IN VIA Landesverband Bayern
IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit

Aktuelles

Meldungen aus dem Landesverband und den Fachbereichen

 

Viermal unterwegs mit IN VIA Bayern

München. Viele Weihnachtsbräuche wird es heuer nur eingeschränkt geben. Umso mehr freut sich der Landesverband IN VIA Bayern e.V. an einer kleinen Tradition festhalten zu können: Sein virtueller Adventskalender geht in diesem Jahr schon in die siebte Runde. Mit seinem Kalender möchte IN VIA Bayern an den vier Adventswochenenden Gelegenheit geben, innezuhalten. Kurze spirituelle Texte seiner Geistlichen Beirätin Sr. Rosa Maria sollen einstimmen auf das Fest von Christi Geburt. Passend dazu lädt der Landesverband IN VIA Bayern e.V. ein, die vier Türchen in den vorweihnachtlichen E-Mails zu öffnen. Hinter jeder "Tür" findet sich eine besondere Geschichte - beispielsweise aus dem oft bewegten und bewegenden Arbeitsalltag der IN VIA-Mitarbeitenden. Verschickt wird die digitale Adventspost an den schon über 300 Mitglieder starken Freundeskreis des Landesverbandes. Interesse? Unter mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann man sich (kostenlos und unverbindlich) in den Freundeskreis aufnehmen und mit Mailadresse für den Versand des Kalenders vormerken lassen.

 

Weihnachtsaktion: "digatus" spendet 2000 Euro

IN VIA Bayern Spende DigatusMünchen. Die Software-Firma digatus spendete im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion 2000 Euro an den Landesverband IN VIA Bayern, um Projekte mit Migrantinnen zu unterstützen. „Wir sind sehr dankbar für Ihr Engagement“, sagte Landesvorsitzende Adelheid Utters-Adam bei der Spendenübergabe dem Vorstandsvorsitzenden Stephan Bals. Gerade in der Pandemie brauche es zur Zeit viel digitale Unterstützung, um die Kurse für und mit Migrantinnen zu realisieren. Die Spende wurde vom Landes-Caritasverband vermittelt. Digatus ist ein IT-Dienstleister, der für Wirtschaftsunternehmen wie auch für den sozialen Bereich arbeitet.

Genitalverstümmelung: Immer mehr Frauen betroffen

Berlin/Freiburg/Dortmund. Am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen machen der Deutsche Caritasverband (DCV), der katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) auf Frauen und Mädchen aufmerksam, die weibliche Genitalverstümmelung bzw. -beschneidung über sich ergehen lassen mussten. Die Frauen leiden ein Leben lang unter den körperlichen und psychischen Folgen dieses Eingriffs, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Immer mehr Frauen in Deutschland seien betroffen oder bedroht.

Bahnhofsmissionen im Krisenmodus

München. Im Krisenmodus: Der November-Lockdown hat auch Auswirkungen auf die Arbeit der Bahnhofsmissionen. Wegen der räumlichen Enge bleiben derzeit vielerorts die Aufenthaltsräume geschlossen oder sind nur eingeschränkt nutzbar. Der Schutz von Gästen und Mitarbeitenden wird groß geschrieben. Deshalb passen die Bahnhofsmissionen ihre Angebote den aktuell geltenden Hygieneregeln an. Lesen Sie hier mehr über das Angebot und die Öffnungszeiten in den bayerischen Stationen.

In Bahnhofsmissionen: Sorgenvoller Blick auf den Winter

BM PI WinterMünchen. Erschöpft, verunsichert, erschüttert: Die Corona-Pandemie führt auch Mitarbeitende der bayerischen Bahnhofsmissionen an ihre Grenzen, hieß es jetzt bei der Regionaltagung der größtenteils ökumenisch geführten Hilfeeinrichtungen. Mit verlässlichen Schutz- und Hygienekonzepten und einem guten Austausch versuchen Leitungen und Trägerverbände dabei zu helfen, mit dieser Ausnahmesituation umzugehen.

Ausbilden trotz Corona

Freiburg/Berlin. Die Folgen der Corona-Pandemie treffen junge Menschen besonders hart, die in diesem Jahr ihre Schulzeit beenden und eine Ausbildung beginnen wollen. Nach einem Abschlussschuljahr, das von Lockdown und Improvisation geprägt war, erleben sie nun erhebliche Unsicherheiten beim Berufseintritt.

Damit junge Leute nicht abgehängt werden, fordern IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V. und Deutscher Caritasverband e.V. in einer gemeinsamen Presseerklärung besondere Unterstützung und Hilfen.

IN VIA Bayern: Für Vielfalt, gegen Menschenfeindlichkeit

Würzburg. Der IN VIA Landesverband Bayern hat sich bei seiner Klausurtagung am Freitag, 16. Oktober, in Würzburg deutlich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ausgesprochen. „Mit unserem Engagement für Mädchen und Frauen, Migrant*innen und Menschen in Not wollen wir zu einer vielfältigen und solidarischen Gesellschaft beitragen“, sagte die Landesvorsitzende Adelheid Utters-Adam. Verabschiedet wurde ein Positionspapier.

IN VIA München: Geflüchtete bei der Ausbildung begleiten

München. Mit dem Projekt „Wege in den Beruf“ (WiB) bietet IN VIA München e.V. eine enge Begleitung für junge Geflüchtete während der Berufsausbildung an. Jetzt startet der Frauenfachverband mit der Betreuung ins neue Lehrjahr.

IN VIA und Caritas fordern: Menschenhandel stoppen!

Freiburg/Berlin. Anlässlich des Europäischen Tages gegen Menschenhandel am 18.Oktober veröffentlichen der Deutsche Caritasverband (DCV) und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e.V. eine gemeinsame Presseinformation mit dem Titel "Menschenhandel stoppen! Er findet auch in privaten Haushalten in Deutschland statt". Lesen Sie mehr

Augsburg: Neue Co-Leiterin in Bahnhofsmission

BM Augsburg Leitungswechsel Schneider OrtloffAugsburg. Nach rund drei Jahren hat Klaus Schneider vom Diakonischen Werk Augsburg (DWA) die Bahnhofsmission verlassen. Seine Nachfolgerin ist keine Unbekannte: Sabine Ortloff war bereits ehrenamtlich in der Einrichtung tätig.

Bahnhofsmission Ingolstadt: Begleitdienst im Zug

BM Ingolstadt Reisehilfe kleinIngolstadt. Seit dem 15. Oktober ist die Bahnhofsmission Ingolstadt mobil: Auf den Bahnstrecken von Ingolstadt nach Augsburg, Nürnberg, München und Regensburg und zurück soll es vor allem für Ältere und Menschen mit Einschränkungen leichter werden, im Regionalverkehr unterwegs zu sein. Ob z.B. dringender Arzt- oder Behördenbesuch – der neue Begleitdienst Bahnhofsmission Mobil stellt sicher, dass eigens ausgebildete Ehrenamtliche auf den genannten Strecken die ganze Fahrt über an der Seite der hilfebedürftigen Reisenden sind.

Es gelten natürlich immer die aktuellen pandemiebedingten Hygiene- und Schutzregeln. Lesen Sie mehr

Jugendmigrationsdienste: Fachreferentin gesucht

München. IN VIA Bayern sucht zum 1. März 2021 eine Fachreferentin (m/w/d) für Jugendmigrationsdienste in Teilzeit (50 %). In dieser Position ist man verantwortlich für die landesweite Begleitung und Beratung sowie für die Vernetzung und Vertretung der über das Bundesjugendministerium geförderten JMD in katholischer Trägerschaft.

Es handelt sich nicht um direkte Klient*innenberatung in einem Jugendmigrationsdienst, sondern um eine übergeordnete Tätigkeit im bundesweiten Kompetenzteam. Die Stelle ist halbtags, das Büro in München. Lesen Sie mehr

 

Ingolstadt: Lesungen am Aktionstag zusammen.wachsen

Ingolstadt. Mit ihrer Lesung aus autobiografischen Texten beeindruckten Migrantinnen das Ingolstädter Publikum am Aktionstag zusammen.wachsen. Sie machten deutlich, dass sie Teil der Gesellschaft sind. Die selbstverfassten Geschichten entstanden in Schreibwerkstätten des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V..

Noch Plätze frei: Lesung in Ingolstadt

Ingolstadt. Endspurt für die Anmeldung: Im Rahmen der Interkulturellen Woche findet am Donnerstag, 1. Oktober 2020, der von IN VIA Deutschland initiierte Aktionstag „zusammen.wachsen“ statt.

Frauen mit Migrationshintergrund werden ab 14 Uhr im Bürgerhaus Neuburger Kasten (Puppenbühne), Fechtgasse 6, 85049 Ingolstadt, in verschiedenen Lesungen von ihren Erfahrungen in Deutschland berichten. Die selbstverfassten Texte entstanden in Schreibwerkstätten des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern.

Interessierte sind willkommen, den Frauen Gehör zu schenken und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der coronabedingt begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung nötig, es gibt aber noch freie Plätze.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse unbedingt an unsere Ansprechpartnerin Mojgan Hajifaraji, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Tel. Nr. 0178 3467381; IN VIA Bayern.

 

Ingolstadt: BM-Team beim virtuellen Firmenlauf

BM Ingolstadt Firmenlauf 3Ingolstadt. Firmenlauf einmal anders: Nach 5,8 Kilometern kam das Team der Ingolstädter Bahnhofsmission ins virtuelle Ziel - ganz ohne Leistungsdruck, dafür aber mit viel Spaß.

“Es war richtig schön”, so Heike Bergmann von der Bahnhofsmission über die Laufveranstaltung der etwas anderen Art. Coronabedingt musste der Ingolstädter Firmenlauf abgesagt werden, die Veranstalter luden daraufhin zur virtuellen Teilnahme. Und so absolvierten viele Gruppen ihr Pensum auf ihrer Lieblingsstrecke nach Wahl - natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Kontaktregeln.

 

"Mutmacher" in der BM Schweinfurt

BM Schweinfurt MutmacherSchweinfurt. Seit kurzem werden an die Gäste der Schweinfurter Bahnhofsmission kleine "Mutmacherchen" zum Mitnehmen verschenkt, die gern angenommen werden. Die kurzen Texte inspirieren zum Nachdenken, sollen Zuversicht geben oder ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern.

Seit September gibt es in der BM Schweinfurt außerdem den "süßen Tag", an dem kleine Naschereien diese für viele herausfordernde Zeit etwas "versüßen" sollen.

Sozialministerin Trautner besucht STOP dem Frauenhandel:
„Frauenhandel ist ein menschenverachtendes Geschäft“

München. Frauen, die Opfer von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung sind, erfahren seit 20 Jahren bei der Beratungsstelle JADWIGA von „STOP dem Frauenhandel“ Beratung und Unterstützung. Auch Frauen und Mädchen, die von Zwangsheirat bedroht oder betroffen sind, finden Hilfe. Bei ihrem Besuch hat sich die Bayerische Sozialministerin Carolina Trautner am Mittwoch, 9. September, über die Arbeit mit und für die Frauen informiert und weitere Unterstützung zugesagt. Gesprächsthemen waren unter anderem auch der Handel mit und die Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen, Kinderehen und die Loverboymethode, mit der sehr junge Frauen in die Zwangsprostitution gebracht werden.

Workshop zum Thema Advocacy

Ingolstadt. Der Landes-Caritasverband Bayern e.V. und IN VIA Bayern e.V. laden dazu ein, sich im Rahmen eines Workshops mit dem Thema Advocacy auseinanderzusetzen und sich mit Anderen über Ihre anwaltschaftliche Arbeit auszutauschen.

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „MIND – Migration INterconnecedness Development“ am 28. September 2020 in Ingolstadt statt. Anmeldung bitte bis spätestens 18. September. Lesen Sie mehr

Weiter Einschränkungen bei Bahnhofsmissionen

Nach wie vor im Krisenmodus: Auch in den Bahnhofsmissionen läuft es coronabedingt noch nicht so wie vor Ausbruch der Pandemie. Gerade wegen der räumlichen Enge bleiben derzeit vielerorts die Aufenthaltsräume geschlossen oder sind nur eingeschränkt nutzbar. Der Schutz von Gästen und Mitarbeitenden wird groß geschrieben. Deshalb passen die Bahnhofsmissionen ihre Angebote den aktuell geltenden Hygieneregeln an.

Verstärkung für Jugendmigrationsdienste gesucht

München. IN VIA Bayern sucht zum 1. März 2021 eine Fachreferentin (m/w/d) für Jugendmigrationsdienste in Teilzeit (50 %). In dieser Position ist man verantwortlich für die landesweite Begleitung und Beratung sowie für die Vernetzung und Vertretung der über das Bundesjugendministerium geförderten JMD in katholischer Trägerschaft.

Es handelt sich nicht um direkte Klient*innenberatung in einem Jugendmigrationsdienst, sondern um eine übergeordnete Tätigkeit im bundesweiten Kompetenzteam.

Die Stelle ist halbtags, das Büro in München. Lesen Sie mehr

 

Neues Gesicht in der Schweinfurter Bahnhofsmission

Wechsel in der Leitung der Schweinfurter Bahnhofsmission: Susanne Brand (rechts) kommt, Ingeborg Fuchs geht. Foto: BM Schweinfurt

Schweinfurt. Wechsel bei der ökumenischen Bahnhofsmission Schweinfurt: Am 1. September geht Ingeborg Fuchs vom katholischen Trägerverband IN VIA Würzburg in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin ist Susanne Brand. Gemeinsam mit ihrer Kollegin von der Diakonie Schweinfurt führt sie nun die Hilfeeinrichtung am Schweinfurter Hauptbahnhof.

"Bahnhofsmission mobil" nimmt Fahrt auf

Ingolstadt. Ab Oktober wird die Ingolstädter Bahnhofsmission mobil: Vor allem für Ältere und Menschen mit Einschränkungen wird es damit im Regionalverkehr auf den Strecken nach Augsburg, Nürnberg, München und Regensburg leichter, „auf Achse“ zu gehen.

#wertvolljahr - Freiwilliges Soziales Jahr trotz Corona

München. Im Moment sind die Rahmenbedingungen für Ausbildung oder Studienbeginn im Herbst 2020 für viele junge Menschen ungewiss. Trotz oder gerade wegen der zum Teil unsicheren Corona-Situation entscheiden sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). „Es zeichnet sich ab, dass ab dem 01. September 2020 – dem Beginn des neuen Freiwilligenjahres – wieder knapp 200 junge Menschen über uns als Träger ein FSJ ableisten werden“, erklärt Daniel Köberle, Landesvorsitzender des BDKJ-Bayern. Der BDKJ Bayern ist in Kooperation mit der Caritas Bayern und der IN VIA Bayern Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres.

20 Jahre "Stop dem Frauenhandel"

München/Nürnberg. Zwangsprostitution, Ausbeutung und Heirat wider Willen: Seit 20 Jahren hilft die ökumenische Hilfsorganisation „STOP dem Frauenhandel GmbH“ Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind. 2019 gab es weit mehr als 300 Fälle in Bayern.

Mehr Unterstützung für Ehrenamtskoordination gefordert

Ohne Freiwillige geht es nicht: Die Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein (zweite von rechts) informierte sich über die Arbeit der bayerischen Bahnhofmissionen. Mit im Bild (von links) Adelheid Utters-Adam, Hedwig Gappa-Langer und Bettina Spahn. Foto: Bahnhofsmission München

München. Die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Eva Gottstein, besuchte am Donnerstag, 16. Juli, die Bahnhofsmission München am Gleis 11 des Münchner Hauptbahnhofs. „Die Bahnhofsmissionen haben in der Lock-Down-Phase der Corona-Pandemie durch ihr ‚Da-Sein‘ ein starkes Zeichen gesetzt“, zollte Gottstein ihren Respekt. Gerade in der Corona-Krise zeige sich, dass „Vor-Ort-Präsenz in vielen Bereichen des Ehrenamts auch weiterhin unabdingbar“ sei.

Projekt FIDA: Neue Broschüre ist da

Ingolstadt/Augsburg/Bielefeld. „Vorbilder schaffen“ und „Ehrenamt fördern“ - das Projekt FIDA greift auch auf bewährte Methoden zurück, um Menschen zu beteiligen und zu begeistern. Diese wirkungsvoll zu verbinden, war die Grundidee von FIDA, was für „Frühe Integration drittstaatsangehöriger Frauen und Förderung ihrer Chancengleichheit“ steht. IN VIA Bayern e. V. und die Regionale Personalentwicklungsgesellschaft (REGE mbH) in Bielefeld führten das Projekt an den Standorten Augsburg, Ingolstadt und Bielefeld durch. Die jetzt vorliegende Broschüre lädt dazu ein, FIDA kennenzulernen.

Bahnhofsmission trotz(t) Corona

München. Das neue "Bahnhofsmission Bayern AKTUELL“ ist da - diesmal als Sonderausgabe rund um das Thema Corona. Mit diesem Newsletter zeigt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern wie schnell, flexibel und kreativ die Stationen auf die Ausnahmesituation reagierten, um Betroffenen angemessen zu helfen. "Die Bedeutung der Bahnhofsmissionen für unsere Gesellschaft kann gerade während der Corona-Krise nicht hoch genug eingeschätzt werden", betont Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner im Interview. Nicht nur für sie zeigte sich in der Krise: "Bayern ist unheimlich solidarisch!“

IN VIA Bayern für die Seligsprechung von Ellen Ammann

Ellen Ammann
Foto: KDFB Landesverband Bayern

München. Den 150. Geburtstag von Ellen Ammann nahm der Katholische deutsche Frauen Bund (KDFB) Bayern zum Anlass, um im Namen aller von Ellen Ammann gegründeten Organisationen den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, um die Einleitung des Seligsprechungsverfahrens zu ersuchen. IN VIA Bayern und der Diözesanverband IN VIA München unterstützen dieses Anliegen.

Ellen Ammann - für viele Frauen ein Vorbild

Innenminister Joachim Herrmann und Landtagspräsidentin Ilse Aigner verneigen sich vor dem Grab von Ellen Ammann.
Foto: IN VIA Bayern

München. Am 1. Juli, dem 150. Geburtstag von Ellen Ammann, gedachten an ihrem Grab auf dem Münchner Südfriedhof etwa 40 Vertreter*innen katholischer Frauenverbände, der Landespolitik, der Katholischen Stiftungshochschule und der Polizeiseelsorge der engagierten Katholikin und Sozialpolitikerin. Alle diese Institutionen gehen – wie IN VIA – auf Initiative von Ellen Ammann zurück.

Engagement auf der Höhe der Zeit

Staatssekretärin Anna Stolz zu Besuch im Haus St. Lioba. V. l.: Anna Stolz, Angelika Blenk (Geschäftsführerin IN VIA Würzburg e.V.), Caritasdirektorin Pia Theresia Franke (Beirätin IN VIA Würzburg e.V.), Dagmar Reinhart (Vorstand IN VIA Würzburg e.V.), Caroline Manderbach (Leiterin Haus St. Lioba), Angelika Issing (Vorstand IN VIA Würzburg e.V.), Stadträtin Judith Jörg (Beirätin IN VIA Würzburg e.V.) Foto: Sebastian Schoknecht

Würzburg. Anna Stolz (Freie Wähler), Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, besuchte das Haus St. Lioba, eine Einrichtung des Vereins IN VIA Würzburg für Mädchen und junge Frauen.

Zum 150. Geburtstag von Ellen Ammann

München. Sie gründete die erste bayerische Bahnhofsmission auf dem damaligen “Münchner Centralbahnhof” und initiierte den “Marianischen Mädchenschutzverein, der heute IN VIA München heißt, mit; sie hat mit dem Frauenbund das größte Netzwerk bayerischer Frauen ins Leben gerufen und als Polit-Ikone sogar den Hitlerputsch 1923 zum Scheitern gebracht: Ellen Ammann. Eine der wichtigsten Frauen in der jüngeren bayerischen Geschichte wäre am 1. Juli 2020 150 Jahre alt geworden.

Frauenbund spendet für IN VIA Beratungsstellen

Köln/Berlin. Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt Frauenprojekte der Katholischen Bahnhofsmissionen in Trägerschaft des Frauenverbandes IN VIA mit einer Geldspende in Höhe von 29 000 Euro. Der KDFB will damit konkrete Hilfen für hilfebedürftige und verzweifelte Frauen fördern, die in der Bahnhofsmission eine niedrigschwellige Anlaufstelle finden.

"Cooling Down" bei IN VIA Nürnberg: Jede Stimme zählt

Nürnberg. Liken, Teilen, Weitersagen...IN VIA Nürnberg ist heuer beim Förderwettbewerb „Sparda macht’s möglich“ vertreten und kann unter https://www.sparda-machts-moeglich.de/profile/in-via-n%C3%BCrnberg-e-v/ jede Stimme gut gebrauchen. Im Rahmen des Projekts “Cooling Down – nachhaltige Woche” im Jugendwohnen Marienheim beschäftigen sich die Bewohnerinnen mit Themen wie nachhaltiger Konsum, Plastikmüll und Ressourcenschonung.

Geflüchtete Menschen nicht vergessen

Freiburg. Die ohnehin schon prekären Lebensbedingungen geflüchteter Menschen haben sich während der Corona-Pandemie weiter verschlechtert. Anlässlich des Weltflüchtlingstags fordert IN VIA Deutschland notwendige humanitäre Maßnahmen wie die dezentrale Unterbringung Geflüchteter, eine unbürokratisch geregelte Familienzusammenführung und schulische Unterstützung junger Menschen. Auch für die Flüchtlingslager an den europäischen Außengrenzen und in Krisenregionen müssen dringend Hilfsmaßnahmen getroffen werden.

Neuer Vorstand für katholische Bahnhofsmissionen

Berlin. Die Corona-Pandemie trifft die Schwächsten am härtesten. Das stellten die Träger der katholischen Bahnhofsmissionen in ihrer Mitgliederversammlung fest und forderten eine Verbesserung des Hygieneschutzes für wohnungslose und arme Menschen. Zum ersten Mal in der 125-jährigen Geschichte der Bahnhofsmission fand eine Mitgliederversammlung per Videokonferenz statt.

Frauenbund übergibt 1000 gespendete Masken

Der Frauenbund gab 1000 gespendete Masken an die Bahnhofsmission und IN VIA Bayern weiter (v.l.n.r.: Barbara Thoma, die Leiterin der Evangelischen Bahnhofsmission, Alice Lorenz, die Geschäftsführerin des KDFB Landesverband Bayern, Bettina Spahn, die Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission, Emilia Müller, die Vorsitzende des KDFB Landesverband Bayern und Hedwig Gappa-Langer die Referentin für die Bahnhofsmission bei IN VIA Landesverband Bayern). Foto: Marion Hornung

München. Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern hat 1000 Mund-Nasen-Schutz-Masken an die Bahnhofsmission München und IN VIA Bayern übergeben. Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB Landesverbandes, war bei der Spendenübergabe beeindruckt: „Die Bahnhofsmission hatte während der Pandemie nie geschlossen, die Tore weit auf für ihre Gäste. Sie haben immer Unterstützung geboten. Die Masken sind damit wirklich bei den Personen angekommen, die sie dringend benötigen.“

Lesungen in der "Lebendigen Bibliothek"

München/Ingolstadt. Besondere Zeiten erfordern besondere Wege der Kommunikation und Begegnung. So möchte IN VIA Bayern e.V. seine "Lebendige Bibliothek" mit virtuellen Lesungen fortsetzen. Autorinnen mit Migrationserfahrung beschäftigen sich in ihren Texten nicht nur mit ernsten Themen, sondern auch mit hoffnungsvollen Geschichten.

Am Freitag, 29. Mai, wird Ruzanna Isoyan ab 11 Uhr ihre Texte mit dem Publikum teilen und so den Input für den Austausch geben. Ihr Thema lautet “Migration ist Veränderung”.

"Corona schneidet viele Jugendliche von Schule ab"

München. IN VIA München e.V. schlägt Alarm: Der Sozialverband beobachtet, dass immer mehr Schüler*innen durch die Kontaktbeschränkungen komplett von Schule und Nachhilfe abgeschnitten werden. Elisabeth Götz, Bereichsleiterin von IN VIA Migration, kritisiert: „Die Diskussion in Politik und Medien richtet ihren Blick fast ausschließlich auf Abiturient*innen und Familien, deren Kinder zu Hause am PC ihren Lernstoff abarbeiten.

Masken für Bedürftige dringend gebraucht

München/Nürnberg. Spenden willkommen: Weil sich viele Bedürftige die vielerorts geforderten Masken schlichtweg nicht leisten können, statten bayerische Bahnhofsmissionen ihre hilfesuchenden Gäste soweit möglich auch damit aus. Alleine an der Einrichtung am Münchner Hauptbahnhof, wo täglich etwa 400 Menschen mit dem Notwendigsten versorgt werden, verteilten die Mitarbeitenden schon rund 1000 Masken.

Frauenpolitische Forderungen: Wann, wenn nicht jetzt!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat eine Initiative gestartet, um die besondere Betroffenheit von Frauen in der Corona Pandemie sichtbar zu machen. 20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände beteiligen sich und stellen Forderungen an Bundesregierung und Arbeitgeber*innen. Auch IN VIA Deutschland gehört zu den Erstunterzeichnerinnen.

Am 2. Mai: Lesung in der "Lebendigen Bibliothek"

Ingolstadt/Bayern. Besondere Zeiten erfordern besondere Wege der Kommunikation und Begegnung. So möchte IN VIA Bayern e.V. seine "Lebendige Bibliothek" mit virtuellen Lesungen fortsetzen. Autorinnen mit Migrationserfahrung beschäftigen sich in ihren Texten nicht nur mit ernsten Themen, sondern auch mit hoffnungsvollen Geschichten.

Süße Spenden für Bahnhofsmissionen

Nürnberg. YORMA’S hilft: Das Gastronomieunternehmen, das mit seinen Filialen in vielen Bahnhöfen vertreten ist, spendet einen Großteil seiner süßen Vorräte sowie alkoholfreie Getränke an ortsansässige Bahnhofsmissionen und Tafeln. Laut YORMA'S konnten sich in den vergangenen Tagen deutschlandweit mehr als 40 Hilfeeinrichtungen über Naschereien und Getränke freuen. Unser Bild entstand in der Nürnberger Bahnhofsmission, die wie die meisten anderen bayerischen Bahnhofsmissionen mit einem Notbetrieb für Obdachlose und Bedürftige da ist. Foto: YORMA'S

 

Die Bahnhofsmissionen in den Zeiten von Corona

München. Nach wie vor bemühen sich die Bahnhofsmissionen in Bayern, ein Hilfeangebot für Obdachlose und Notleidende aufrechtzuerhalten. Krisenbedingt bieten sie vielerorts eine Notversorgung. Denn gerade sozial schwache, einsame, arme oder kranke Menschen brauchen ihre niedrigschwellige Hilfe am Nötigsten. Hier ein Überblick über das Notprogramm.

Arme und Einsame leiden am meisten

München. Fast 288 000 Kontakte zählten die 13 bayerischen Bahnhofsmissionen im vergangenen Jahr. Zwei von drei Gästen hatten mit besonderen sozialen Schwierigkeiten zu kämpfen. Jeder zweite Gast war in finanzieller Not und gut jeder fünfte war mit einer psychischen Erkrankung oder Abhängigkeitserkrankung belastet. Nach wie vor bemühen sich die Bahnhofsmissionen, ein Hilfeangebot für Obdachlose und Notleidende aufrechtzuerhalten. Krisenbedingt bieten sie vielerorts eine Notversorgung. Denn gerade sozial schwache, einsame, arme oder kranke Menschen brauchen ihre niedrigschwellige Hilfe am Nötigsten, wie der Blick in die Statistik von 2019 zeigt.

 

Online-Workshops für Multiplikatorinnen

München. Online Multiplikatoren-Ausbildung: Mit Blick auf die aktuelle Situation bietet das Gesellschaftswissenschaftliche Institut München seine Workshops und Multiplikatorenworkshops auch online an. Hier das vorläufige Angebot.

BM München: Wir sind weiter für die Ärmsten da

München. Das Team der Bahnhofsmission München hält weiterhin rund um die Uhr am Gleis 11 ihr umfängliches Angebot vor, um alle die Hilfe suchen und vor allem die Ärmsten mit dem Notwendigsten zu versorgen. „Für diese Menschen brechen wegen Corona jeden Tag weitere Hilfsangebote weg, weil immer mehr Einrichtungen schließen oder ihr Angebot auf Telefon- oder Onlineberatungen umstellen. In Abstimmung mit der Landeshauptstadt München versuchen wir diese Lücke so gut wie möglich zu füllen und die Menschen aufzufangen“, sagt Bettina Spahn, Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission in München. „Der existentielle Bedarf ist sehr hoch“, betont ihre Kollegin Barbara Thoma, Leiterin der Evangelischen Bahnhofsmission. „Die Anzahl der Menschen, die wegen Essen und Kleidung zu uns kommen hat sich verdoppelt.“

Notprogramm in vielen Bahnhofsmissionen

München/Bayern. „Wir lassen die Hilfebedürftigen nicht alleine“ – nach dieser Maxime bemühen sich die bayerischen Bahnhofsmissionen derzeit, ein Hilfeangebot für Obdachlose und Notleidende aufrechtzuerhalten – soweit dies möglich ist. Allerdings mussten auch sie wegen des Coronavirus ihr Angebot stark einschränken. Standorte wie Kempten und Ingolstadt haben sogar ganz geschlossen, da sie vor allem Reisende unterstützen und hier derzeit keine Nachfrage besteht. Allein die Hilfeeinrichtung in München ist noch rund um die Uhr geöffnet. Sie ist Teil des sozialen Notversorgungsprogramms der Stadt München.

Augsburg: Barber Angels wieder in der Bahnhofsmission

Augsburg. "Wir kommen wieder", versprachen die Barber Angels bei ihrem ersten Besuch in der Augsburger Bahnhofsmission im vergangenen Juli. Und sie hielten Wort: Erneut kamen zehn Barber Angels in die Bahnhofsmission Augsburg, um ihre Künste mit Schere und Föhn kostenlos Bedürftigen zur Verfügung zu stellen.

Gewalt gegen Frauen bekämpfen

Freiburg. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März begrüßt IN VIA Deutschland das neue Bundesinvestitionsprogramm
"Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen". Das Programm unterstützt Hilfs- und Beratungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen in den Ländern und Kommunen. "Dies ist ein überfälliger Schritt, um den Frauen bedarfsgerechten Schutz zu bieten", heißt es in einer Pressemitteilung.

IN VIA Bayern fordert zum Internationalen Frauentag 2020 bessere Job-Perspektiven für geflüchtete Frauen

München. Geflüchtete Frauen haben es schwer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Anlässlich der Internationalen Frauentags am 8. März mahnt IN VIA Bayern e.V., Verband für katholische Frauen- und Mädchensozialarbeit, eine bessere Arbeits- und Berufsintegration von zugewanderten Frauen und Mädchen an. „Es müssen mehr Anstrengungen unternommen werden, um Frauen und Mädchen beruflich zu qualifizieren“, so Landesvorsitzende Adelheid Utters-Adam.