IN VIA Landesverband Bayern
IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit

Aktuelles

Meldungen aus dem Landesverband und den Fachbereichen

 

Ehrenamtliches Engagement für Roma-Mädchen gewürdigt

Ausgezeichnet: Christina Toteva-Vesselinova, langjährige Mitarbeiterin der Beratungsstelle JADWIGA München, wurde für ihr ehrenamtliches Engagement zugunsten benachteiligter Mädchen in Bulgarien mit der Bundesverdienstmedaille geehrt.

Interkulturelle Woche mit IN VIA Bayern

Ingolstadt. Auch in diesem Jahr ist IN VIA Bayern wieder auf der Interkulturellen Woche in Ingolstadt vertreten! Die Veranstaltung vom 27. September bis 3. Oktober steht unter dem Motto #offen geht. IN VIA Bayern lädt am Freitag, 1. Oktober, 9.30 bis 12 Uhr, beim Interkulturellen Frühstück ein zu Infostand, Projektvorstellung und Erfahrungsaustausch. Das komplette Programm finden Sie hier:
https://www.ingolstadt.de/interkulturelle-woche

Jetzt anmelden: FGM/C Digitaler Fachtag am 6. Oktober

München. Anmeldung möglich: Am Mittwoch, 6. Oktober, 9 bis 16 Uhr, lädt der Landesverband IN VIA Bayern zum digitalen Fachtag rund um das Thema weibliche Genitalbeschneidung (Englisch: Female Genital Mutilation-Cutting, FGM/C). Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerin Carolina Trautner. Sie richtet sich an alle Fachkräfte, die über FGM-C Bescheid wissen sollten und mit potentiell betroffenen Frauen, Eltern und Mädchen ins Gespräch kommen können: Von Hebammen, Gynäkolog*innen und Kinderärzt*innen bis zu Erzieher*innen, Lehrkräften und Migrationsberater*innen. Hier das ausführliche Programm. Einzelheiten entnehmen Sie bitte auch dem Flyer.

Ehrenamtliche für "Bahnhofsmission mobil" gesucht 

Ingolstadt/Schweinfurt/Nürnberg. Zug fahren und Gutes tun: Die Bahnhofsmissionen Ingolstadt, Schweinfurt und Nürnberg suchen für ihren Begleitdienst „Bahnhofsmission Mobil“ ehrenamtliche Verstärkung.

Nürnberger BM-Leiterin im Deutschlandfunk-Interview

Nürnberg/Köln. Um das „Zusammenstehen in der Krise – Die Erfahrung der Solidarität“ ging es Anfang September in der Deutschlandfunk-Sendereihe „Lebenszeit“. Mit als Interviewpartnerin dabei: Anita Dorsch, Leiterin der Bahnhofsmission Nürnberg. Sie sprach unter anderem darüber, wie wichtig das Ehrenamt für die Arbeit der Bahnhofsmissionen ist. Hören Sie nach. Hier der Link zum Podcast:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/09/10/zusammenstehen_in_der_krise_die_erfahrung_der_dlf_20210910_1010_d11ab879.mp3

 

Lyrik vom Bahnhof mit Friedrich Ani

BM Ani liest2München. Reinhören und reinschauen lohnt sich: der bekannte Schriftsteller und Krimipreisträger Friedrich Ani liest für uns seine Gedichte, die rund um die Wanderbank der bayerischen Bahnhofsmissionen entstanden sind. Klicken Sie einfach auf https://www.instagram.com/bahnhofsmission.bayern/ oder direkt auf Instagram bahnhofsmission.bayern.

Oberbürgermeisterin besucht Bahnhofsmission Lindau

Lindau. Viel Zeit nahm sich Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons beim Besuch der Bahnhofsmission. Einrichtungsleiterin Conny Schäle führte durch die Räume. Hier können Menschen in Notsituationen auch duschen und ihre Wäsche waschen - ein Angebot, das in den bayerischen Bahnhofsmission einmalig ist. Im Anschluss sprachen Conny Schäle, die Trägervertreter*innen Sigrid Pätzold (IN VIA Augsburg) und Roland Hüber (Diakonie Allgäu-Kempten) sowie der ehrenamtliche Mitarbeiter Werner Petzold mit ihrem Gast über die Notlagen wohnungsloser und einsamer Menschen. Einmal mehr wurde dabei klar: Eine Wohnung bzw. ein Dach über dem Kopf zu finden, reicht meist nicht aus, um eine Rückkehr in ein geregeltes Leben zu ermöglichen. Denn ein immer höherer Anteil der BM-Gäste hat psychische Probleme.

Impfbus zweimal vor der Regensburger Bahnhofsmission

Regensburg. Warten auf den Pieks: Gleich zweimal hielt im Juli der Impfbus vor der BM Regensburg. Fast 200 Menschen ließen sich impfen - neben Gästen der BM und Mitarbeitenden der Bahnhofsgeschäfte waren auch viele aus Stadt und Landkreis mit dabei.

Ein großes Dankeschön an das Impfteam, die Malteser Regensburg, die DB und alle, die diese Aktion unterstützten!

BM Ingolstadt: Andacht am Bahnsteig 1

BM Ingolstadt Gottesdienst am BahnhofIngolstadt. Andacht am Bahnsteig 1: Zusammen mit Gästen der umliegenden Pfarreien feierte die Bahnhofsmission Ingolstadt einen Ökumenischen Wortgottesdienst direkt vor ihren Toren. Begleitet von Gitarre und Querflöte ließen sich neben Ehrenamtlichen auch Reisende in den Bann der außergewöhnlichen Andacht ziehen. Foto: BM Ingolstadt

Übergang von der Schule in den Beruf glätten

Freiburg/Berlin. Anfang August startet in den meisten Bundesländern das neue Ausbildungsjahr. Über 162.000 Bewerberinnen und Bewerber haben laut Bundesagentur für Arbeit noch keinen Ausbildungsplatz gefunden, gleichzeitig sind 193.000 Ausbildungsplätze bislang unbesetzt, schreiben der Deutsche Caritasverband (DCV) und sein Fachverband IN VIA Deutschland in einer Presseerklärung vom 2. August. Die beiden Verbände fordern mehr Unterstützungs- und Förderangebote am Übergang von der Schule in den Beruf, um diese Lücke zu schließen.

Neuer Newsletter: Bahnhofsmissionen und die Pandemie

Das neue "Bahnhofsmission Bayern AKTUELL“ ist da: Nach 18 Monaten mit der Pandemie blicken die Verantwortlichen vor Ort zurück auf eine Zeit voller Herausforderungen, aber auch großer Solidarität. Mit diesem Newsletter zeigt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern nicht nur wie schnell, flexibel und kreativ die Stationen auf die Ausnahmesituation reagierten, sondern auch, was die Helfenden und die Gäste der Bahnhofsmissionen bewegt(e).

"Gemeinde creativ" über IN VIA Bayern

Gemeinde creativ IN VIA 2021München. "IN VIA - stark für Frauen" - unter diesem Titel stellt die Zeitschrift "Gemeinde creativ" in seiner aktuellen Ausgabe den Frauenfachverband IN VIA Bayern vor. Ein besonderes Augenmerk gilt in dem Beitrag der passgenauen Unterstützungsarbeit für Migrantinnen, die gerade während der Pandemie so wichtig war. Das Magazin für engagierte Katholiken wird vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern (www.gemeinde-creativ.de) herausgegeben und hat aktuell das Schwerpunktthema Bildung.

Raum für Frauen schaffen

Berlin/München. Wo bleiben die Frauen? Nur ein knappes Drittel der bis zu 300 000 Gäste, die jährlich in den 13 bayerischen Bahnhofsmissionen nach Hilfe fragen, ist weiblich. Das sollte sich ändern, finden viele Verantwortliche aus den Einrichtungen. Frauen nehmen die Bahnhofsmissionen deutlich weniger in Anspruch als Männer. In einer bundesweiten digitalen Fachtagung am 22. Juni 2021 diskutierten mehr als 50 Ehren- und Hauptamtliche aus den über 100 Bahnhofsmissionen in Deutschland die Gründe und erarbeiteten Lösungsansätze.

 

Bahnhofsmission München: Impfung für obdachlose Menschen

München. "Du kannst Dich impfen lassen - auch ohne festen Wohnsitz, ohne Krankenversicherung oder ohne Papiere" - unter diesem Slogan hatten Mitte Juni 100 Menschen die Gelegenheit am Gleis 11 bei der Bahnhofsmission München niederschwellig eine Impfung von Johnson & Johnson zu bekommen. Der Dank der BM-Verantwortlichen galt der Stadt München, den beiden Impfteams und alle Mitarbeiter*innen, die gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf sorgten.BM Muenchen Impfaktion2

Bahnhofsmission Schweinfurt: Neuer Wegweiser für Gäste

BM Schweinfurt Neuer Flyer2Schweinfurt. "Sie fragen, wir helfen"...unter diesem Motto hat die Bahnhofsmission Schweinfurt jetzt einen Flyer herausgebracht, der Hilfesuchenden den Weg weist - zu Beratungsstellen, Übernachtungsmöglichkeiten, Behörden oder medizinischen Einrichtungen. Den noch druckfrischen Ratgeber mit Telefonnummern und Stadtplan gibt es zum Mitnehmen in der Bahnhofsmission. Persönliche Beratung ist auf Wunsch natürlich inklusive."

IN VIA Regensburg trauert um ehemalige Vorsitzende

IN VIA Regensburg Nachruf Dr. KammerbauerRegensburg. IN VIA Regensburg e.V. trauert um seine ehemalige Vorsitzende Dr. Ilse Kammerbauer. Die weithin bekannte und geachtete Barbinger Bürgerin starb im Alter von 88 Jahren. Zwei Jahrzehnte lang war sie dem Diözesanverband eine äußerst kluge, umsichtige und engagierte Vorsitzende, getragen von einer unerschütterlichen, christlichen Grundüberzeugung.

DB spendet Masken an die Bahnhofsmissionen

BM Nuernberg DB MaskenspendeNürnberg/München. Für viele Menschen sind Masken ein rares Gut. Die Deutsche Bahn hat jetzt knapp 4 000 FFP2-Masken für die Bahnhofsmissionen in Bayern gespendet, um das Engagement für Menschen in Not zu unterstützen. Damit die Spende auch dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird, hatten die Einrichtungen im Vorfeld ihren Bedarf angemeldet. In Nürnberg brachten DB-Mitarbeitende, quasi "Nachbarn" der dortigen Bahnhofsmission, gleich 1 000 Masken persönlich vorbei. "Wir sind sehr froh, dass wir jetzt auch für die Gäste den Mund-Nasen-Schutz vorrätig haben", freut sich die stellvertretende Einrichtungsleiterin Andrea Bauer, "bis jetzt konnten wir nur den Eigenbedarf decken".

 

 

Würzburger Wärmehalle kam sehr gut an

BM Wuerzburg Waermehalle DankeWürzburg. 3 500 Mal haben Gäste in der Wärmehalle einen Platz zum Aufwärmen und Kraft tanken gefunden, gut 1 400 Liter Suppe wurden ausgegeben, 700 freiwillige Arbeitsstunden geleistet – die Zahlen rund um das Projekt Wärmehalle beeindrucken. Drei Wintermonate lang hielt die Bahnhofsmission Würzburg in dem Kooperationsprojekt mit der Stadt mit ihren Unterstützerinnen und Unterstützern, mit Ehrenamtlichen, und dank vieler Spenden die Wärmehalle offen. Wie gut das den Gästen getan hat, zeigt der Brief einer Besucherin: „Wir danken für die immer freundlichen Mitarbeiter, für einen warmen Sitzplatz, für die immer gute Suppe (…) und für alles was wir vergessen haben! So konnten wir den Winter gut überstehen!“

Notversorgung so wichtig wie nie

München/Nürnberg. Notversorgung gefragter denn je: Die Bahnhofsmissionen in Bayern registrierten im Pandemiejahr 2020 deutlich mehr Armut. Noch nie zuvor leisteten sie so oft materielle Hilfen wie im vergangenen Jahr. Ein Blick in die Statistik zeigt: Die 13 Einrichtungen zählten nahezu 345 000 Kontakte zu Hilfesuchenden, ihre Mitarbeitenden leisteten knapp 539 000 Mal Hilfe unterschiedlichster Art – trotz vieler Einschränkungen bei Aufenthaltsmöglichkeiten und Öffnungszeiten. Lesen Sie hier die komplette Presseinfo der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen.

IN VIA Deutschland: Barbara Denz folgt Marion Paar

Freiburg. Ende 2021 geht Marion Paar, die amtierende Generalsekretärin von IN VIA Deutschland, in den Ruhestand. Der IN VIA-Rat - bestätigt durch die Mitgliederversammlung - wählte jetzt Barbara Denz als Nachfolgerin.

"Migrantinnen bei der Gleichstellung nicht vergessen"

München. Die Pandemie und ihre Auswirkungen treffen Zugewanderte besonders hart. Gerade Migrantinnen haben mit noch größeren Benachteiligungen zu kämpfen als zuvor, so Adelheid Utters-Adam, die Landesvorsitzende des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V.. Sie fordert daher mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März und den Equal-Pay-Day am 10. März, in der Diskussion um Gleichstellung ein besonderes Augenmerk auf Migrantinnen zu lenken, denn "zugewanderte Frauen dürfen in Sachen Gleichstellung nicht zu VerliererInnen der Krise werden." Hier ihr Appell zum Weltfrauentag.

 

Freie Fahrt für Bahnhofsmissionen

BM Reisehilfe allgemein 2München. Freude über kostenfreie Fahrten: Künftig brauchen Mitarbeitende der 13 Bahnhofsmissionen in Bayern im bayerischen Nahverkehr kein Ticket mehr, wenn sie dienstlich Zug fahren. Das teilte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer am Freitag mit: "Wer ehrenamtlich allein reisende Kinder oder hilfsbedürftige Menschen begleitet, soll dafür kein eigenes Ticket benötigen", so Schreyer, "das dadurch eingesparte Geld können die Bahnhofsmissionen an anderer Stelle besser für ihre hervorragende Arbeit einsetzen. Ich denke, das ist kurz vor dem 125-jährigen Jubiläum der Bahnhofsmissionen in Bayern eine tolle Solidaraktion unserer Eisenbahnverkehrsunternehmen.“ Hier erfahren Sie mehr.

IN VIA Bayern: Projekt gegen Genitalbeschneidung

München. Gewalt findet nicht nur auf der Straße statt, sondern auch in der eigenen Familie, wo der Schutz am größten sein sollte. Immer mehr Mädchen und Frauen sind in Deutschland von weiblicher Genitalbeschneidung, Female Genital Mutilation (FGM), betroffen. Sozialministerin Carolina Trautner in einer Pressemitteilung: „Gewalt hat grausame Folgen für die Opfer, die sie ein Leben lang in schlimmster Form begleiten. Deshalb starten wir Präventionsmaßnahmen gegen weibliche Genitalbeschneidung“. IN VIA Bayern ist als Projektträger dabei.

IN VIA-Bundesvorsitzende wird neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz

Limburg. Zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Bischofskonferenz wurde mit Beate Gilles eine Frau zur Generalsekretärin gewählt. Beate Gilles ist promovierte Theologin und engagiert sich seit 2011 ehrenamtlich im IN VIA-Bundesverband. Seit 2019 ist sie Vorsitzende von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V.. IN VIA Bayern gratuliert wie der Bundesverband zum neuen Amt: „Es ist ein wichtiges Signal, dass die Bischofskonferenz erstmals eine Frau in das Amt der Sekretärin wählt. Wir freuen uns über die Wahl von Beate Gilles als profilierte Kirchenfrau mit weitreichenden Erfahrungen in der katholischen sozialen Arbeit mit und für Frauen sowie Jugendliche.“

Migrantinnen gesucht: Noch freie Plätze bei Online-Schulungen

Ingolstadt/Regensburg/Würzburg. Wer dauerhaft in Deutschland leben will, hat viele Hürden zu nehmen. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. hilft Migrantinnen dabei, gut anzukommen. Mit Workshops und intensivem Coaching – niedrigschwellig, bedarfsorientiert und passgenau. Aktuell gibt es im Projekt "Leben in Bayern" an den Standorten Ingolstadt, Regensburg und Würzburg noch freie Plätze für kostenlose Online-Kurse.

Gabriele Leibold geht in den Ruhestand

MünchIN VIA Bayern Gabi Leibold IN VIA Referentinen. Sie ist eine Reisende in Sachen Integration: Tausende von Kilometern hat Gabriele Leibold in den vergangenen 20 Jahren für den Landesverband IN VIA Bayern zurückgelegt, um die Arbeit der katholischen Jugendmigrationsdienste voranzubringen – über die Grenzen des Freistaats hinaus. Jetzt geht sie in den Ruhestand.

BM Lindau: Wärmestube für Obdachlose geöffnet

BM Lindau Waermestube1 KleinLindau. Ein Platz zum Aufwärmen, wenn es draußen kalt ist: Im Pfarrzentrum St. Josef in der Kemptener Straße hat die Bahnhofsmission Lindau einen Raum gefunden, der wohnsitz- oder obdachlosen Menschen als Wärmestube offen steht – zumindest für ein paar Stunden am Tag. Momentan ist montags bis freitags zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Ein warmes Essen, Heißgetränke und Gespräche sind für die Gäste inklusive.

Bahnhofsmission Hof: Drei Frauen helfen in der Krise

Hof. Der Corona-Winter macht denen besonders zu schaffen, die sowieso schon hilfebedürftig sind: Den armen und obdachlosen Menschen. In der Bahnhofsmissionen Hof finden sie in normalen Zeiten eine Möglichkeit sich aufzuwärmen und zu stärken. Weil die Einrichtung momentan geschlossen ist, organisierten sich drei Frauen privat, um zu helfen. TVO, Fernsehen für Oberfranken, hat darüber berichtet: https://www.tvo.de/mediathek/video/die-bahnhofsmission-in-hof-drei-frauen-helfen-den-beduerftigen-in-der-krise/#

Mit Engagement und Flexibilität durch die Krise

BM Schweinfurt Notversorgung3München. Das Jahr 2020 stellte für die soziale Arbeit eine ganz besondere Herausforderung dar. Hilfe auf Distanz - das war bis dato kaum vorstellbar. Basiert doch die Arbeit in den IN VIA-Diözesan- und Ortsverbänden auf direkter Begegnung, Zuwendung und Unterstützung. Mit viel Kreativität, Flexibilität und hohem Aufwand war vieles möglich, was bis März 2020 nicht für möglich gehalten wurde. Der IN VIA-Landesverband hat versucht, trotz mancher Einschränkungen gute Rahmenbedingungen für die Arbeit zu schaffen, für Kommunikation zwischen den Landes- und Regionalebenen zu sorgen und - wo es möglich war – Unterstützung zu leisten. Lesen Sie im Tätigkeitsbericht 2020, was IN VIA Bayern bewegt hat.

Hackathon #gleichistgleich – Wir mischen die Karten neu! 

München. Der KDFB Landesverband Bayern lädt mit Unterstützung des Bayerischen Sozialministeriums am Wochenende vor dem Weltfrauentag zum Hackathon #gleichistgleich – Wir mischen die Karten neu! Für eine Gesellschaft mit Zukunft! ein. Ab dem 5. März 2021 können alle Interessierten in fünf verschiedenen Themenblöcken am generationenübergreifenden Workshop teilnehmen. In virtuellen Teams arbeiten Gleichgesinnte gemeinsam mit Expert*innen an Lösungen und Ideen für mehr Partnerschaftlichkeit in unserer Gesellschaft. IN VIA hält das für eine sehr gute Möglichkeit, dass sich alle auf ihre Weise einbringen – mit unterschiedlichen Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten. Informationen rund um den Hackathon finden sich gebündelt unter www.frauenbund-bayern.de/gleichistgleich.

 

 

KJS fordert: Jugendarbeitslosigkeit jetzt vorbeugen

München. Die Corona-Krise hat europaweit vor allem für junge Leute die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert. Auch wenn der pandemiebedingte Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in Bayern geringer oder verzögert sein sollte, leiden nach Erkenntnissen der Katholischen Jugendsozialarbeit Bayern (KJS) auch hier junge Menschen unter den Auswirkungen von Corona auf den Ausbildungsmarkt. In einer Stellungnahme mahnt die KJS daher einen politischen Kurswechsel an: Investitionen in den Ausbildungseinstieg dürften nicht gestrichen werden.

"Gemeinde creativ" über die Bahnhofsmissionen im Krisenmodus

Gemeinde creativ Bahnhofsmissionen 2021"Hoffen auf Veränderung" - so heißt das Schwerpunktthema der Zeitschrift "Gemeinde creativ", die gerade erscheinen ist. Das Magazin für engagierte Katholiken wird vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern herausgegen. In seiner aktuellen Ausgabe (Januar-Februar 2021) stellt "Gemeinde creativ" eine ganze Reihe von Projekten und Initiativen vor, die in dieser schwierigen Zeit wie "Hoffnungsfunken" sein können, so Redaktionsleiterin Dr. Alexandra Hofstätter in ihrem Editioral (www.gemeinde-creativ.de). Dazu gehören auch die Bahnhofsmissionen in Bayern, denen ein Beitrag gewidmet ist.

IN VIA Augsburg: Online-Coaching für Migrant*innen

Augsburg/Kempten/Lindau. Die Sprache lernen, den Schulbesuch für die Kinder organisieren, eine Arbeit finden, sich in der Stadt orientieren: Wer dauerhaft in Deutschland leben will, hat viele Hürden zu nehmen. Der Frauenfachverband IN VIA Augsburg hilft Migrantinnen und Migranten dabei, gut anzukommen. Mit Workshops und intensivem Coaching – niedrigschwellig, bedarfsorientiert und passgenau.

Menschenhandel: Hilfe in der Krise

München. Dass den Opfern von Menschenhandel auch in Corona-Zeiten geholfen werden muss, stand für die Mitarbeiterinnen der Fachberatungsstelle Jadwiga nie in Frage. Um das "wie" zu klären, war Einfallsreichtum und besonderes Engagement gefragt. Denn in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Ankerzentren konnten die bereits etablierten Frauencafés als niederschwelliges Angebot nicht stattfinden, es galt neue Strukturen zu schaffen - zumal der Beratungsbedarf stieg. In der Zeitschrift "neue caritas" erfahren Sie mehr über die Jadwiga-Arbeit in der Krise und über Schicksale "dahinter": "Wie können Opfer von Menschenhandel auch in Corona-Zeiten beraten werden?"

Gastbeitrag für die "Mittelbayerische"

Regensburg. Corona macht Treffen in Kursen derzeit unmöglich. Online-Angebote können eine Alternative sein, um Frauen mit Migrationshintergrund zu helfen. Von den Schwierigkeiten und Chancen bei der Digitalisierung des Angebots schreibt IN VIA Bayern-Projektleiterin Andrea Paul in einem Gastbeitrag für die "Mittelbayerische" in Regensburg.

Jugendmigrationsdienst: Beratung jetzt auch in Rosenheim

München/Rosenheim. Der Jugendmigrationsdienst von IN VIA München hat sein Angebot ausgeweitet und ist jetzt mit einer eigenen Beratungsstelle in Rosenheim tätig. Die Beratung findet zentral regelmäßig in den Räumen der Caritas in der Kufsteiner Straße 27 statt. In den vergangenen Monaten wurde das Angebot gut aufgenommen. Es richtet sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 12 und 27 Jahren.

Würzburg: Wärmehalle für Obdachlose ist geöffnet

BM Wuerzburg WaermestubeWürzburg. Ein Platz zum Aufwärmen, wenn es draußen eisig kalt ist: Die Würzburger Posthalle, eigentlich ein Veranstaltungszentrum am Hauptbahnhof, steht obdachlosen Menschen seit dem Dreikönigstag als Wärmehalle zur Verfügung. Bis zu 16 Personen können sich nach den geltenden Corona-Regeln dort gleichzeitig aufhalten. Geöffnet ist momentan von Montag bis Freitag zwischen 11 und 15 Uhr. Auf die Beine gestellt hat das zunächst auf drei Monate ausgelegte Projekt die Bahnhofsmission Würzburg gemeinsam mit dem Sozialreferat der Stadt. Menschen ohne festen Wohnsitz trifft die Corona-Pandemie besonders hart.

Schweinfurt: 600 Essen für Menschen in Not

Kindertafel Foto Spende Bahnhofsmission 2020Schweinfurt. Nicht nur an Weihnachten denkt der Bundesverband Deutsche Kindertafel an die Hilfsbedürftigen Schweinfurts: Seit Mitte November hat er bereits mehr als 600 Essen in die Bahnhofsmission Schweinfurt geliefert. Auch an Heilig Abend gab es eine warme Mahlzeit für Menschen in Not. Der Vorstand des Bundesverbandes mit Rainer Zink, Steffi List und Stefan Labus brachte sie persönlich vorbei. Rockröhre Steffi List ist als Botschafterin der Kindertafel im Unterfränkischen Raum unterwegs. In Schweinfurt haben Main Post/Volksblatt über die Aktion berichtet: https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/600-mittagessen-fuer-die-bahnhofsmission-art-10547528#group

Viermal unterwegs mit IN VIA Bayern

München. Gute Freundinnen und Freunde sind einfach wichtig – in diesen Zeiten mehr denn je. Wir freuen uns, dass der Freundeskreis von IN VIA Bayern e.V. mehr als 300 Mitglieder „stark“ ist. Zusammengefunden haben sich hier ganz unterschiedliche Menschen. Weil wir ihr Interesse an unserem Frauenfachverband IN VIA Bayern sehr schätzen, haben wir das vierte und letzte Adventstürchen 2020 unserem Freundeskreis gewidmet. Wir haben vier Mitglieder  um ein sehr persönliches Statement in dieser seltsamen Zeit gebeten. Und so erzählen Prof. Anneliese Diery und Bettina Nickel, Manuela Rasthofer und Prof. Dr. Anne Noweck was sie bewegt, was ihnen jetzt besonders wichtig ist und wie es ihnen gelingt, gut durch die Krise zu kommen.

Bahnhofsmission Nürnberg: Weihnachtsgottesdienst "to go"

BM Nuernberg Weihnachten im HauptbahnhofNürnberg. Weil heuer kein offener Gottesdienst in der Nürnberger Bahnhofshalle gefeiert werden kann, haben die Veranstalter*innen, darunter die Stadtmission Nürnberg und die Bahnhofsmission, eine corona-taugliche Alternative vorbereitet: Den Weihnachtsgottesdienst "to go". Wer am Heiligabend am Hauptbahnhof unterwegs ist, kann sich in der Mittelhalle einen Gottesdienst zum Lesen und Onlineschauen mitnehmen. Veröffentlicht ist der Gottesdienst außerdem auf Youtube .

Online-Schalte mit der Ehrenamtsbeauftragten

BM Ehrenamtstage light Netzwerk Stricken 1München/Nürnberg. Ehrenamtstage „light“: Weil die klassische Schulung für die freiwilligen Helferinnen und Helfer der bayerischen Bahnhofsmissionen ausfallen musste, gab es heuer die Online-Reihe „Zusammen engagiert - online verbunden“. Am letzten Kurstag zugeschaltet: Die Ehrenamtsbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Eva Gottstein.

BRB-Spende: 1 000 Euro für die Bahnhofsmission Augsburg

Bahnhofsmission Augsburg Spende BRB 01Augsburg. Vorweihnachtliche Bescherung für die Bahnhofsmission Augsburg: Fabian Amini, Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn (BRB), übergab der ökumenischen Einrichtung in Trägerschaft von Diakonie und Caritas einen Scheck über 1 000 Euro. „Die Hilfe geben wir direkt weiter“, erklärte Pfarrer Fritz Graßmann, Theologischer Vorstand des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA). Etwa in Form von Weihnachtspäckchen, die neben Lebensmittelkonserven und Hygieneartikeln auch einen Mund-Nasen-Schutz enthalten. Corona macht auch der Einrichtung am Gleis 1 Süd zu schaffen. Besucher*innen können die Räume weiterhin nicht betreten. Essens- und Getränkeausgabe sowie Gespräche sind über ein Fenster möglich. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sind aktuell zum Schutz vor Ansteckung nicht vor Ort im Dienst, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

IN VIA Augsburg hilft beim Ankommen

IN VIA Augsburg PI Lebenswirklichkeit 1Augsburg. Der Frauenfachverband IN VIA Augsburg e.V. hilft Migrantinnen und ihren Kindern gut im bayerischen Alltag anzukommen. Seit Januar 2020 läuft am Standort Augsburg das zunächst auf ein Jahr befristete Projekt „Lebenswirklichkeit in Bayern“ – jetzt geht es in die Verlängerung.

Bahn Zoo 2020 42DB-Aktion: „Wärme spenden im Corona-Winter“

Berlin. Die Deutsche Bahn Stiftung unterstützt in dieser Krisenzeit diejenigen, die es besonders nötig haben. Sie hat sie ein umfangreiches Hilfspaket geschnürt, welches der Notversorgung von armen und obdachlosen Menschen zugutekommt. Unter dem Motto „Wärme spenden im Corona-Winter“ werden bundesweit fünfzehn Bahnhofsmissions-Standorte in Ballungsgebieten mit insgesamt 120.000 Euro unterstützt. Die Bahnhofsmission ist seit Jahren ein geschätzter und enger Partner der Deutsche Bahn Stiftung. Lesen Sie mehr

Kampf gegen Menschenhandel verstärken

München/Nürnberg. Der Kampf gegen Menschenhandel muss verstärkt werden - das fordert die bei "Stop dem Frauenhandel" angesiedelte Fachberatungsstelle JADWIGA zum Tag der Menschenrechte. „Die massiven Menschenrechtsverletzungen, die Betroffene von Menschenhandel erleiden, finden zu wenig Beachtung. Dieses Verbrechen wird in Deutschland noch immer mit zu wenig Nachdruck und Ressourcen, zu wenig systematisch bekämpft“, sagt JADWIGA-Leiterin Monika Cissek-Evans in einer Presserklärung.

Mit Bahnhofsmission: Adventskalender voller guter Taten

In seinem "Adventskalender voller guter Taten" zeigt das bayerische Sozialministerium beeindruckende Beispiele, wie man einander Zuwendung und Zeit schenken können. Hinter einem Türchen verstecken sich die Bahnhofsmissionen: Am heutigen 4. Dezember ist es soweit...Rein schauen lohnt sich unter https://www.stmas.bayern.de/unser-soziales-bayern/adventsaktion-2020.php oder auf der facebook-Seite des Ministeriums https://de-de.facebook.com/bayerischessozialministerium/

Über die "Not"-Wendigkeit der Bahnhofsmissionen

BM Schweinfurt AdventsaktionDie Corona-Pandemie stellt die Bahnhofsmissionen vor große Herausforderungen. Täglich bekommen die Mitarbeitenden die „Not“wendigkeit der 13 größtenteils ökumenisch getragenen Einrichtungen in Bayern deutlich vor Augen geführt. Wir freuen uns, dass so viele Medien die Arbeit der Bahnhofsmissionen würdigen. Hier einige Beispiele. In Schweinfurt hat die Main Post über die aktuelle Situation berichtet: https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/bahnhofsmission-corona-verschaerft-aengste-und-depressionen-art-10527843

Viermal unterwegs mit IN VIA Bayern

München. Viele Weihnachtsbräuche wird es heuer nur eingeschränkt geben. Umso mehr freut sich der Landesverband IN VIA Bayern e.V. an einer kleinen Tradition festhalten zu können: Sein virtueller Adventskalender geht in diesem Jahr schon in die siebte Runde.

Mit seinem Kalender möchte IN VIA Bayern an den vier Adventswochenenden Gelegenheit geben, innezuhalten. Kurze spirituelle Texte seiner Geistlichen Beirätin Sr. Rosa Maria sollen einstimmen auf das Fest von Christi Geburt. Passend dazu lädt der Landesverband IN VIA Bayern e.V. ein, die vier Türchen in den vorweihnachtlichen E-Mails zu öffnen. Hinter jeder "Tür" findet sich eine besondere Geschichte – beispielsweise aus dem oft bewegten und bewegenden Arbeitsalltag der IN VIA-Mitarbeitenden.

Verschickt wird die digitale Adventspost an den schon über 300 Mitglieder starken Freundeskreis des Landesverbandes. Interesse? Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann man sich (kostenlos und unverbindlich) in den Freundeskreis aufnehmen und mit Mailadresse für den Versand des Kalenders vormerken lassen.

 

Weihnachtsaktion: "digatus" spendet 2000 Euro

IN VIA Bayern Spende DigatusMünchen. Die Software-Firma digatus spendete im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion 2000 Euro an den Landesverband IN VIA Bayern, um Projekte mit Migrantinnen zu unterstützen. „Wir sind sehr dankbar für Ihr Engagement“, sagte Landesvorsitzende Adelheid Utters-Adam bei der Spendenübergabe dem Vorstandsvorsitzenden Stephan Bals. Gerade in der Pandemie brauche es zur Zeit viel digitale Unterstützung, um die Kurse für und mit Migrantinnen zu realisieren. Die Spende wurde vom Landes-Caritasverband vermittelt. Digatus ist ein IT-Dienstleister, der für Wirtschaftsunternehmen wie auch für den sozialen Bereich arbeitet.

Genitalverstümmelung: Immer mehr Frauen betroffen

Berlin/Freiburg/Dortmund. Am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen machen der Deutsche Caritasverband (DCV), der katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) auf Frauen und Mädchen aufmerksam, die weibliche Genitalverstümmelung bzw. -beschneidung über sich ergehen lassen mussten. Die Frauen leiden ein Leben lang unter den körperlichen und psychischen Folgen dieses Eingriffs, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Immer mehr Frauen in Deutschland seien betroffen oder bedroht.