Bonifatiuspreis für "Zuhause in Bayern"

IN VIA KOFIZA-Projekt erneut ausgezeichnet

in via bonifatiuspreis platz 2München/Nürnberg/Würzburg/Regensburg. Der "Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland" ging in diesem Jahr auch ins Erzbistum München und Freising: IN VIA KOFIZA, das beim Frauenfachverband IN VIA Bayern angesiedelte „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, ist mit seinem Projekt „Zuhause in Bayern“ auf dem zweiten Platz gelandet. Das Projekt schafft ein Netzwerk zwischen Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen, die schon länger in Deutschland leben, und fördert die Integration von Flüchtlingsfrauen. Projektstandorte sind neben Nürnberg auch Regensburg und Würzburg. Unser Bild zeigt Kardinal Reinhard Marx, der sich mit den IN VIA KOFIZA Mitarbeiterinnen (von rechts) Rafika Mohammadi, Michaela Simon, Claudia Sánchez-Wolf, Natalia Lyczywek über die Auszeichnung freut. Mit im Bild Uta Raabe (Jurymitglied, links) sowie Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) und Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes). Foto: Bonifatiuswerk/Patrick Kleibold.

Gefördert wird das Projekt „Zuhause in Bayern“ hauptsächlich aus Mitteln der deutschen Fernsehlotterie und Einzelspenden, wie z.B. vom Zonta Club München 1. Die eng angegliederte Schulung für ehrenamtlich tätige Migrantinnen wird zudem durch Unterstützung des Bayerischen Sozialministeriums, der Lichterkette, der Erzdiözese München und Freising in Kooperation mit dem Münchner Bildungswerk sowie durch Eigenmittel ermöglicht.

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IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern startet neues Projekt in Würzburg, Nürnberg und Regensburg

"Zuhause in Bayern": Migrantinnen als Motor in der Flüchtlingshilfe

Würzburg/Nürnberg/Regensburg, im August 2016. Migrantinnen werden zu Multiplikatorinnen für das Leben in Deutschland: Die IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern startet das neue Projekt "Zuhause in Bayern" an den drei bayerischen Standorten Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Ziel ist es, Migrantinnen in vielen Bereichen zu schulen und sie zu Multiplikatorinnen in der Flüchtlingshilfe auszubilden. Sie sollen ihr Wissen z.B. in Erziehung, Bildung, Gesundheit oder Gesellschaft an andere Frauen weiter geben. Als zugewanderte Frauen, die schon länger in Deutschland leben, können sie besser verstehen, wie sich die Neuangekommenen fühlen. Ihre Erfahrungen bilden ein großes Kapital, das künftig der Flüchtlingshilfe zugutekommen soll. Jetzt geht es zunächst darum, ein Netzwerk möglicher ehrenamtlicher Multiplikatorinnen aufzubauen, um dann Schulungstermine planen zu können.

Schon die Idee von "Zuhause in Bayern" löste Begeisterung aus: Das Projekt bekam im Juni den mit 3.000 Euro dotierten Bayrischen Innovationspreis Ehrenamt 2016.

Nähere Informationen zum Projekt gibt dieser Flyer oder die Projektleitung bei der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern, Michaela Simon, Tel.: 01577 4015809, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie. Unterstützung gab es außerdem vom "Zonta Club München 1". Weitere Spenden sind willkommen.

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Innovationspreis geht an IN VIA Bayern

Für die Projektidee „Zuhause in Bayern – Migrantinnen leisten ihren Beitrag zur Förderung der Willkommenskultur“

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Belohnung für eine großartige Idee: Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. ist am Donnerstag für sein Projekt „Zuhause in Bayern – Migrantinnen leisten ihren Beitrag zur Förderung der Willkommenskultur“ von Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger mit dem Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt ausgezeichnet worden.

Unter dem Motto ‚Leidenschaftlich engagiert! Ehrenamtliche begeistern und Freiwillige gewinnen‘ hat das Sozialministerium erstmals neue Ideen rund ums Ehrenamt gesucht. Aus über 400 Bewerbungen wählte eine unabhängige Jury, unter anderem mit Schauspielerin Jutta Speidel und Staatsministerin a.D. Christa Stewens, elf Preisträger aus. Als einer der Preisträger in der Kategorie ‚Neue Ideen‘ freut sich der Caritas-Fachverband IN VIA Bayern jetzt über 3.000 Euro.

„Ehrenamtliches Engagement lebt von kreativen Ideen. Es ist lebendig und entwickelt sich ständig weiter. Alle Preisträger stehen beispielhaft dafür, dass Ehrenamtliche unsere Gesellschaft stärker und menschlicher machen. Mit dem Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt wollen wir dies in besonderer Weise anerkennen“, so der Staatssekretär. Unser Bild zeigt (von links nach rechts) Staatsministerin a.D. Christa Stewens, Michaela Simon, Rita Schulz, Agnes Calda-Ranzinger und Ehrenamtsstaatssekretär Johannes Hintersberger (Foto: StMAS/Katrin Heyer). Fördergeber für das Projekt ist die Deutsche Fernsehlotterie. Unterstützung gab es außerdem vom „Zonta Club München 1“.

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Beratung der Jugendwohnheime bei Unterbringung junger Flüchtlinge neu aufgestellt

Neue Ansprechpartner: Jugendwohnheime, die jungen Flüchtlingen ein Heim bieten wollen, werden künftig nicht mehr über IN VIA Bayern informiert. Zu Fragen rund um die bundesweite Netzwerkstelle stehen nun Petra Rummel, LVkE, (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), für die Erziehungshilfe-Einrichtungen und Michael Kroll, KJS Bayern, (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), für die Jugendwohnheime zur Verfügung.

„Wer ein Jugendwohnangebot für die oft traumatisierten Minderjährigen schaffen will, braucht schnelle, pragmatische Antworten“, so Verena Wolf, scheidende Referentin beim IN VIA Landesverband. Sie beschäftigte sich ein Jahr lang im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) mit bestehenden Angeboten für junge Flüchtlinge. Viele Einrichtungstypen und Unterbringungsarten hat sie kennengelernt, zu den Trägern Kontakte geknüpft und deren Erfahrungen ausgewertet. Von diesem „Schatz“ können Organisationen aus ganz Deutschland dank der neuen Ansprechpartner auch weiterhin profitieren. Gefördert wurde das Projekt von der GlücksSpirale.

IN VIA Bayern trauert um Marianne Lillig

IN VIA Bayern e.V. trauert um eine große Förderin: Im Alter von 88 Jahren verstarb am 30. März seine frühere Vorstandsfrau Marianne Lillig. Vier Jahre lang, von Dezember 1987 bis Dezember 1991, stand die Diplom-Psychologin als Vorsitzende an der Spitze des Frauenfachverbandes. Unter ihrer Ägide wurde 1989 IN VIA KOFIZA, das heutige Kontakt-, Förderungs- und Koordinationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien, gegründet.

Mit ihren Mitstreiterinnen machte Marianne Lillig auf die Not der Frauen aufmerksam, die in Deutschland Opfer von Heiratsvermittlung und Prostitutionstourismus wurden und hier keine Fürsprache hatten. In ihrem Kampf gegen den Frauenhandel gewann sie Verbündete in Politik und Kirche. So kam 1989 der Durchbruch: Die Bayerische Bischofskonferenz gab IN VIA Bayern den Auftrag, die Landesstelle von IN VIA KOFIZA ins Leben zu rufen. Zeitlebens blieb Marianne Lillig dem Frauenfachverband und seinen Anliegen verbunden.

IN VIA Bayern berät Jugendwohnheime bei der Unterbringung junger Flüchtlinge

Neues Angebot beim Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V.: Seit Anfang April steht hier eine bundesweite Netzwerkstelle den Jugendwohnheimen beratend zur Seite, die jungen Flüchtlingen ein Heim bieten möchten. „Wer ein Jugendwohnangebot für die oft traumatisierten Minderjährigen schaffen will, braucht schnelle, pragmatische Antworten“, weiß Verena Wolf, zuständige Referentin beim IN VIA Landesverband. Seit einem Jahr beschäftigt sie sich im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) mit bestehenden Angeboten für junge Flüchtlinge.

Viele Einrichtungstypen und Unterbringungsarten hat sie kennengelernt, zu den Trägern Kontakte geknüpft und deren Erfahrungen ausgewertet. Von diesem „Schatz“ können nun Organisationen aus ganz Deutschland ohne großen Aufwand profitieren: Ein Anruf genügt und die Erstberatung erfolgt zeitnah durch die IN VIA-Referentin. Sie ordnet die Anfrage ein und vermittelt dann an kompetente Partner aus ihrem Netzwerk, die ihr Know-How weitergeben möchten. Anfragen über Fon 089/5126619-16 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Gauck ehrt die Frauenrechtlerin Juliane von Krause

Geschäftsführerin der Münchner Organisation „STOP dem Frauenhandel“ erhält Bundesverdienstkreuz

jvkmit gauck bearbeitet 4Seit Jahrzehnten ist das ihr Leben: Der Kampf gegen Zwangsehen, Zwangsprostitution und Genitalverstümmelung von Frauen. Jetzt wurde Juliane von Krause (Foto: privat) , Geschäftsführerin der Münchner Organisation „STOP dem Frauenhandel“, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Mit ihr freuen sich die Gesellschafter von „STOP dem Frauenhandel“: Der Landesverband IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen und Frauensozialarbeit und der Landesverein für Internationale Jugendarbeit e.V.

Bei der festlichen Ehrung in Schloss Bellevue in Berlin würdigte Bundespräsident Joachim Gauck vor allem den Einsatz Juliane von Krauses für Opfer von Menschenhandel. Seit zehn Jahren ist die studierte Ethnologin Geschäftsführerin von „STOP dem Frauenhandel“, dem Träger der Beratungsstellen JADWIGA für Opfer von Frauenhandel in München und Nürnberg. Letztere sorgte gleich für doppelten Grund zur Freude: Sie erhielt am 15. März als einer von zwei Preisträgern den Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg 2016.

Seit 2012 gehört zu STOP auch SCHEHERAZADE, eine Schutzeinrichtung für junge Frauen, die von Zwangsheirat bedroht oder betroffen sind. Neben der Arbeit in Bayern setzt STOP sich auch für die Prävention von Frauenhandel in Bulgarien ein. Dort unterstützt der Verein das Projekt FLORIKA, in dem benachteiligte Mädchen in einem Roma-Viertel gefördert werden. In den vergangenen Monaten hat auch die Beratung von geflüchteten Frauen immer mehr Raum eingenommen. So bietet JADWIGA in den Erstaufnahmestellen in München und Zirndorf Informations- und Beratungsangebote für Opfer von Menschenhandel und Zwangsverheiratung. Auch im Ehrenamt macht sich Juliane von Krause stark für die Rechte von Frauen. Seit 1988 unterstützt sie die gemeinnützige Organisation TERRE DES FEMMES e.V.

Viel hat die Frauenrechtlerin schon erreicht, vieles bleibt aber noch zu tun. „Ich wünsche mir, dass Frauen selbstbestimmt und frei von Gewalt leben können“, so die 57-Jährige. Ohne die Unterstützung aus der Bevölkerung ist eine effektive Arbeit allerdings nicht möglich, „wir sind ganz einfach auf Spenden angewiesen, um erfolgreich weitermachen zu können.“

Spenden für STOP dem Frauenhandel bitte auf das Spendenkonto: IBAN DE08 7509 0300 0002 2982 01 bei der Liga-Bank München.

Kontakt


IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit

Geschäftsstelle
80337 München
Maistraße 5

Tel.: 089 5126619-11
Fax: 089 5126619-29

www.invia-bayern.de
info@invia-bayern.de