Was ist Jugendwohnen eigentlich?

(aus www.wikipedia.de, Stand 10.01.2013)

Jugendwohnen im Rahmen von Jugendsozialarbeit - das sind verschiedene Formen der berufsbedingten Unterbringung junger Menschen außerhalb ihres Elternhauses, die mit einer sozialpädagogischen Begleitung verbunden sind. Zielgruppen von Jugendwohnen sind nicht ausschließlich individuell beeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche, sondern alle jungen Menschen, die während ihrer schulischen oder beruflichen Bildungsmaßnahmen Unterkunft in sozialpädagogischen Wohnformen benötigen. Jugendliche erhalten somit die Möglichkeit, selbständig zu werden, das Leben mit anderen Menschen zu üben und den Alltag zu meistern.

Angebotsformen des Jugendwohnens sind im Wesentlichen:

  • sozialpädagogisch begleitete Jugendwohnheime
  • sozialpädagogisch begleitete Wohngemeinschaften
  • Außenwohngruppen
  • sozialpädagogisch begleitetes Einzelwohnen (z. B. Krisenwohnen, Wohnen für junge Mütter etc.)

Die Erkenntnis, dass gerade Mädchen und junge Frauen oftmals aufgrund ihres Geschlechts beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder einen Beruf besonders benachteiligt sind, hat bereits in den 70er Jahren im Zuge der Frauenbewegung zu der Entwicklung spezifischer Ansätze einer Mädchensozialarbeit geführt. Mädchensozialarbeit ist heute eine Querschnittsaufgabe, die eigenständige geschlechtsspezifische Hilfen anbietet, in den Angeboten und Maßnahmen weibliche Stärken und Lebenskonzepte berücksichtigt und (gesellschaftliche) Benachteiligungen von Mädchen und jungen Frauen abzubauen versucht.

Kontakt


IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit

Geschäftsstelle
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Hinweis

Unterkunftsanfragen bitte direkt an die Jugendwohnheime stellen. Die Kontaktdaten sind auf den jeweiligen Seiten hinterlegt.