworbenen beruflichen Qualifikation
2. Sicherung gerechter Entlohnung und guter Beratung
3. Stärkung der Elternkompetenz
4. Öffentlichkeit herstellen
5. Schaffung eines eigenständigen Aufenthaltsrechts

Stand: 25. November 2010

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20 Jahre IN VIA KOFIZA

am 28.10.09 wurde unter der Schirmherrschaft der bayerischen Sozialministerin und Frauenbeauftagten der Bayerischen Staatsregierung, Christine Haderthauer, das 20jährige Jubiläum der IN VIA KOFIZA Arbeit gefeiert.

Lesen Sie mehr unter "Aktuelles" (Pressemitteilungen)

 

Am 1.09.09 startete IN VIA KOFIZA mit einem neuen vom Amt für Migration und Flüchtlinge finanzierten Projekt:

Wir können mehr!

Integration und Partizipation: Nutzung, Stärkung und Erweiterung der Kompetenzen von Migrantinnen in Selbsthilfegruppen in den Regionen und Stadtteilen durch Community Organizing

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