IN VIA Landesverband Bayern
IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit

Mehr Rechte für Frauen ohne Papiere

Freiburg. Wie viele Menschen ohne Papiere in Deutschland leben, kann niemand genau sagen. Die Universität Bremen geht von 180 000 bis 520 000 Personen aus. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Tags der Migranten fordert IN VIA Deutschland für Frauen ohne Papiere einen angstfreien Zugang zu Gesundheitsversorgung. Lesen Sie mehr

Philosophieren baut Brücken in Migrationsarbeit

München. Wer neu nach Deutschland kommt, bekommt von allen Seiten zu hören: Man muss sich integrieren. Aber was ist Integration? Wie muss man sich verhalten? Was muss man tun, um anzukommen? Für viele Betroffene ist das ein ungeklärtes Feld. Umso besser, wenn man mit jemandem darüber reden und gemeinsam nachdenken, ja, philosophieren kann. Elvira Friebe und Andrea Paul, Projektmitarbeiterinnen beim IN VIA Landesverband Bayern, haben sich fit gemacht für das „Philosophieren über Werte im interkulturellen Dialog“.

Prozess um Zwangsprostitution: Keine Verurteilung

München. Aus Mangel an Beweisen freigesprochen: Die ökumenische Initiative „STOP dem Frauenhandel“ bedauert, dass im Prozess gegen die Betreiber eines Bordells und einen weiteren Angeklagten der Vorwurf des Menschenhandels und der Zwangsprostitution fallen gelassen worden ist. Zwei der ursprünglich vier Angeklagten wurden „lediglich zu Haftstrafen wegen Körperverletzung und Drogenhandels verurteilt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative, deren Mitgesellschafter IN VIA Bayern ist.

IN VIA fordert mehr Schutz vor Genitalverstümmelung

Freiburg. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen fordert IN VIA Deutschland, Genitalverstümmelung konsequent als geschlechtsspezifischen Asylgrund anzuerkennen und betroffenen Frauen Schutz zu bieten.

Gastbeitrag in der "Mittelbayerischen"

Regensburg. In ihrer Rubrik „Außenansicht“ lässt die "Mittelbayerische" sechs Mal die Woche Autoren zu Wort kommen, die nicht der Redaktion angehören. Jetzt schrieb IN VIA Bayern-Mitarbeiterin Andrea Paul, Projektleiterin "Leben in Bayern" und "FIDA", einen Gastbeitrag zur Situation muslimischer Frauen am Arbeitsmarkt.

 

Beate Gilles ist neue IN VIA-Bundesvorsitzende 

Freiburg/Würzburg. Mitte November wählten die Mitglieder von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e.V. in Würzburg ihren neuen Bundesvorstand. Beate Gilles (Limburg), seit 2011 stellvertretende Vorsitzende, wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt und folgt auf Irme Stetter-Karp.

Frauenbund Augsburg unterstützt Migrationsarbeit

Augsburg. "Herz zeigen für geflüchtete Menschen" - mit diesem Projekt rief der KDFB Diözesanverband Augsburg im September 2016 dazu auf, Ideen und Initiativen zu entwickeln, um geflüchteten Menschen das Ankommen und die Integration in unserer Gesellschaft zu erleichtern. Es zeigte sich, dass vor allem geflüchtete Frauen und Mädchen besondere Unterstützung brauchen, die oft nicht finanziert werden kann. Dank einer großen Spendenaktion kann sich nun IN VIA Bayern über 6000 Euro für die Migrationsarbeit für Frauen freuen. Weitere Spenden erhielten SOLWODI und das HIFF-Projekt Augsburg.

Klausurtagung: IN VIA Bayern im Kloster Weltenburg

Weltenburg. Neue Themen, guter Austausch: Auch 2020 soll sich einiges tun bei den bayerischen IN VIA-Wohlfahrtsverbänden. In klösterlicher Atmosphäre trafen sich Anfang Oktober die Vorstandsfrauen und Geschäftsführer*innen, um Herausforderungen, Risiken, Chancen und Veränderungsbedarfe zu diskutieren. Alle IN VIA Verbände im Freistaat waren der Einladung von IN VIA Bayern gefolgt: Augsburg, Aschaffenburg, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg.

Jubiläum: 100 Jahre Diakoninnen des Alltags

Vor geöffneten Türen stehen in der hinteren Reihe (v.l.n.r.): Prälat Lorenz Kastenhofer, Leiter der Hauptabteilung Liturgie und geistliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat, Weihbischof Wolfgang Bischof, Festredner Professor Hubert Wolf und der geistliche Begleiter der ASE, P. Hans Abart SJ. Vorne: Erika Ranner, Leiterin Dagmar Petermann, Traudl Weinzierl und Barbara Gradl von den ASE. Foto: Gabriele Riffert

München. Ellen Ammanns Erbe ist beachtlich: Die sechsfache Mutter initiierte nicht nur IN VIA (damals Marianischer Mädchenschutzverein) und die erste katholische Bahnhofsmission Deutschlands in München, sondern viele Organisationen und Einrichtungen im sozial-caritativen Bereich. So legte sie vor 100 Jahren gemeinsam mit sechs weiteren Frauen vor dem damaligen Münchner Erzbischof Michael Faulhaber ihre Gelübde von Armut, (ehelicher) Keuschheit und Gehorsam ab. Das war der Gründungsmoment der „Vereinigung der Diakoninnen“, die 1952 unter dem Namen Ancillae Sanctae Ecclesiae (ASE) als Säkularinstitut anerkannt wurden und jetzt hundertjähriges Jubiläum feierten.

Tagung: „Menschen kaufen“ als gesellschaftliche Realität?

Augsburg. Was passiert mit einer Gesellschaft, ihren Normen und Werten, wenn Prostitution und damit die Käuflichkeit von Menschen weitgehend als "normal" angesehen werden? Dieser Frage widmet sich eine Fachtagung vom Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis und der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Titel „An den Rändern der Gesellschaft: Besonders vulnerable Personen in der Zwangsprostitution“ am Donnerstag, 17. Oktober, in Augsburg.

IN VIA fordert Opferschutz und kritisches Konsumverhalten

Freiburg. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation sind in Europa mindestens 600.000 Beschäftigte von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung betroffen. Anlässlich des Welttags der Vereinten Nationen gegen Menschenhandel am 30. Juli 2019 fordert IN VIA Deutschland verbesserten Opferschutz sowie ein kritisches Konsumverhalten in Bezug auf Produkte, die nur durch Arbeitsausbeutung billig am Markt angeboten werden können.

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

IN VIA Bayern: Ehrenamt der Woche

München. Das "Ehrenamt der Woche" geht an IN VIA Bayern eV.: Unter dem Titel "Anderen Frauen das Ankommen erleichtern" stellt die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für das Ehrenamt, Eva Gottstein, auf ihrer Homepage Huda Alsanabani aus unserem Landesverband vor. Woche für Woche werden so interessante Formen des Ehrenamts aus allen Regierungsbezirken Bayerns präsentiert.

Studie: Wie sich Migration und Entwicklung beeinflussen

München. Migration und Entwicklung sind zwei Begriffe, die populärer nicht sein könnten. Wie sie sich gegenseitig beeinflussen hat der Landes-Caritasverband Bayern im Rahmen des EU-Projekts MIND wissenschaftlich aufgearbeitet. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Annett Fleischer, Caritas Europa und Global Migration Policy Associates, ist die Publikation „Gemeinsam Heimat sein“ in der Serie „Common Home" für Deutschland entstanden.

IN VIA unterstützt Aufruf zur Europawahl

München. Das Landeskomitee der Katholiken ruft alle Wahlberechtigten im Freistaat Bayern dazu auf, Verantwortung für die Zukunft Europas zu übernehmen und sich an den Wahlen zum Europäischen Parlament zu beteiligen. Die anstehenden Herausforderungen dürften gerade nicht zur Abschottung und zu nationalistischen Antworten führen, die von demokratischen Parteien nicht repräsentiert werden. Als Mitglied im Landeskomitee der Katholiken sieht sich IN VIA Bayern mit in der Verantwortung für ein starkes, gerechtes, solidarisches und weltoffenes Europa und unterstützt den Wahlaufruf des Landeskomitees.

Auch Couscous und Baklawa gehören zum „Leben in Bayern“

Leckereien aus der arabischen Küche gab es zum Ende des Projekts "Leben in Bayern" in Würzburg. Foto: IN VIA Würzburg

Würzburg/München. Couscous und Baklawa zum Abschied: Mit Spezialitäten der orientalischen Küche ging die Kursreihe „Leben in Bayern“ des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V. in Würzburg zu Ende. Die Teilnehmerinnen des mehrteiligen Bildungsprogramms, die seit Oktober praktische Hilfen für ihr Leben in Bayern erhielten, wollten damit ihren Kursbegleiterinnen Mouna Bouzgarrou und Andrea Klüpfel von IN VIA Würzburg die arabische Essenskultur näher bringen. „Das war ein gelungener und auch für uns lehrreicher Abschluss“, so Andrea Klüpfel.

FIDA trifft sich

FIDA-Mitarbeiterinnen trafen sich in Bielefeld. Mit dabei waren auch Vertreterinnen von IN VIA Bayern. Foto: FIDA

Augsburg/Ingolstadt/Bielefeld. Das EU-geförderte Projekt FIDA – ein arabischer Mädchenname, der mit „Außergewöhnlicher Einsatz“ übersetzt werden kann – ist ein Kooperationsprojekt von IN VIA Bayern e.V. in München und der REGE mbH in Bielefeld. Es steht für „Frühe Integration DrittstaatsAngehöriger Frauen und Förderung ihrer Chancengleichheit - ein Integrationsprojekt in überregionaler Partnerschaft“. Jetzt reisten die IN VIA-Bayern-Mitarbeiterinnen Mojgan Hajifaraji und Elvira Friebe zum Erfahrungsaustausch nach Nordrhein-Westfalen.

IN VIA unterstützt Forderung nach Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete

München. Die Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) sehen Verbesserungsbedarf beim Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Einmal erwiesen sich die Hürden für Zuwanderer aus Drittstaaten als zu hoch, zum anderen müsste geflüchteten Menschen, die sich bereits in Deutschland befinden, der Zugang zu Bildung und Arbeit ermöglicht und mit einem „Spurwechsel“ eine nachhaltige Arbeitsintegration gefördert werden. IN VIA Bayern unterstützt nachdrücklich die Forderungen der AGABY zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz, denn Geflüchtete brauchen eine dauerhafte Perspektive für ihr Leben.

Mehr Unterstützung für Migrantinnen gefordert

München, 3. März 2019. Zum Weltfrauentag 2019 hat IN VIA Bayern mehr Unterstützung für Migrantinnen und Frauen ohne Aufenthaltsstatus bei der Integration in Deutschland gefordert. „Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland zugewandert sind, sind in vielfältiger Weise bei der Integration benachteiligt und brauchen deshalb Beratung, Begleitung und die Möglichkeit zur Teilhabe an der Gesellschaft“, sagt die Landesvorsitzende von IN VIA, Adelheid Utters-Adam. „Denn nur wer seine Rechte und Möglichkeiten kennt, kann sich dafür einsetzen.“

Verdienstmedaille für Christine Kamm

Augsburg/München. Ausgezeichnet: Christine Kamm, erste Vorsitzende des kürzlich neu gegründeten IN VIA-Diözesanverbandes Augsburg, erhält am 1. Februar die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber. Gewürdigt wird damit das jahrzehntelange Engagement der ehemalige Augsburger Grünen-Landtagsabgeordneten und Stadträtin für ihre Heimat. Die 65jährige Diplomökonomin engagiert sie sich ehrenamtlich in der Obdachlosenhilfe, Frieden- und Umweltarbeit sowie für Flüchtlinge. (Text: abi)

Neuer IN VIA-Diözesanverband in Augsburg gegründet

Landesgeschäftsführerin Rita Schulz, Landesvorsitzende Adelheid Utters-Adam, Vorsitzende IN VIA Augsburg Christine Kamm, stellvertretende Vorsitzende Soni Unterreithmeier, Schatzmeisterin Maria Siegert. (Foto: Oliver Gierens / Sankt Ulrich Verlag GmbH)

Augsburg. Der Katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA hat am Mittwoch, 23. Januar, in Augsburg den Diözesanverband Augsburg neugegründet und einen Vorstand gewählt. Im Jahr 2007 hatte der damalige Vorstand von IN VIA Augsburg seine Arbeit eingestellt. Mehr als 25 Frauen und Männer trafen sich zur Gründungsversammlung, unter ihnen Diözesan-Caritasdirektor Andreas Magg und Bayerns Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner.

Lesung zum Thema Gewalt gegen Frauen

IN VIA Schreibwerkstatt in Ingolstadt

Auf großes Interesse ist die "IN VIA-Lebendige Bibliothek"/MIND in Ingolstadt gestoßen. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen stellten Migrantinnen selbst verfasste Kurzgeschichten vor. Sie fokussierten sich dabei auf unterschiedliche Aspekte der Gewalt an Frauen, die aber aus einer internationalen und transkulturellen Perspektive beleuchtet wurden.

Eine Rückschau auf die Lesung findet hat der Landes-Caritasverband veröffentlicht.

Rettung: Bahnhofsmission Lindau jetzt ökumenisch

IN VIA Bayern e.V. wird geschäftsführender Träger


Lindau/München. Rettung geglückt: Die Bahnhofsmission Lindau hält ihre Türen auch in Zukunft offen. Nach Monaten der Unsicherheit steht nun fest, dass die Evangelische Diakonie Lindau e.V. als Träger der Bahnhofsmission einen katholischen Partner bekommt. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. übernimmt im kommenden Jahr die Geschäftsführung der fast 100 Jahre alten Hilfeeinrichtung.

Neue Vorsitzende bei IN VIA Bayern e.V.

Adelheid Utters-Adam übernimmt Vorsitz von Gabriele Stark-Angermeier

IN VIA Bayern e.V. Vorstandswahlen 2018 1München. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. hat eine neue Vorstandsvorsitzende: Adelheid Utters-Adam, die bis Ende 2017 die Pressestelle des Diözesan-Caritasverbands München und Freising leitete, tritt die Nachfolge von Gabriele Stark-Angermeier an, die sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte.
Seit mehr als 50 Jahren macht sich der Landesverband stark für Mädchen und Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Ein Schwerpunkt ist die Migrationsarbeit. Für die Journalistin Adelheid Utters-Adam ist dieses Engagement kein Neuland. Die Flüchtlingsarbeit betrachtet sie als „Herzensangelegenheit“. Die 66-jährige gebürtige Augsburgerin möchte den Verband im gesellschaftlichen und politischen Bereich weiter stärken und den benachteiligten Frauen eine Stimme geben. Mit großem Dank wurde bei der Mitgliederversammlung Gabriele Stark-Angermeier verabschiedet.

Vielfalt macht stark

Regensburg: Muslimische Frauen für bessere Chancen am Arbeitsmarkt

IN VIA Bayern Statement Frauenkurs in RegensburgRegensburg. Weiblich, muslimisch, aktiv: In Regensburg machen sich Migrantinnen stark für bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Zusammengefunden haben die Frauen über den katholischen Fachverband IN VIA Bayern e.V..
Ob im Handwerk, der Kinderbetreuung, Heil- oder Pflegeberufen. Ob als Ingenieurinnen, Informatikerinnen, Sozialpädagoginnen oder Optikerinnen: „Wir haben Potenzial und den Willen, etwas zu bewirken“, heißt es in der Stellungnahme, die im Rahmen eines vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Frauenkurses erarbeitet wurde. Schwerpunkt des Kurses war das Thema „Rechtsschutz gegen Diskriminierung“.

Schreibwerkstatt für Migrantinnen: Neue Workshops

Vom Podcast bis zum literarischen Text

Ingolstadt. Lust, mit dem Bloggen anzufangen? Die eigene (Migrations)Geschichte als Podcast anzubieten? Texte in social media vorzustellen? Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. lädt Migrantinnen, die sich Hilfe beim Schreiben wünschen, am Samstag, 27. Oktober, 10 bis 19 Uhr, in seine Schreibwerkstatt in Ingolstadt ein. Unter professioneller Anleitung erhalten interessierte Frauen hier Tipps und Tricks, wie sie ihre Texte selbst verbessern und mit Hilfe neuer Medien- und Kommunikationstechnologien publik machen können.

Augsburg: IN VIA macht sich wieder auf den Weg

Junge Frauen fördern und stärken.

Das ist die Aufgabe von IN VIA. Mit der Verbandsgründung möchte IN VIA in der Diözese Augsburg wieder einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen in schwierigen Lebenssituationen leisten. Der erste Schritt dazu war ein Treffen von 19 Engagierten am 10.9.2018 in Augsburg.

Migrantinnen engagieren sich für Migrantinnen

1. Grundlagenschulung für ehrenamtliche Multiplikatorinnen

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen in der Georg-von-Vollmar Akademie in Kochel am See. In Rollenspielen übten die Migrantinnen Kommunikationsstrategien ein und arbeiteten typische Merkmale von Stammtischparolen heraus.

Zuhause Bayern Gruppenfoto              Argumentationstraining        

Migrantinnen sind nicht nur Nutznießerinnen von ehrenamtlichen Hilfen und Unterstützungsangeboten. In zwei IN VIA-Projekten setzen Migrantinnen ihr Potenzial als Multiplikatorinnen und Vorbild für andere geflüchtete Frauen und deren Familien ein.

Im Projekt Zuhause in Bayern arbeiten 27 Migrantinnen aus 12 Nationen als ehrenamtliche Multiplikatorinnen. Sie begleiten neu angekommene Flüchtlingsfrauen und ihre Familien beim Neuanfang in Deutschland. Sie stehen mit den Frauen auf Augenhöhe, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die gleiche Sprache sprechen. Das hilft den Frauen, Barrieren zu überwinden, ihre Alltagsprobleme zu bewältigen und Ängste zu überwinden.

27 Migrantinnen machen sich fit fürs Ehrenamt

Neue Schulung für das Projekt „Zuhause in Bayern“

 

IN VIA ZiB Schulung 2018Nürnberg/Würzburg/Regensburg/Ingolstadt/Augsburg Sie kommen aus zwölf verschiedenen Nationen, leben in Bayern und haben ein Ziel: Sie alle möchten neu angekommenen Flüchtlingsfrauen den Einstieg in ihre unbekannte Heimat Deutschland erleichtern. Dafür machten sich jetzt 27 Migrantinnen im bereits mehrfach ausgezeichneten IN VIA KOFIZA-Projekt „Zuhause in Bayern“ fit fürs Ehrenamt. Interessante Vorträge und Workshops zu den Themen Ehrenamt, Kultursensibilisierung und Werte(konflikte) bereiteten die Migrantinnen auf ein mögliches ehrenamtliches Engagement in ihren Wohnorten vor.

Vom Preisträger zum Impulsgeber

Integrationsprojekt "Zuhause in Bayern" bei Preisverleihung in München vorgestellt

 

IN VIA Bayern ZiB Ehrenamt 2018 490München. Erst Preisträger, dann Impulsgeber: Vor zwei Jahren wurde der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. für die Projekt-Idee “Zuhause in Bayern” mit dem Innovationspreis Ehrenamt ausgezeichnet; was daraus in der Praxis geworden ist, präsentierte Geschäftsführerin Rita Schulz bei der diesjährigen Preisverleihung Anfang März im Hubertussaal des Schlosses Nymphenburg in München.

IN VIA Würzburg: Integrationsprojekt gut angelaufen

"Zuhause in Bayern" stärkt Migrantinnen

Würzburg. Ein alter Brauch fand neue FreundInnen: Mit einem gemeinsamen Wichteln zum Jahresende bereiteten die Macherinnen des Integrationsprojekts „Zuhause in Bayern“ ihren Gästen - fast drei Dutzend Migrantinnen mit ihren Kindern – nicht nur eine große Freude, sondern brachten Ihnen auch die hiesigen Weihnachtstraditionen ein Stück näher.

Das erste Mal beständige Beziehungen und stabile Freundschaften

Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich besuchte IN VIA-Marienheim in Nürnberg


Jugendwohnen IN VIA Nuernberg MdB Gabriela Heinrich MarienheimNürnberg. Jugendwohnen, Sozialarbeit, geschützter Raum für Mädchen und junge Frauen; damit haben nur wenige Menschen Berührungspunkte. Dabei ist das Jugendwohnen für viele Jugendliche und junge Erwachsene, die außerhalb ihres elterlichen Wohnorts eine Ausbildung machen, eine gute Möglichkeit, erwachsen zu werden und Eigenverantwortung zu übernehmen: ohne Eltern und Familie zwar, aber mit festen Ansprechpartnern, in einer vertrauten Umgebung und – trotz Großstadt – in einem überschaubaren Umfeld.
Das Mädchenwohnheim Marienheim von IN VIA Nürnberg, dem katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, ist für 126 Frauen zwischen 15 und 27 Jahren Wohnsitz und für einige Jahre ihre neue Heimat. Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich (rechts im Bild) besuchte das IN VIA-Marienheim.

Besser nachfragen statt missionieren

Für Migrantinnen: IN VIA KOFIZA bietet Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

in via kofiza argumentationstraining1Wer kennt Sie nicht, die meist platten und zum Teil verächtlichen Sprüche über Politik im Allgemeinen und Ausländer im Besonderen: „Flüchtlinge leben auf unsere Kosten“ heißt es da, oder „Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. Wie reagiert man angemessen auf solche Stammtischparolen – noch dazu, wenn man selbst Migrationshintergrund hat? Catalina aus Südamerika beispielsweise war ratlos und entsetzt, als Nachbarn beim gemeinsamen Grillfest über „die Ausländer“ lästerten. Und der Afrikanerin Suna (Namen geändert) fehlten schlichtweg die Worte, als ihre Freundin in der U-Bahn sehr verletzend auf ihre Hautfarbe angesprochen wurde.

Wie damit umgehen? Was darauf antworten, damit der Andere zum Nachdenken angeregt wird? Mit diesen Fragen befassten sich jetzt 18 Frauen – zumeist in der Integrationsarbeit ehrenamtlich tätige Migrantinnen – genauer. Beim „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" (Foto: IN VIA Bayern e.V./Ribas), zu dem die IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar Akademie nach Kochel geladen hatte, erhielten sie vom Augsburger Pädagogen Dr. Christian Boeser-Schnebel (Leiter des Netzwerks Politische Bildung Bayern ) nicht nur Tipps zum Umgang mit pauschalisierenden und diskriminierenden Parolen.

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Mehr als 30 Jahre die Integrationsarbeit geprägt

IN VIA KOFIZA-Landeskoordinatorin Agnes Calda-Ranzinger im Ruhestand

in via kofiza abschied agnes calda ranzinger2Vielen zugewanderten Frauen gab sie in Bayern ein Stück Heimat und Hoffnung zurück: Agnes Calda-Ranzinger, fast 30 Jahre lang Motor des vielfach ausgezeichneten und beim Frauenverband IN VIA Bayern e.V. angesiedelten „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrums für außereuropäische Frauen und deren Familien“ (IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern), wurde jetzt im Rahmen einer bunten Abschiedsfeier in München in den Ruhestand verabschiedet.

Agnes Calda-Ranzinger steuerte, koordinierte und inspirierte in all den Jahren als Leiterin der Landesstelle die KOFIZA-Arbeit in Bayern. "Sie haben sehr viel geschaffen, bewegt und erreicht", sagte Ulrike Faust, stellvertretende Vorsitzende von IN VIA Bayern e.V. bei der Abschiedsfeier, "sie leisteten nicht nur die grundsätzliche Arbeit einer Koordinationsstelle, sondern initiierten immer wieder Neues." Dank und Anerkennung für den IN VIA Bundesverbandes sprach Regine Rosner (Freiburg) aus.

Mit Agnes Calda-Ranzinger gehe eine kraftvolle, willensstarke Frau in den Ruhestand, die sich über Jahrzehnte mit Humor und Ideenreichtum für IN VIA KOFIZA und die Interessen der betroffenen Frauen stark machte, betonte Ulrike Faust. Unser Bild zeigt von links Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern e.V., Ulrike Faust, Agnes Calda-Ranzinger und ihre Nachfolgerin Marina Jaciuk. (Foto: IN VIA Bayern e.V./Hajifaraji)

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Hilfe aus dem Pappkarton

IN VIA Bayern macht im Projekt „Zuhause in Bayern“ Migrantinnen fit für das Ehrenamt

pi projekt zuhause in bayern migrantinnen im ehrenamt2Eine runde Sache: Im Rahmen des IN VIA-Projekts „Zuhause in Bayern“ lernen Migrantinnen von Migrantinnen wie sie ihre Stärken neu entdecken, ihre Grenzen ausloten, mit Stress umgehen – und fit werden fürs Ehrenamt.

Kann man sich gegen Stress wappnen? Die Antwort lautet „ja“: Mit einem gut sortierten Schuhkarton beispielsweise! Bestückt mit der Telefonnummer der besten Freundin, einem lehrreichen Buch, dem Lieblingsfoto oder persönlichen Trostspendern wird die Papp-Schachtel schnell zur Erste-Hilfe-Box in schwierigen Situationen. Die Teilnehmerinnen des fünfteiligen Kurses „Gestalte Dein Leben“ packten all die Dinge in ihr eigenes kleines Rettungspaket, die ihnen künftig helfen sollen, neue Kraft zu schöpfen, ihr Gleichgewicht wieder zu finden oder einfach nur durchzuatmen. Eine von verschiedenen Strategien, die Referentin Joana Simona in Sachen Stressmanagement vorstellte.

„Das Projekt ´Zuhause in Bayern´ lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Frauen mit Migrationshintergrund“, so Michaela Simon, die Leiterin des bei IN VIA KOFIZA („Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“) angesiedelten Projekts. Deshalb sei es wichtig, die Frauen gut auf ihre Tätigkeit vorzubereiten und ihnen das richtige Werkzeug an die Hand zu geben: „Wenn die Frauen ihre Stärken und Grenzen kennen und mit schwierigen Situationen besser umgehen können, sind sie auch in der Lage, anderen Frauen zu helfen“, so Simon. Genau das ist nämlich das Ziel von „Zuhause in Bayern“. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie, vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Spenden, wie z.B. von der Dr. Harry und Irene Röser-Bley Stiftung. (Text: Annette Bieber/Foto IN VIA Bayern/Sánchez-Wolf

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Damit das FSJ gelingt

Treffen für Anleiterinnen und Anleiter im Würzburger Caritashaus

IN VIA Wuerzburg fsj anleiter 2017 490Würzburg. Alle Jahre wieder bietet die Caritas Anleiter-Treffen im Würzburger Caritashaus an. „Sie dienen“, so Fachfrau Andrea Klüpfel vom Diözesan-Caritasverband, „der Qualitätssicherung und -entwicklung in den Einsatzstellen des FSJ.“ Eingeladen waren Praxisanleiterinnen und Anleiter, die sich in ihren Einrichtungen um die jungen Frauen und Männer im FSJ in besonderer Weise kümmern. Ihnen bot das Treffen im Dezember 2017 Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Aneignung von Wissen rund ums FSJ.

Schreiben hilft

in via kofiza landesstelle lesung1Mal anrührend, mal witzig oder skurril – in autobiografischen Texten erzählten Migrantinnen in Ingolstadt aus ihrem Leben. Zu dieser Lesung lud die Gleichstellungsstelle der Stadt Ingolstadt gemeinsam mit der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern ein. Entstanden sind die Texte in einer Schreibwerkstatt: „Hier haben Migrantinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Integrationsprozess zu reflektieren und darüber zu schreiben“, erklärte Agnes Ranzinger, Koordinatorin der Landesstelle von IN VIA KOFIZA (Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“).

Mit Unterstützung der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt, der Gleichstellungsstelle und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ingolstadt bot die Landesstelle ein Kursprogramm mit Übungen zur Förderung des Kreativen Denkens und der Ausdrucksfähigkeit, mit Lektüre und schließlich Hilfestellung beim Verfassen der eigenen Texte. Uie-Liang Liou (Foto: IN VIA Bayern e.V./Hajifaraji) und Biljana Popovic stellten jetzt ihre Beiträge vor.

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50 Jahre stark für Frauen

Fachverband IN VIA Bayern e.V. feiert Jubiläum

in via bayern e.v. 50 jahre jubilaum

Mutig, entschlossen, leidenschaftlich: Seit 50 Jahren macht sich der katholische Fachverband IN VIA Bayern e.V. stark für Mädchen und Frauen. Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm feierte der in München beheimatete und landesweit tätige Fachverband, Mitglied der großen Caritas-Familie, nun sein Jubiläum – mit gewohntem Schwung und frischen Ideen.

„Auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen, so sind bei uns noch viel zu oft junge Frauen und Mädchen benachteiligt und besonders betroffen von schwierigen Situationen“ - Schirmherrin Stamm ließ in ihrem Statement keinen Zweifel, dass die Arbeit von IN VIA in all den Jahrzehnten nötig war und immer noch ist. Für Stamm ist es deshalb ein Glück, dass es die Mitarbeitenden von IN VIA gibt, die beraten, helfen und vor allem deutlich machen: „Du kannst es schaffen und bist nicht allein.“

Auch die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Kerstin Schreyer, MdL, würdigte das vielseitige Engagement des Frauenverbandes, der wie sie selbst aus dem christlichen Glauben heraus handle und immer erst den Menschen sehe, der auf ihn zukomme, „egal wo er herkommt: der Mensch ist ein Mensch.“

(Text: IN VIA/A. Bieber, Foto: IN VIA/S. Kurz)

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IN VIA Bayern – seit 50 Jahren stark für Frauen

Landesverband feiert Geburtstag

Wegbereiter und Wegbegleiter: Seit 50 Jahren macht sich der Landesverband IN VIA Bayern e.V. Katholische Mädchen- und Frauensozialarbeit stark für junge Menschen und Frauen. Teilhabe wird bei IN VIA, Mitglied der großen Caritas-Familie, so groß geschrieben wie die Buchstaben seines Namens.

Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm feiert der Landesverband nun in der ehemaligen Karmelitenkirche (München) ein halbes Jahrhundert erfolgreicher Arbeit. Die Wurzeln des noch relativ jungen Landesverbandes reichen bis ins Jahr 1895 zurück. In Bayern bieten rund 200 Mitarbeitende in den verschiedenen Verbänden zwischen Aschaffenburg und Passau praktische Hilfen vor allem für Mädchen und Frauen. Mit ihren Angeboten erreichten sie 2016 ca. 6500 Menschen (ohne die zahlreichen Kontakte in der Bahnhofsmissionsarbeit), in der Mehrzahl Frauen mit Migrationshintergrund. Unterstützt werden sie von 400 Ehrenamtlichen.

Die Arbeit dieser acht Orts- und Diözesanverbände zu fördern und zu vernetzen ist das Ziel des 1967 in München gegründeten und bayernweit agierenden Landesverbandes. Als Sprachrohr seiner Mitglieder verschafft er der präventiven sozialen Arbeit für Mädchen und Frauen in Gesellschaft, Kirche und Politik Gehör. Diese „starke Vertretung auf Landesebene schafft den Rahmen, damit die Arbeit vor Ort gelingt“, so die Vorsitzende Gabriele Stark-Angermeier. Gleichzeitig steht der Landesverband für zukunftsweisende Projekte - im Bereich Bahnhofsmissionsarbeit genauso wie im Bereich Migration.

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Geheimer Zufluchtsort kann Leben retten

Seit fünf Jahren hilft bayerisches Wohnprojekt „Scheherazade“ bei drohender Zwangsheirat

Eine geheime Adresse irgendwo in Bayern kann Leben retten: Die Schutzwohnung von "Scheherazade" ist für junge Frauen, die vor Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Familienehre fliehen, oft die letzte Zuflucht. Jetzt wurde Bayerns erstes derartige Wohnprojekt fünf Jahre alt. 84 junge Frauen fanden hier seit 2012 ein neues Zuhause auf Zeit.

"Scheherazade" ist ein Projekt der ökumenischen gGmbH "Stop dem Frauenhandel", deren Gesellschafter neben dem Verein für Internationale Jugendarbeit, Landesverein Bayern e.V. auch IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit ist.

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Viel mehr als ein schönes Gesicht

Projekt in Regensbrug: IN VIA lud Flüchtlingsfrauen in den "Beauty-Salon"

in via beautysalon1Von Migrantinnen für Migrantinnen: Ein Besuch im „Beauty-Salon“ des IN VIA-Projekts „Zuhause in Bayern“ ließ Flüchtlingsfrauen in Regensburg den Alltag vergessen und neuen Mut schöpfen.

Masken, Wimperntusche, Glätteisen – fast wie in einem echten Beauty-Salon reihten sich die Schönheitsutensilien in dem Raum der Gemeinschaftsunterkunft der Regierung der Oberpfalz aneinander, den der gemeinnützige Verein „Campus Asyl“ zur Verfügung gestellt hatte. In der einen Ecke der Schminktisch mit Spiegel, daneben im „Wartebereich“ gemütliche Sofas, kleine Snacks und genügend Platz für spielende Kinder: Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des bei IN VIA KOFIZA („Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“) angesiedelten Projekts „Zuhause in Bayern“ hatten einen gemütlichen Ort geschaffen, der zum Genießen, zur Begegnung und zum Erfahrungsaustausch einlud.

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Fastenbrechen mit Freundinnen

Kooperation von „Hacer-Hagar“ und „Zuhause in Bayern“ in Würzburg

in via fastenbrechen foto michaela simon 10.06.17 4Ein Fest ohne Grenzen: Syrien trifft auf Somalia, Irak auf Iran, der Jemen auf Jordanien: Etwa 120 Frauen und Kinder unterschiedlichster Herkunft kamen im Fastenmonat Ramadan zusammen, um nach Sonnenuntergang gemeinsam zu essen, zu feiern – und sich kennenzulernen. Geteilt wurde an diesem Abend vieles: ein reich bestücktes Buffet, die Freude über ein „heiteres und großes Familienfest“, so Michaela Simon vom Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V.. Und nicht zuletzt so manche Erfahrung in Sachen Integration.

Die Idee zum gemeinsamen Fastenbrechen in den Räumen des Arbeiter-Samariter-Bundes hatten die Projektverantwortlichen von „Hacer-Hagar“ (Stadt Würzburg) und „Zuhause in Bayern“ (IN VIA Bayern e.V.). Beide Projekte haben sich der Arbeit mit zugewanderten Frauen verschrieben.

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Großzügige Spende für das Projekt "Zuhause in Bayern"

Willkommene Unterstützung: Die Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung unterstützt das Projekt "Zuhause in Bayern", angesiedelt bei IN VIA KOFIZA, dem „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, mit einer Spende in Höhe von 8 000 Euro.

Das noch junge Projekt schafft ein Netzwerk zwischen Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen, die schon länger in Deutschland leben, und fördert die Integration von Flüchtlingsfrauen. Projektstandorte sind neben Nürnberg auch Regensburg und Würzburg. Mittlerweile engagieren sich hier schon 30 Multiplikatorinnen ehrenamtlich, die Kontakte zu mehr als 70 geflüchteten Frauen geknüpft haben.

Den Blick auf Migrantinnen richten

in via fachtag migrantinnen2017Verschenkt: Ein großes Potential an Fähigkeiten und Talenten liegt brach, weil Migrantinnen auf ihrem Weg in das deutsche (Berufs)Leben nicht ausreichend unterstützt werden. Gerade Frauen mit Kindern hätten es besonders schwer, hier Fuß zu fassen, kritisierten Vertreterinnen von IN VIA Bayern und IN VIA München bei einer gemeinsamen Fachveranstaltung zum Thema „Wie kann Integration gelingen?“.

Sie forderten, die Belange von Zuwanderinnen endlich sichtbar zu machen und bessere Rahmenbedingungen für deren Teilhabe zu schaffen. Denn „gerade Frauen und Mütter haben eine Schlüsselrolle bei der Integration ihrer Familien“, betonte die Vorsitzende von in VIA Bayern, Gabriele Stark-Angermeier, „wenn wir sie stärken, machen wir auch ihre Kinder und Familien stark.“

Unser Bild zeigt IN VIA KOFIZA-Mitarbeiterin Marciá Ferras Ribas bei der Vorstellung ihres Fachbereichs (Text und Foto: Annette Bieber).

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IN VIA Forderungskatalog

Neue Termine rund um die Wanderbank

Auch 2017 ist die Wanderbank-Ausstellung unterwegs. Die Katholische Hochschulgemeinde der TU München zeigt die Ausstellung von Sonntag, 12. März, bis Sonntag, 26. März, in der Karlstraße 32, 80333 München. Im Caritas-Pirkheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg, ist die Schau von Mittwoch, 31. Mai, bis Freitag, 14. Juli, zu Gast. Öffentliche Vernissage ist am Dienstag, 30. Mai, um 19.30 Uhr.

Bildungskonferenz des Frauenbundes macht stark gegen Fremdenhass und Populismus

in via frauenbundbund3Der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) fragt nach Ursachen von Ablehnung, Angst und Hass gegenüber Fremden und sucht nach Möglichkeiten, sie zu überwinden. „Der größte Frauenverband Bayerns stärkt seine Mitglieder, damit sie grundlegende christliche und demokratische Werte selbstbewusst vertreten können“, so KDFB-Vorsitzende Elfriede Schießleder. So machte die Landesbildungskonferenz des Frauenbundes kürzlich die Führungskräfte des größten bayerischen Frauenverbandes fit für ihre Aufgabe als Vermittlerinnen von Werten und Haltungen in der Gesellschaft.

Zu Wort kamen dabei auch Vertreterinnen von IN VIA Bayern e.V., die Projekte "von Migrantinnen für Migrantinnen" vorstellten. Die KDFB-Führungskräfte lernten Frauen kennen, die aus fremden Ländern stammen und versuchen, aus ihren Erfahrungen heraus neu ankommende Migrantinnen bei der Integration zu unterstützen.

Unser Bild zeigt bei der Landesbildungskonferenz des KDFB (v. l.): KDFB-Referentin Christel Mittermaier, Meltem Kün und Agnes Ranzinger von IN VIA KOFIZA, Hauptreferentin Barbara Schellhammer, KDFB-Bildungswerkvorsitzende Walburga Wittmann, Bayerische KDFB-Landesvorsitzende Elfriede Schießleder, Natalia Lyczywek vom Regensburger Integrationsprojekt "Zuhause in Bayern" und Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern. Foto: Schott (KDFB)

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Bonifatiuspreis für "Zuhause in Bayern"

IN VIA KOFIZA-Projekt erneut ausgezeichnet

in via bonifatiuspreis platz 2München/Nürnberg/Würzburg/Regensburg. Der "Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland" ging in diesem Jahr auch ins Erzbistum München und Freising: IN VIA KOFIZA, das beim Frauenfachverband IN VIA Bayern angesiedelte „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, ist mit seinem Projekt „Zuhause in Bayern“ auf dem zweiten Platz gelandet. Das Projekt schafft ein Netzwerk zwischen Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen, die schon länger in Deutschland leben, und fördert die Integration von Flüchtlingsfrauen. Projektstandorte sind neben Nürnberg auch Regensburg und Würzburg. Unser Bild zeigt Kardinal Reinhard Marx, der sich mit den IN VIA KOFIZA Mitarbeiterinnen (von rechts) Rafika Mohammadi, Michaela Simon, Claudia Sánchez-Wolf, Natalia Lyczywek über die Auszeichnung freut. Mit im Bild Uta Raabe (Jurymitglied, links) sowie Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) und Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes). Foto: Bonifatiuswerk/Patrick Kleibold.

Innovationspreis geht an IN VIA Bayern

Für die Projektidee „Zuhause in Bayern – Migrantinnen leisten ihren Beitrag zur Förderung der Willkommenskultur“

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Belohnung für eine großartige Idee: Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. ist am Donnerstag für sein Projekt „Zuhause in Bayern – Migrantinnen leisten ihren Beitrag zur Förderung der Willkommenskultur“ von Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger mit dem Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt ausgezeichnet worden.

Unter dem Motto ‚Leidenschaftlich engagiert! Ehrenamtliche begeistern und Freiwillige gewinnen‘ hat das Sozialministerium erstmals neue Ideen rund ums Ehrenamt gesucht. Aus über 400 Bewerbungen wählte eine unabhängige Jury, unter anderem mit Schauspielerin Jutta Speidel und Staatsministerin a.D. Christa Stewens, elf Preisträger aus. Als einer der Preisträger in der Kategorie ‚Neue Ideen‘ freut sich der Caritas-Fachverband IN VIA Bayern jetzt über 3.000 Euro.

„Ehrenamtliches Engagement lebt von kreativen Ideen. Es ist lebendig und entwickelt sich ständig weiter. Alle Preisträger stehen beispielhaft dafür, dass Ehrenamtliche unsere Gesellschaft stärker und menschlicher machen. Mit dem Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt wollen wir dies in besonderer Weise anerkennen“, so der Staatssekretär. Unser Bild zeigt (von links nach rechts) Staatsministerin a.D. Christa Stewens, Michaela Simon, Rita Schulz, Agnes Calda-Ranzinger und Ehrenamtsstaatssekretär Johannes Hintersberger (Foto: StMAS/Katrin Heyer). Fördergeber für das Projekt ist die Deutsche Fernsehlotterie. Unterstützung gab es außerdem vom „Zonta Club München 1“.

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Beratung der Jugendwohnheime bei Unterbringung junger Flüchtlinge neu aufgestellt

Neue Ansprechpartner: Jugendwohnheime, die jungen Flüchtlingen ein Heim bieten wollen, werden künftig nicht mehr über IN VIA Bayern informiert. Zu Fragen rund um die bundesweite Netzwerkstelle stehen nun Petra Rummel, LVkE, (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), für die Erziehungshilfe-Einrichtungen und Michael Kroll, KJS Bayern, (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), für die Jugendwohnheime zur Verfügung.

„Wer ein Jugendwohnangebot für die oft traumatisierten Minderjährigen schaffen will, braucht schnelle, pragmatische Antworten“, so Verena Wolf, scheidende Referentin beim IN VIA Landesverband. Sie beschäftigte sich ein Jahr lang im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) mit bestehenden Angeboten für junge Flüchtlinge. Viele Einrichtungstypen und Unterbringungsarten hat sie kennengelernt, zu den Trägern Kontakte geknüpft und deren Erfahrungen ausgewertet. Von diesem „Schatz“ können Organisationen aus ganz Deutschland dank der neuen Ansprechpartner auch weiterhin profitieren. Gefördert wurde das Projekt von der GlücksSpirale.

IN VIA Bayern trauert um Marianne Lillig

IN VIA Bayern e.V. trauert um eine große Förderin: Im Alter von 88 Jahren verstarb am 30. März seine frühere Vorstandsfrau Marianne Lillig. Vier Jahre lang, von Dezember 1987 bis Dezember 1991, stand die Diplom-Psychologin als Vorsitzende an der Spitze des Frauenfachverbandes. Unter ihrer Ägide wurde 1989 IN VIA KOFIZA, das heutige Kontakt-, Förderungs- und Koordinationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien, gegründet.

Mit ihren Mitstreiterinnen machte Marianne Lillig auf die Not der Frauen aufmerksam, die in Deutschland Opfer von Heiratsvermittlung und Prostitutionstourismus wurden und hier keine Fürsprache hatten. In ihrem Kampf gegen den Frauenhandel gewann sie Verbündete in Politik und Kirche. So kam 1989 der Durchbruch: Die Bayerische Bischofskonferenz gab IN VIA Bayern den Auftrag, die Landesstelle von IN VIA KOFIZA ins Leben zu rufen. Zeitlebens blieb Marianne Lillig dem Frauenfachverband und seinen Anliegen verbunden.

IN VIA Bayern berät Jugendwohnheime bei der Unterbringung junger Flüchtlinge

Neues Angebot beim Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V.: Seit Anfang April steht hier eine bundesweite Netzwerkstelle den Jugendwohnheimen beratend zur Seite, die jungen Flüchtlingen ein Heim bieten möchten. „Wer ein Jugendwohnangebot für die oft traumatisierten Minderjährigen schaffen will, braucht schnelle, pragmatische Antworten“, weiß Verena Wolf, zuständige Referentin beim IN VIA Landesverband. Seit einem Jahr beschäftigt sie sich im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) mit bestehenden Angeboten für junge Flüchtlinge.

Viele Einrichtungstypen und Unterbringungsarten hat sie kennengelernt, zu den Trägern Kontakte geknüpft und deren Erfahrungen ausgewertet. Von diesem „Schatz“ können nun Organisationen aus ganz Deutschland ohne großen Aufwand profitieren: Ein Anruf genügt und die Erstberatung erfolgt zeitnah durch die IN VIA-Referentin. Sie ordnet die Anfrage ein und vermittelt dann an kompetente Partner aus ihrem Netzwerk, die ihr Know-How weitergeben möchten. Anfragen über Fon 089/5126619-16 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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