Glück teilen in der Bahnhofsmission
Glück bedeutet manchmal einfach: Jemand ist da. Eine Tür, die offen steht. Jemand hört zu. Jemand hilft. Zum Internationalen Tag des Glücks wird deutlich, was die Bahnhofsmissionen jeden Tag leisten. Für viele Menschen ist es ein großes Glück, dass es Bahnhofsmissionen gibt – einen Ort, an dem sie willkommen sind.
Kleine Gesten, große Wirkung
Wie vielfältig sich dieses Glück zeigt, wird im Alltag immer wieder sichtbar. Manchmal sind es kleine Gesten, die viel bewirken: etwa die Briefe, die Schüler:innen der Wilhelm-Sattler-Realschule an Gäste und Helfende der Schweinfurter Bahnhofsmission geschrieben haben und die einfach gerne gelesen werden.
Hilfe, die ankommt
Oder es zeigt sich ganz praktisch mit Kamm und Schere – zum Beispiel, wenn Mitglieder der Barber Angels Brotherhood in die Bahnhofsmission kommen, wie zuletzt in Aschaffenburg, und dort ehrenamtlich und kostenlos Haare schneiden. Für viele Gäste bedeutet das nicht nur eine neue Frisur, sondern auch ein Stück Würde und neues Selbstvertrauen.
Ehrenamt trägt die Bahnhofsmission
Dass all dies möglich ist, verdanken die Bahnhofsmissionen auch ihren Ehrenamtlichen. Ohne ihr Engagement würde der Betrieb nicht funktionieren.
Und oft kommt auch etwas zurück. Marianne Wasem, langjährige Ehrenamtliche der Bahnhofsmission Ingolstadt, beschreibt ihre Erfahrung so:
„Egal, was passiert ist, am Ende einer Schicht wusste ich immer: Ich war nicht umsonst hier. Es hat mich glücklich gemacht, wenn ich meinem Gegenüber in schweren Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zaubern oder ihm das Leben ein bisschen leichter machen konnte.“
Glück im Alltag
Der Internationale Tag des Glücks am 20. März macht jedes Jahr darauf aufmerksam, wie wichtig solche Momente sind. In den Bahnhofsmissionen zeigt sich: Glück wächst, wenn man es teilt.
Möchten Sie sich ehrenamtlich engagieren?
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten in einer Bahnhofsmission in Ihrer Nähe.


